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Rechtsmedizin

Der vermeidbare (?) Jagdunfall – tödliche Oberschenkelverletzung durch ein Wildschwein

Erschienen in:

Zusammenfassung

Im Rahmen einer Treibjagd erlitt ein 50 Jahre alter Jäger bei der Nachsuche nach einem angeschossenen Wildschwein in einem Schilfgürtel eine stark blutende Verletzung am linken Oberschenkel, an der er wenig später verstarb. Der genaue Unfallhergang war zunächst unklar. Die gerichtliche Obduktion ergab als Todesursache Verbluten durch traumatische Zerreißung der Oberschenkelarterie und der begleitenden Vene. Diese Verletzungen konnten einem frontalen Angriff durch ein Wildschwein zugeordnet werden. Wenige Tage nach der Treibjagd wurde das angeschossene Wildschwein erlegt. Dabei handelte es sich um einen ausgewachsenen Keiler mit rasiermesserscharfen Hauern.
Titel
Der vermeidbare (?) Jagdunfall – tödliche Oberschenkelverletzung durch ein Wildschwein
Verfasst von
Dr. med. M. Dokter
K.-P. Philipp
B. Bockholdt
Publikationsdatum
28.08.2018
Verlag
Springer Medizin
Schlagwörter
Autopsie
Rechtsmedizin
Erschienen in
Rechtsmedizin / Ausgabe 5/2018
Print ISSN: 0937-9819
Elektronische ISSN: 1434-5196
DOI
https://doi.org/10.1007/s00194-018-0267-1
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Bildnachweise
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