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Bakteriologie

Artikel aus unseren Fachzeitschriften zum Thema

24.06.2019 | Internistische Diagnostik | zertifizierte fortbildung | Ausgabe 3/2019

Aktuelle Diagnostik und Therapie der Helicobacter-pylori-Infektion

Helicobacter pylori induziert eine chronisch-aktive Gastritis, auf deren Grundlage sich Beschwerden und Folgeerkrankungen wie die gastroduodenale Ulkuskrankheit, das gastrale MALT-Lymphom, das Magenkarzinom, die Dyspepsie sowie einige …

Autor:
Prof. Dr. med. Wolfgang Fischbach

04.06.2019 | Nekrotisierende Fasziitis | CME | Ausgabe 3/2019

Nekrotisierende Fasziitis

Die nekrotisierende Fasziitis ist eine seltene, stets lebensbedrohliche Erkrankung, die eine schnelle Diagnostik und umgehende Therapie erfordert. Sie kann an den Extremitäten wie auch am Körperstamm und Perineum auftreten und breitet sich dann …

Autoren:
Dr. Boris Jansen-Winkeln, Stefan Langer, Minh Hoang Do, Ines Gockel

20.05.2019 | Orchitis | CME | Ausgabe 6/2019

Hodenentzündung

Die Hodenentzündung kann sowohl akut symptomatisch als auch chronisch asymptomatisch verlaufen. Bei den akuten Formen gibt es die seltenere isolierte Orchitis, die vermutlich in den meisten Fällen viral bedingt ist, wie auch die häufigere …

Autoren:
PD Dr. med. A. Pilatz, M. Fijak, F. Wagenlehner, H-C. Schuppe

10.05.2019 | Nebenwirkungen | CME | Ausgabe 6/2019

CME: Medikamenteninduzierte gastrointestinale Blutung

Gastrointestinale Blutungen sind vor allem bei älteren Menschen ein häufiges und im Einzelfall bedrohliches Ereignis. Oft liegt eine medikamenteninduzierte Ursache vor. Eine Kombinationsbehandlung geht mit einem höheren Blutungsrisiko einher als eine Monotherapie. Welche Medikamente zu einer gastrointestinalen Blutung führen können und welche Möglichkeiten der Primär- und Sekundärprävention es gibt, zeigt diese CME-Fortbildung auf. Ein weiterer Schwerpunkt liegt bei den diagnostischen Möglichkeiten und der Behandlung.

Autor:
Prof. Dr. med. W. Fischbach

06.05.2019 | Zecken | CME Fortbildung | Ausgabe 5/2019

Durch Zecken übertragbare Erkrankungen

Von der Lyme-Borreliose über das Q-Fieber bis zur FSME

Zecken sind Überträger einer Vielzahl humanpathogener Krankheitserreger mit einer großen Bandbreite klinischer Symptome. Das Verbreitungsgebiet der einzelnen Erreger ist vom Vorkommen der Vektoren und Wirte abhängig. Aufgrund verschiedener …

Autoren:
Sebastian Wendt, Henning Trawinski, Amrei von Braun, DTM&H Prof. Dr. med. Christoph Lübbert

02.05.2019 | Multiresistente Erreger | CME | Ausgabe 5/2019

Hygieneaspekte bei multiresistenten Erregern im OP und auf der Intensivstation

Die in der Humanmedizin wichtigsten multiresistenten Erreger (MRE) sind Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus (MRSA), Vancomycin-resistente Enterokokken (VRE) und multiresistente gramnegative Stäbchenbakterien (MRGN). Bei den MRE handelt …

Autoren:
Dr. med. F. Schuler, Dr. med. C. Lanckohr, Dr. med. Dr. rer. nat. M. Hendrik Pillukat, Dr. med. R. Scherf, Prof. Dr. med. A. Mellmann

13.04.2019 | Haut- und Weichteilinfektionen im Kindesalter | Fortbildung | Ausgabe 2/2019

Perianaler Juckreiz, Schmerz, Ekzem: So werden Kinder Streptokokken wieder los

Perianale Beschwerden und Ekzeme können auch bei Kindern durch Streptokokken verursacht sein. Wir berichten von fünf erfolgreich lokal therapierten Kindern mit perianaler Streptokokkendermatitis, die bis heute beschwerdefrei sind. 

Autoren:
Dr. Katja Feeser, Johannes Jongen, Hans-Günter Peleikis, Prof. Dr. med. Volker Kahlke

14.02.2019 | Sepsis | Allgemeine Onkologie | Ausgabe 1/2019

Der septische hämatoonkologische Patient auf der Intensivstation

Sepsis und septischer Schock sind die häufigsten Ursachen für die intensivmedizinische Behandlung von Krebspatienten. Bereits in der ersten Stunde der Behandlung gilt es, Besonderheiten und Herausforderungen der intensivmedizinischen Versorgung zu berücksichtigen.

Autoren:
Dr. med. Vanessa Priesner, Dr. med. Alexander Shimabukuro-Vornhagen, PD Dr. med. Matthias Kochanek, PD Dr. med. Boris Böll

11.02.2019 | Tuberkulose | CME | Ausgabe 2/2019

Therapie der Tuberkulose

Dieser CME-Beitrag informiert Sie über die Grundlagen der Standardtherapie, der Therapie bei Mono- und Polyresistenzen gegenüber Antituberkulotika sowie der multiresistenten TB. Außerdem werden die Besonderheiten der TB- Therapie im Kindes- und Jugendalter dargestellt.

Autor:
MPH Prof. Dr. med. Roland Diel

04.02.2019 | Harnwegsinfektionen in der Urologie | Fortbildung | Ausgabe 2/2019

Pathogenitätsfaktoren in der Urinmikrobiologie

Eine riesige Anzahl verschiedener Bakterien lebt in unserem Darm und auf unserer Haut. Einige von Ihnen können in die Blase einwandern und dort Krankheit verursachen. Andere dagegen zwar auch in die Blase, verursachen dort aber keine Beschwerden. Wodurch unterscheiden sich die beiden Formen von Bakterien?

Autor:
Dr. Ivo Beyaert

16.01.2019 | Pneumonie | CME | Ausgabe 1/2019 Open Access

CME: Diagnostik und Therapie von chronischen Infektionen der Lunge

Schwerpunkt: Chronische Aspergillus- und Pseudomonas-Infektionen

Bei den chronischen Infektionen der Lunge stehen Aspergillus- und Pseudomonas-Infektionen ganz im Vordergrund. Sie betreffen allerdings fast ausschließlich Patienten mit relevanten Vor- oder Grunderkrankungen und erhielten in der Vergangenheit nur eingeschränkte Beachtung.

Autoren:
Dr. med. univ. Dr. scient. med. J. Prattes, Dr. med. H. Flick

10.01.2019 | Impfempfehlungen in der Pädiatrie | Leitthema | Ausgabe 3/2019

Von A bis Y: Impfstoffe gegen Meningokokken für Kinder

Mittlerweile ist ein breiter Schutz gegen Meningokokken, einschließlich der Serogruppe B, möglich. Welche Impfstoffe sind verfügbar und für welche Altersgruppen sind sie zugelassen? Wie lauten die aktuellen STIKO-Empfehlungen? Ein Update.

Autoren:
Prof. Dr. T. Tenenbaum, W. Hellenbrand, H. Schroten

07.01.2019 | Neuro-Borreliose | CME | Ausgabe 1/2019

CME: Neuroborreliose im Kindesalter

Das klinische Bild der Neuroborreliose wird vor allem durch die akute periphere Fazialisparese und die seröse Meningitis geprägt. Nicht selten jedoch fehlen meningitische Symptome trotz Liquorpleozytose. Wie gehen Sie diagnostisch bei Verdacht auf eine Neuroborreliose vor und welche Therapien gibt es?

Autoren:
MME Prof. Dr. H.-J. Christen, H. Eiffert

01.01.2019 | Sexuell übertragbare Erkrankungen | CME | Ausgabe 1/2019

CME: Sexuell übertragbare Infektionen in den Tropen

Unter „tropischen Geschlechtskrankheiten“ werden die Infektionen Ulcus molle, Lymphogranuloma venereum und Granuloma inguinale zusammengefasst. Die 3 Erkrankungen gehen primär mit Ulzera einher. Ihr Vorliegen stellt daher ein erhöhtes Risiko für die Übertragung von HIV und anderen STI dar.

Autor:
Dr. C. Bendick

19.12.2018 | Bronchitis | Leitthema | Ausgabe 1/2019

Chronischer Husten – protrahierte bakterielle Bronchitis bei Kindern

Wie lässt sich die protrahierte bakterielle Bronchitis (PBB) sicher diagnostizieren und welche Unterformen gibt es? Die Definition wurde kürzlich erneuert: Dieser Beitrag hält Sie auf dem Laufenden in Sachen PBB und anderen eitrigen Atemwegserkrankungen bei Kindern.

Autor:
FERS Prim. Univ. Prof. Dr. J. Riedler

05.12.2018 | Neuro-Borreliose | Fortbildung | Ausgabe 6/2018

Liquordiagnostik bei klinischem Verdacht unverzichtbar

Bei begründetem Verdacht auf eine Neuroborreliose ist auch bei Kindern eine Lumbalpunktion unerlässlich, lautet eine der Empfehlungen der neuen S3-Leitlinie. Diese erstreckt sich explizit auch auf die Diagnostik und Behandlung der Neuroborreliose bei pädiatrischen Patienten.

Autor:
Dr. Elke Oberhofer

05.12.2018 | Borreliose im Kindesalter | Fortbildung | Ausgabe 6/2018

„Der Zecken-Check beim gesunden Kind führt in die Irre!“

Die Symptome einer Neuroborreliose bei Kindern sind zuweilen recht diskret. Prof. Dr. Hans-Iko Huppertz, Bremen, schildert, wie Sie der Erkrankung auf die Spur kommen und wovon Sie eher Abstand nehmen sollten. 

Autor:
Springer Medizin

05.12.2018 | Darmmikrobiom | Zertifizierte Fortbildung | Ausgabe 6/2018

Darmbakterien beeinflussen Krankheitsrisiken

Nur wenige Bereiche der Medizin haben in den letzten Jahren einen so rasanten Wissenszuwachs erlebt, wie die Erforschung des Mikrobioms. Möglich wurde dies erst durch neue genetisch basierte Analysemethoden (z. B. 16 sRNA), die auch schwer …

Autoren:
Dr. med. Martin Claßen, Dr. med. Axel Enninger

03.12.2018 | Sepsis | Leitlinien und Empfehlungen | Ausgabe 12/2018

S2k-Leitlinie in Kürze – Leitfaden für kalkulierte parenterale Antibiotikatherapie

Fokussierte Zusammenfassung und ergänzende Informationen zur Antibiotikatherapie kritisch kranker Patienten

Die S2k-Leitlinie „Kalkulierte parenterale Initialtherapie bakterieller Erkrankungen bei Erwachsenen – Update 2018“ berücksichtigt die Ergebnisse neuer klinischer Studien unter Einsatz innovativer Substanzen. Diese Zusammenfassung konzentriert sich auf den kritisch kranken Patienten, insbesondere bei Sepsis und septischem Schock. 

Autoren:
MBA Professor Dr. med. A. Brinkmann, A. C. Röhr, O. R. Frey, W. A. Krüger, T. Brenner, D. C. Richter, K.‑F. Bodmann, M. Kresken, B. Grabein

28.11.2018 | Fieber | CME | Ausgabe 2/2019

CME: Fieber bei Intensivpatienten senken oder nicht?

Senken oder nicht senken?

Bei jedem Intensivpatienten mit Fieber müssen infektiöse von nichtinfektiösen Temperaturerhöhungen unterschieden werden. Wie das gelingt, wann eine aktive Fiebersenkung indiziert ist und welche Maßnahmen dafür zur Verfügung stehen, lesen Sie im Fortbildungsbeitrag.

Autor:
Univ.-Prof. Dr. med. W. Druml

07.11.2018 | Helicobacter pylori | FORTBILDUNG . SEMINAR | Ausgabe 19/2018

Neue Empfehlungen in der H.-pylori-Leitlinie

Die Therapie der Helicobacter pylori-Infektion ist wegen zunehmender Antibiotikaresistenzen schwieriger geworden. Auch in der Indikationsstellung haben sich Änderungen ergeben. Nun ist die deutsche Leitlinie geändert worden. Wir stellen die wichtigsten Neuerungen vor.

Autor:
Prof. Dr. med. Siegfried Wagner

22.10.2018 | Migrationsmedizin | FORTBILDUNG . ÜBERSICHT | Ausgabe 18/2018

CME: Fieber nach Tropenaufenthalt – schnell zur Diagnose

Ansteckend? Lebensbedrohlich? Bei Fieber nach Tropenaufenthalt kommen eine Vielzahl möglicher Erkrankungen in Frage. Anhand der Anamnese und einfacher Basisuntersuchungen können Sie rasch die Schwere und Bedeutung der Erkrankung feststellen.

Autoren:
Prof. Dr. med. Thomas Löscher, Dr. med. Martin Alberer, Prof. Dr. med. Karl-Heinz Herbinger

15.10.2018 | Hämolytische Anämien | Zertifizierte Fortbildung | Ausgabe 5/2018

Die supportive Therapie unverzüglich einleiten

Das hämolytisch-urämische Syndrom (HUS) ist eine der häufigsten Ursachen des akuten, dialysepflichtigen Nierenversagens im Kindesalter. Ende 2016 erschien eine neue AWMF-Leitlinie zu diesem Thema und daraufhin auch mehrere Beiträge in …

Autor:
Ina Schmidt

09.10.2018 | Pneumonie | CME | Ausgabe 8/2018

Nosokomial erworbene Pneumonie

Die nosokomiale Pneumonie ist eine häufige Komplikation von Krankenhausaufenthalten mit einer nicht zu vernachlässigenden Letalität. Im Zuge der Zunahme der multiresistenten Erreger ist eine empirische adäquate Initialtherapie schwierig und bedarf …

Autoren:
Dr. med. K. Tello, M. J. Richter, W. Seeger, M. Hecker

04.10.2018 | Epidemiologie und Hygiene | Schwerpunkt: Was ist gesichert in der Therapie? | Ausgabe 12/2018

Was ist gesichert bei Reiseimpfungen?

Bedingt durch die erfolgreiche Durchimmunisierung sind zahlreiche Krankheiten so selten geworden, dass sie aus dem Bewusstsein der Bevölkerung verschwunden sind. Die reisemedizinische Beratung bietet eine hervorragende Gelegenheit, Impflücken zu schließen.

Autor:
Prof. Dr. Tomas Jelinek

27.09.2018 | Antimikrobielle und antivirale Chemotherapie | Arzneimitteltherapie | Ausgabe 12/2018

Arzneimitteltherapie: neue β‑Laktam-Antibiotika und β‑Laktamase-Inhibitoren gegen multiresistente Erreger

Unter den multiresistenten Erregern ist die Resistenzausbreitung insbesondere innerhalb der Gruppe der multiresistenten Gram-negativen Erreger verlaufen. Diese Arbeit stellt deshalb neue Substanzen vor, die von der FDA bzw. von der Europäischen Arzneimittel-Agentur zugelassen worden sind.

Autoren:
PD Dr. Dipl.-Kfm. Alexander Mischnik, Christoph Lübbert, Nico T. Mutters

31.08.2018 | Pädiatrische Notfall- und Intensivmedizin | Fortbildung | Sonderheft 1/2018

So selten der Notfall, so schnell muss es bei Kindern gehen!

Ein Abfall des Blutdrucks beim septischen Schock ist als absolutes Warnsignal zu werten, betont unser Experte in diesem Udpate zu septischem und anaphaylaktischem Schock im Kindesalter. Klinik & Sofortmaßnahmen im Überblick.


Autor:
PD Dr. med. Christian Dohna-Schwake

30.08.2018 | Sepsis | Leitthema | Ausgabe 3/2019

Sepsis bei Kindern – alles anders?

Das schnelle Erkennen einer Sepsis bei Kindern und die sofortige Einleitung der adäquaten Therapie können lebensrettend sein – eine große Herausforderung für alle Beteiligten. Mittels alterstypischer Fallvignetten und Übersichtstabellen gibt dieser Beitrag praktische Hilfestellung für den Einsatz in Rettungsdienst und Notaufnahme.

Autoren:
M. Buettcher, L. J Schlapbach, Dr. med. M. Stocker

28.08.2018 | Tuberkulose | aufgefallen | Ausgabe 5/2018

Der lange Schatten von 1945

Eine junge Frau mit hartnäckigem Husten im Jahr 2018 ist nicht so ungewöhnlich. Dann stellt sich aber heraus, dass der Ursprung ihrer Erkrankung im zweiten Weltkrieg zu suchen ist und das Problem nicht nur sie selbst betrifft.

Autor:
Dr. med. Hilte Geerdes-Fenge

28.08.2018 | Tuberkulose | fortbildung | Ausgabe 5/2018

10 Hürden, die die Elimination der TB erschweren

„Eine Welt ohne Tuberkulose“ – diese ehrgeizige Vision verfolgt die EndTB-Strategie der WHO. Dieser Review gibt einen Überblick über die aktuelle Lage und die Hürden, die es zu nehmen gilt.

Autoren:
Dr. med. Constanze Born, Prof. Dr. med. Dr. h.c. Christoph Lange, Dr. med. Jan Heyckendorf, Dr. med. Christian Herzmann, Dr. med. Gunar Günther, Hans-Peter Grobbel, Niklas Köhler, Juliane Radloff, MSc Maja Reimann, MPH Dr. med. Helmut J. F. Salzer, Dr. rer. nat. Patricia Sanchéz-Carballo, Dipl.-Ing. Dagmar Schaub

13.08.2018 | Erythema nodosum | AKTUELLE MEDIZIN | Ausgabe 14/2018

Was blüht an diesen Oberschenkeln?

Eine 39-Jährige hatte wegen einer schweren Bronchitis die Notaufnahme aufgesucht. Sie wurde ambulant mit Roxithromycin 300 mg/d behandelt, worunter sich der Atemwegsinfekt besserte. Ein paar Tage später hat sie mehrere blaurote Knötchen an den proximalen Oberschenkeln. Worum handelt es sich?

Autor:
Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. Dr. Sportwiss. Christoph Raschka

06.08.2018 | Pharyngitis | Fortbildung | Ausgabe 4/2018

Antibiotika: Mythen und Fakten

Eine aktuelle Befragung zeigt: Noch immer existieren in der Bevölkerung eine Menge Irrtümer über Antibiotika. Welche das sind, haben wir hier für Sie zusammengestellt – für die gezielte Aufklärung der Patienten in der Praxis. 

Autoren:
M. Sc. Dr. Florian Salm, Paul Gellert

02.07.2018 | EBM | Fortbildung | Ausgabe 7-8/2018

Der EBM und die Multiresistenzen

In unserem letzten Artikel hatten wir angekündigt, uns in Teil 26 dieser Serie der Gattung Bacillus zu widmen. Aus aktuellem Anlass haben wir das Thema jedoch geändert. Denn am 1. Juli wurde der Einheitliche Bewertungsmaßstab für das Labor geändert — mit Relevanz für die Urologie.

Autor:
Dr. Ivo Beyaert

29.06.2018 | Allergie und Atopie in der Pädiatrie | Leitthema | Ausgabe 5/2018

Gewusst-wie: differenzialdiagnostisches Vorgehen bei der Abklärung einer Eosinophilie

Eine Vermehrung der eosinophilen Granulozyten kann bei verschiedenartigen pulmonalen und extrapulmonalen Erkrankungen auftreten. Das differenzialdiagnostische Spektrum umfasst vor allem allergische Erkrankungen, Autoimmunerkrankungen, Infektionen, exogene Noxen sowie idiopathische Formen.

Autor:
Prof. Dr. J. Schreiber

20.06.2018 | Sepsis | journal club | Ausgabe 6/2018

Kombinierte Steroidtherapie im septischen Schock?

Als Folge der Infektionsabwehrreaktion des Körpers kommt es im septischen Schock zu einer Fehlregulation auf zirkulatorischer und zellulärer Ebene, die wesentlich zur hohen Letalität beiträgt. Nun wurde untersucht, ob sich diese mithilfe einer kombinierten Hydrokortison- und Fludrokortisontherapie reduzieren lässt.

Autor:
Prof. Dr. med. Andreas Meisel

13.06.2018 | Harnwegsinfektionen | Frauengesundheit in der Praxis | Ausgabe 7/2018

Welches Antibiotikum beim unkomplizierten Harnwegsinfekt?

Im Blickpunkt: Pivmecillinam und Nitroxolin in der antibiotischen Therapie

Laut der neuen S3-Leitlinie stehen zur kalkulierten Therapie von unkomplizierten Harnwegsinfektionen mehrere Antibiotika zur Auswahl. Einige wurden neu in die Liste der empfohlenen Medikamente aufgenommen, andere Substanzen zurückgestuft. Ein Überblick – mit Fokus auf Pivmecillinam und Nitroxolin.

Autor:
Prof. Dr. med. Herbert Hof

11.06.2018 | Spezielle Notfallmedizin | Leitthema | Ausgabe 3/2019

Sepsis präklinisch früher erkennen

Herausforderungen in Diagnostik und Therapie

Wenn ein Patient nach Polytrauma oder Herzstillstand präklinisch rasch und zielgerichtet versorgt werden kann, weshalb sollten für die Sepsis andere Voraussetzungen gelten? Dieser Beitrag beschreibt mögliche Algorithmen für Sepsis-Diagnostik und -Therapie im Rettungsdienst.

Autoren:
Dr. G. Cajöri, M. Lindner, Prof. Dr. M. Christ

08.06.2018 | Husten | Pädiatrische Pneumologie | Ausgabe 4/2018

Wenn der Husten nicht weichen will

Chronischer Husten bedeutet eine erhebliche Belastung für das erkrankte Kind und seine Familie. Expertenempfehlungen, Algorithmen und Tipps für die Praxis rund um das Thema feuchter Husten & protrahierte bakterielle Bronchitis bei Kindern und Jugendlichen finden Sie hier.

Autor:
Prof. Dr. M. A. Rose

06.06.2018 | Antimikrobielle und antivirale Chemotherapie | Was Patienten fragen | Ausgabe 4/2018

Gefahr durch Probiotika bei immunsupprimierten Patienten?

Saccharomyces boulardii wird als probiotisches Arzneimittel zur Behandlung von Durchfall sowie vorbeugend bei einer Antibiotikagabe eingesetzt. Darunter kann es bei stark abwehrgeschwächten, schwerkranken Patienten und Patienten mit liegendem Venenkatheter in deren Nähe jedoch zu tödlichen Fungämien kommen.

29.05.2018 | Bakterien | FORTBILDUNG . SCHWERPUNKT | Ausgabe 10/2018

Erysipel: Wann wird es kritisch?

Das Erysipel ist eine klassische Blickdiagnose. Bei welchen Symptomen müssen Sie eine weiterführende Diagnostik veranlassen? Welche Antibiotika sind zu Beginn, welche bei kompliziertem Verlauf empfehlenswert?

Autoren:
MSc PD Dr. med. Ulrich Seybold, Hans Stubbe, Prof. Dr. med. Rika Draenert, Prof. Dr. med. Johannes R. Bogner

29.05.2018 | Pneumologische Erkrankungen in der Hausarztpraxis | FORTBILDUNG . SCHWERPUNKT | Ausgabe 10/2018

Bei Pneumonie-Symptomen immer auch an atypische Erreger denken!

Kontakt zu Vögeln, eine Kreuzfahrt, trockener Husten im Sommer – schon die Anamnese kann auf eine atypische Pneumonie hinweisen. Damit Sie bei der Therapie keine Fehler machen, ist die Unterscheidung zwischen typischer und atypischer Pneumonie so wichtig.

Autoren:
Prof. Dr. med. Rika Draenert, Dr. med. Jette Jung, MSc PD Dr. med. Ulrich Seybold, Prof. Dr. med. Johannes Bogner

28.05.2018 | Knocheninfektionen | CME | Ausgabe 6/2018

CME: Chamäleon Spondylodiszitis – Herausforderung für den Geriater

Herausforderung für den Geriater

Klinisch präsentiert sie sich oft mit uncharakteristischem Kreuzschmerz und da oft kein Fiber auftritt, wird die Krankheit häufig übersehen: die Spondylodiszitis. Dabei nimmt die Inzidenz der lebensbedrohlichen Erkrankung zu, bedingt durch die wachsende Population älterer Menschen mit Multimorbidität.

Autor:
PD Dr. Werner Hofmann

25.05.2018 | Infektionen | CME | Ausgabe 8/2018

Endophthalmitis

Eine Endophthalmitis ist eine schwere Infektion des Augapfels mit der Gefahr einer Erblindung oder eines Augapfelverlusts. Man unterscheidet eine exogene (postoperative oder posttraumatische) Endophthalmitis von der endogenen Endophthalmitis.

Autor:
PD Dr. Thomas Neß

25.05.2018 | Sepsis | Originalien | Ausgabe 8/2018

Sepsis erkennen im Rettungsdienst

Ergebnisse einer interprofessionellen Befragung zur präklinischen und frühen innerklinischen Sepsiserkennung

Sepsis hat eine hohe Mortalität, die durch einen frühzeitigen Therapiebeginn reduziert werden kann. Da Patienten mit Sepsis häufig durch den Rettungsdienst in die Notaufnahme gebracht werden, kann hier die Therapie schon gebahnt werden. Doch ist das Wissen zum Erkennen und Screenen der Sepsis in der Notfallmedizin ausreichend verbreitet?

Autoren:
Dr. med. C. Metelmann, B. Metelmann, C. Scheer, M. Gründling, B. Henkel, K. Hahnenkamp, P. Brinkrolf

21.05.2018 | NSCLC | eaufgefallen | Ausgabe 3/2018

Erst NSCLC, dann Brustwandtumor – doch es war kein Rezidiv!

Bei einem Patienten wurde fünf Monate nach Op. und adjuvanter Chemo eines NSCLC eine Raumforderung der Thoraxwand mit ossärer Destruktion der Rippen und pulmonalen Rundherden festgestellt. Ein Tumorrezidiv? Weit gefehlt, wie die histologische Sicherung zeigen sollte.

Autoren:
Dr. med. Jutta Kappes, Prof. Dr. med. Claus Peter Heußel, Prof. Dr. med. Felix J. F. Herth, Dr. med. Daniela Gompelmann

12.05.2018 | Borreliose | AKTUELLE MEDIZIN MAGAZIN | Ausgabe 9/2018

„Der Nachweis von Borrelien-Antikörpern allein sagt gar nichts aus!“

Mit der kürzlich publizierten S3-Leitlinie Neuroborreliose hat die DGN Krankheitstheorien, die auf der Annahme einer chronischen Borrelieninfektion mit unspezifischer Symptomatik fußen, eine Absage erteilt. Prof. Sebastian Rauer warnt im Interview vor potenziell schädlichen Langzeitbehandlungen.

Autor:
Springer Medizin

12.05.2018 | Borreliose | Zertifizierte Fortbildung | Ausgabe 3/2018

Wann an eine kutane Lyme-Borreliose denken?

Nicht immer tritt bei einer Lyme-Borreliose das typische Erythema migrans auf und weist den Weg zur richtigen Diagnose. Doch auch wenn die Klinik nicht eindeutig ist, lässt sich die Spirochäteninfektion in der Regel gut behandeln.

Autor:
Prof. Dr. med. Heidelore Hofmann

19.04.2018 | Diabetestherapie | aktuell | Ausgabe 2/2018

Harnwegsinfektionen: Bei Diabetikern immer potenziell lebensbedrohlich!

Bei Diabetespatienten ist das Risiko für Harnwegsinfektionen (HWI) deutlich erhöht, die auch häufiger einen bedrohlichen Verlauf nehmen als bei Stoffwechselgesunden. Die S3-Leitlinie zum Management der HWI-Infektionen wurde kürzlich aktualisiert.

Autor:
Dr. med. Peter Stiefelhagen

14.04.2018 | Sepsis | journal club | Ausgabe 2/2018

Hydrokortison bei septischem Schock?

Der Einsatz von Hydrokortison bei septischem Schock ist seit Jahren in der Diskussion. Die Ergebnisse einer aktuellen Studie wurden daher mit großer Spannung erwartet: Untersucht wurde, ob die intravenöse kontinuierliche Applikation von Hydrokortison mit einer Senkung der 90-Tage-Sterblichkeit einhergeht.

Autor:
Prof. Dr. med. Stephan Budweiser

12.04.2018 | Sepsis | Leitthema | Ausgabe 3/2019

Sepsis beim alten Patienten nicht übersehen!

Sepsis − atypische Symptomatik − diagnostische Fallstricke: Den älteren sepsisgefährdeten Patienten rasch zu erkennen und die notwendigen Maßnahmen zu veranlassen, ist eine große Herausforderung. Die erhobenen Werte müssen unter dem Blick der geriatrischen Besonderheiten bewertet werden. 

Autor:
Univ.-Prof. Dr. med. H. J. Heppner

11.04.2018 | Diagnostik in der Gastroenterologie | journal club | Ausgabe 2/2018

Optimale Reinigungsmethode für Duodenoskope gesucht

Übertragungen von Mikroorganismen durch – korrekt gereinigte und dennoch kontaminierte – Duodenoskope kommen immer wieder vor. Daher untersuchte nun eine Studie, mit welcher der gebräuchlichen Reinigungsmethoden sich dies am besten verhindern lässt.

Autor:
Prof. Dr. med. Stephan Hollerbach

11.04.2018 | Sepsis | Leitthema | Ausgabe 5/2018

Aktuelle Aspekte zu Sepsis und Antibiotikaresistenz

Die Krankenhaussterblichkeit von Patienten mit sekundärer Sepsis ist mit ca. 40 % unverändert hoch.  Im Folgenden sollen aktuelle Unterschiede und Probleme bei der Definition und Dokumentation der Sepsis in Deutschland beschrieben und verglichen werden.

Autoren:
Frank M. Brunkhorst, Petra Gastmeier, Muna Abu Sin

11.04.2018 | Impfen in der Pädiatrie | journal club | Ausgabe 2/2018

Bald besserer Impfschutz gegen Salmonella Typhi?

Aufgrund fehlender Impfstoffe gegen Salmonella Typhi für Kinder unter zwei Jahren sowie der zunehmenden Resistenzentwicklung des Erregers besteht Handlungsbedarf. Nun wurde ein Konjugatimpfstoff als Alternative zu den herkömmlichen Impfungen getestet.

Autoren:
Lukas Tometten, Prof. Dr. med. Thomas Weinke

11.04.2018 | Diabetestherapie | Leitthema | Ausgabe 3/2018

Impfungen bei Diabetes mellitus: Was ist notwendig?

Impfungen gehören zu den effektivsten medizinischen Interventionen, sie wirken präventiv und sind sehr sicher. Diabetiker haben ein erhöhtes Risiko sowohl für einige Infektionen als auch deren Komplikationen, weshalb die spezifisch indizierten Impfungen im Folgenden vorgestellt werden.

Autoren:
C. Radt, B. Salzberger, Univ.-Prof. Dr. med. M. W. Pletz

10.04.2018 | Pneumonie | CME | Ausgabe 4/2018

CME: Diagnostik und Behandlung der ambulant erworbene Pneumonie

Die ambulant erworbene Pneumonie ist eine häufige und potenziell tödliche Erkrankung. Deshalb ist bei klinischem Verdacht die unverzügliche Einleitung einer rationalen Diagnostik und Therapie von entscheidender prognostischer Bedeutung.

Autoren:
Ph.D. PD Dr. med. M. Hecker, N. Sommer, K. Tello, A. Hecker, W. Seeger, K. Mayer

26.03.2018 | Antimikrobielle und antivirale Chemotherapie | Leitthema | Ausgabe 5/2018

Wege zum fachgerechten und verantwortungsvollen Umgang mit Antibiotika

Die Entscheidung des Arztes, bei Verdacht auf eine bakterielle Infektion ein Antibiotikum zu verschreiben, hängt von vielen Faktoren ab. Dieser Beitrag stellt verschiedene Ansätze für eine rationale Antibiotika-Gabe vor und gibt Empfehlungen zum Umgang mit Antibiotika, zur Anwendung von Diagnostika und Scores sowie zu Informationen für Ärzte und Patienten. 

Autoren:
Prof. Dr. Marianne Abele-Horn, Dr. Ellen Pantke, Dr. Tim Eckmanns

20.03.2018 | Harnwegsinfektionen in der Urologie | Übersichten | Ausgabe 2/2019

Individualisierte Patientenversorgung mit urologischen Implantaten durch biofilmabweisende Oberflächenkonzepte

Urologische Implantate im Harntrakt dienen meist der Sicherstellung des Harnabflusses. Vor allem bei Langzeitableitungen sind jedoch die Morbiditäten zahlreich. Dieser Artikel gibt eine Übersicht über die Strategien zur Abwehr der Bakterienanhaftung an urologischen Implantaten. 

Autoren:
PD Dr. rer. nat. N. Laube, F. Bernsmann, C. Fisang

13.03.2018 | Infektiöse Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes | Arzneimitteltherapie | Ausgabe 5/2018

Clostridium-difficile-Infektion: Therapie heute & morgen

Was gibt es Neues?

Clostridium-difficile-Infektionen (CDI) gehen mit einer unverändert hohen Krankheitslast und einem Anstieg der Zahl schwerer bzw. letaler Verläufe einher. Aktuelle Therapieempfehlungen und neuartige Behandlungsansätze stellt diese Übersicht dar – für akute sowie rekurrente CDI.

Autoren:
Dr. A. von Braun, DTM&H Prof. Dr. C. Lübbert

06.03.2018 | Harnwegsinfektionen in der Urologie | Fortbildung | Ausgabe 3/2018

Harnwegsinfektion durch Salmonellen? Selten, aber möglich!

Gelegentlich wird uns die Frage gestellt, ob Salmonellen auch Harnwegsinfektionen verursachen können. Die Antwort lautet: Ja! Zwar sind durch Salmonellen verursachte Harnwegsinfektionen sehr selten, wenn jedoch solche Patienten vorstellig werden, ist es hilfreich, Grundkenntnisse über diese Bakterien zu besitzen.

Autor:
Dr. Ivo Beyaert

20.02.2018 | Darmmikrobiom | Schwerpunkt | Ausgabe 2/2018

Mikrobiom: Aktuelles zu H. pylori & Co.

Helicobacter pylori und andere Bakterien

Was kreucht und fleucht im infizierten Magen und Duodenum? In welchem Zusammenhang stehen die Keime mit gastroduodenalen Erkrankungen? Dieser Review vermittelt den derzeitigen Kenntnisstand über Helicobacter pylori und andere Bakterien des oberen Gastrointestinaltrakts.

Autoren:
PD Dr. C. Schulz, L. Macke, F. Frost, S. Suerbaum, P. Malfertheiner, J. Mayerle

19.02.2018 | Bakteriologie | Schwerpunkt: Medizin für den ganzen Menschen | Ausgabe 4/2018

Herausforderung durch neue Infektionen und Antibiotikaresistenzen

Infektionskrankheiten rücken zunehmend in den Fokus des Interesses. Neue Infektionen und die rasch steigenden Raten von Antibiotikaresistenzen sind die Stichworte. Beides sind globale Probleme, die in internationalen und lokalen Kooperationen verschiedener Fachdisziplinen bearbeitet werden müssen.

Autoren:
Prof. Dr. G. Fätkenheuer, N. Jung, W. V. Kern, U. R. Fölsch, B. Salzberger

06.02.2018 | Sepsis | Übersicht | Ausgabe 3/2018

Nachstationärer Verlauf bei überlebter Sepsis

Eine Literaturstudie

Obwohl bekannt ist, dass die Langzeitmortalität einer Sepsis bei schwerem Ausprägungsgrad im 5‑Jahres-Zeitraum schätzungsweise bis zu 53 % beträgt, wurde in der 3. internationalen Konsensuskonferenz für Sepsis und septischen Schock (Sepsis-3) …

Autoren:
R. Keßler, M. Sorber, F. zu Sayn-Wittgenstein, W. Schnepp

17.01.2018 | Abdominalchirurgie | Leitthema | Ausgabe 3/2018

Chirurgie bei Patienten mit Migrationshintergrund

Allgemein- und Viszeralchirurgen sollten mit den Grundlagen wichtiger abdomineller Erkrankungen vertraut sein, deren Inzidenz hier mit zunehmender Migration ansteigen wird. Niedriger Hygienestatus im Herkunftsland oder in Flüchtlingscamps ist Grundlage für zahlreiche Infektionen wie Wurmerkrankungen, Typhus abdominalis und Amöbiasis, deren Verlauf unbehandelt zu akuten chirurgischen Notfällen führen kann.

Autoren:
PD Dr. T. J. Wilhelm, Prof. Dr. S. Post

13.12.2017 | Pädiatrische Notfall- und Intensivmedizin | Leitthema | Ausgabe 1/2018

Sepsis bei Kindern: „Treat first what kills first“

Jede Stunde der Therapieverzögerung erhöht die Mortalität der Sepsis um 40%. Und: Das Überleben entscheidet sich in der ersten Stunde der Behandlung. Wie Sie eine Sepsis bei Kindern möglichst rasch erkennen und unter hohem Zeitdruck effektiv behandeln, beschreibt dieser Leitfaden.

Autoren:
Dr. M. Sasse, PD. Dr. K. Seidemann

11.12.2017 | Geriatrie und Gerontologie | Arzneimitteltherapie | Ausgabe 2/2018

Aktuelle Impfempfehlungen für Patienten 60+

Das Altern macht auch vor dem Immunsystem nicht halt. Folge ist nicht nur eine zunehmende Infektanfälligkeit alter Menschen, sondern auch die Schwächung der Impfreaktion. Dennoch gilt die Empfehlung des „lebenslangen Impfens“ auch für Senioren uneingeschränkt. Details bietet diese Übersicht.

Autoren:
MHBA Prof. Dr. H. J. Heppner, A. Leischker, P. Wutzler, A. Kwetkat

01.12.2017 | Das fiebernde Kind | Case report | Ausgabe 1/2017 Open Access

Hohes Fieber nach Urlaub - Kind in Notaufnahme

Mit Bauchkrämpfen, Erbrechen und hohem Fieber wird eine 13-Jährige Marokko-Rückkehrerin in der Notaufnahme aufgenommen. Das große Blutbild offenbart eine Panzytopenie, der Blutabstrich Spirochäten. Wie das zusammenpasst, lesen Sie in der englischsprachigen Kasuistik.

Autoren:
Irmin Leen, Peggy Bruynseels, Benoît Kabamba Mukadi, Mark van Oort, Machiel van den Akker

21.11.2017 | Diagnostik und Monitoring | Leitthema | Ausgabe 10/2017

Bakterielle Sepsis

Diagnostik und kalkulierte Antibiotikatherapie

Eine effektive, kalkulierte Antibiotikatherapie binnen der ersten Stunde nach Erkennen der Sepsis ist ein wichtiges Ziel der effektiven Sepsistherapie. Verzögerungen führen zum deutlichen Anstieg der Sterblichkeit. Daher bilden strukturierte Behandlungskonzepte eine rationale Grundlage unter Beachtung relevanter Diagnose- und Behandlungsschritte.

Autoren:
Dr. D. C. Richter, A. Heininger, T. Brenner, M. Hochreiter, M. Bernhard, J. Briegel, S. Dubler, B. Grabein, A. Hecker, W. A. Krüger, K. Mayer, M. W. Pletz, D. Störzinger, N. Pinder, T. Hoppe-Tichy, S. Weiterer, S. Zimmermann, A. Brinkmann, M. A. Weigand, Christoph Lichtenstern

18.10.2017 | Sepsis | Schwerpunkt: Was ist gesichert in der Therapie? | Ausgabe 12/2017

Sepsis-3: neue Leitlinie!

Was ist gesichert in der Therapie?

Mit einer Mortalität von knapp 60 % ist der septische Schock noch immer sehr gefährlich. Eine frühe Diagnose sowie die rasche Einleitung differenzierter Therapien sind gefordert. Anfang 2017 wurde eine neue internationale Leitlinie publiziert, auf deren Inhalt im vorliegenden Beitrag besonders eingegangen wird.

Autoren:
PD Dr. S. David, Prof. Dr. F. M. Brunkhorst

12.10.2017 | Infektiöse Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes | der besondere fall | Ausgabe 1/2017

Seltene Differenzialdiagnose eines Darmtumors – Ihre Vermutung?

Vier Monate nach unauffälliger Nachsorgekoloskopie klagt eine 78-jährige Patientin über zunehmende Bauchschmerzen. Eine Ultraschalluntersuchung des Bauchraums zeigt eine Tumorformation im Bereich des Cöcalpols. Erst bei einer erneuten Koloskopie ergibt sich die richtige Diagnose.

Autoren:
Heike Schwartz, Prof. Dr. med. Ralf Kiesslich

11.10.2017 | Bakterielle Infektionen in der Pädiatrie | Literatur kompakt | Ausgabe 5/2017

Purpura fulminans – Hautbefunde in Bildern

Auch heute noch fürchtet jeder Kinderarzt schwere invasive Meningokokken-Infektionen. Zwei Fallberichte verdeutlichen den teilweise sehr eindrucksvollen dermatologischen Befund dieser Erkrankung.

Autor:
Dr. Thomas Hoppen

11.10.2017 | Antimikrobielle und antivirale Chemotherapie | Fortbildung | Ausgabe 5/2017

Rationale Antibiotikatherapie in der ambulanten Versorgung

Die Antibiotikaresistenzentwicklung und die sich daraus ergebenden Gefahren werden aktuell intensiv diskutiert. Welche Konsequenzen hat die fortschreitende Resistenzentwicklung für die tägliche Praxis? Und wie lässt sich eine rationale Antibiotikatherapie in der ambulanten Versorgung gestalten?

Autoren:
Dr. med. Florian Salm, Tobias Kramer, Petra Gastmeier

26.09.2017 | Hauterkrankungen in der Hausarztpraxis | AKTUELLE MEDIZIN | Ausgabe 16/2017

Vor drei Tagen war er noch glatt und zart

Ein 13-jähriger Junge wurde in unserer Praxis vorgestellt, weil sich in seinem Gesicht innerhalb von drei Tagen ein Ausschlag aus nässenden, leicht juckenden Bläschen und Krusten gebildet hatte. Was war die Ursache?

Autor:
Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. Dr. Sportwiss. Christoph Raschka

19.09.2017 | Infektionskrankheiten in der Pneumologie | Schwerpunkt: Chronische Atemwegsinfektionen | Ausgabe 11/2017

Kriterien zur Behandlung von MRSA im Sputum?

Methicillinresistente Stämme von Staph. aureus (MRSA) sind von besonderer Bedeutung in der Betreuung von Patienten mit Atemwegsinfektionen. Was Sie bei der Diagnostik und der Behandlung beachten müssen, erfahren Sie in dieser Übersicht.

Autoren:
Prof. Dr. J. Lorenz, M. Unnewehr, B. Schaaf, S. Gatermann

08.09.2017 | Delir nicht substanzbedingt | Kasuistiken | Ausgabe 11/2017

Listeriensepsis mit Leitsymptom Delir

Ein bis dato gesunder 60-Jähriger kam mit heftigsten Kopfschmerzen, Wesensänderung und Fieber in die Notaufnahme – Verdachtsdiagnose bakterielle Meningitis mit Alkoholentzugsdelir. Unter der Behandlung auf der Normalstation entwickelte er ein ausgeprägtes Delir und eine Tachypnoe.

Autoren:
A. Seifert, C. S. Hartog, J. Zweigner, W. Schummer, ML Prof. Dr. K. Reinhart

06.09.2017 | Infektionskrankheiten der Haut | Leitthema | Ausgabe 9/2017

Bakterielle Haut- und Weichteilinfektionen

Bakterielle Infektionen der Haut und Weichteile stellen eine der wichtigsten Differenzialdiagnosen bei Rötung und Schwellung der Haut und Weichteile dar. Das Erysipel, Phlegmone sowie Abszesse machen dabei den Großteil der Erkrankungen aus. 

Autor:
PD Dr. med. Frank Hanses

28.06.2017 | Sepsis | Intensivmedizin | Ausgabe 10/2017

Neu aufgetretenes Vorhofflimmern beim septischen Patienten

Vorhofflimmern ist die häufigste neu auftretende Rhythmusstörung bei Patienten mit Sepsis. Jedoch gibt es keine spezifischen Leitlinien zur Behandlung und die optimalen Therapiestrategien sind derzeit unklar.

Autoren:
Dr. med. M. Keller, R. Meierhenrich

27.06.2017 | Borreliose | FORTBILDUNG . SCHWERPUNKT | Ausgabe 12/2017

Wann an eine Borreliose denken?

Sommerzeit, Zeckenzeit! Besonders gefährlich sind Zecken wegen der Übertragung von Borrelien. Klinisch ist eine Borreliose aber nicht immer eindeutig zu erkennen. Hinweise zur Diagnostik und Behandlung bekommen Sie in dieser Übersicht.

Autor:
Prof. Dr. med. Heidelore Hofmann

22.06.2017 | Pädiatrische Diagnostik | Leitthema | Ausgabe 7/2017

C-reaktives Protein und andere immunologische Biomarker

Sinn und Unsinn in der Infektionsdiagnostik

Alte Gewohnheiten kritisch hinterfragt: Was zeigen die alltäglich bestimmten Infektionsbiomarker wie das C‑reaktive Protein (CRP) eigentlich genau an? Wie valide und sinnvoll ist deren Einsatz in der Pädiatrie wirklich? Dieser erhellende Beitrag trifft klare Aussagen zu Sinn und Unsinn in der Infektionsdiagnostik.

Autor:
Prof. Dr. T. Niehues

13.06.2017 | Sepsis | journal club | Ausgabe 4/2017

Bestätigt beim septischen Schock: Kein Nutzen der Early-Goal-Directed-Therapie

Die Early-Goal-Directed-Therapie ist seit der Originalstudie von Rivers und Mitarbeitern aus dem Jahr 2001 kontinuierlich in der Diskussion. Sei es, dass die Therapieelemente kritisiert werden oder die heterogene Studienlage. Um hier Klarheit zu schaffen, wurde eine Metaanalyse durchgeführt.

Autor:
Prof. Dr. med. Stephan Budweiser

12.06.2017 | Internistische Arzneimitteltherapie | Arzneimitteltherapie | Ausgabe 7/2017

Aktuelle Leitlinien zur Divertikulitis

Domäne der konservativen bzw. medikamentösen Therapie?

Lang zementierte Paradigmen in der Therapie der Divertikelkrankheit werden zunehmend infrage gestellt und die Bedeutung der Chirurgie hat abgenommen. Wir stellen hier die aktuellen Entwicklungen in der Arzneimitteltherapie der Divertikulitis und ihren Niederschlag in den Leitlinien dar.

Autoren:
PD Dr. S. Böhm, Prof. Dr. W. Kruis

12.06.2017 | Pädiatrische Notfall- und Intensivmedizin | Fortbildung | Ausgabe 3/2017

Zur raschen Einschätzung des kritisch kranken Kindes

Bedrohliche Dehydratation infolge einer Gastroenteritis? Kritische Kreislaufsituation bei Sepsis? Schnell und einfach lässt sich die Lage mit Hilfe der Rekapillarisierungszeit beurteilen, die inzwischen Einzug in viele Leitlinien gefunden hat. Alles Praxisrelevante finden Sie hier auf den Punkt gebracht.

Autoren:
Dr. med. Christina Gies, Thomas Hoppen

09.06.2017 | Speicheldrüsenkarzinom | Schwerpunkt: Kinderpathologie | Ausgabe 4/2017

Tumoren und tumorartige Veränderungen der Speicheldrüsen im Kindesalter

Tumoren und tumorartige Läsionen der Speicheldrüsen im Kindesalter sind selten. Sie umfassen eine Fülle infektiös-entzündlicher und neoplastischer Veränderungen. Neubildungen der Speicheldrüsen in dieser Altersgruppe schließen sowohl gutartige …

Autoren:
Prof. Dr. A. Agaimy, H. Iro, Prof. Dr. J. Zenk

06.06.2017 | Infektiöse Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes | Schwerpunkt: Individualisierte Infektionsmedizin | Ausgabe 7/2017

Individualisierte Therapie der Clostridium-difficile-Infektion

Die Therapie der C.-difficile-Infektion wird unter Berücksichtigung von Faktoren wie Krankheitsschwere, Rezidiv, Komplikationen, Risikofaktoren und Begleiterkrankungen individualisiert durchgeführt. Diese Übersicht bietet einen Leitfaden für die Behandlung.

Autoren:
Dr. P. Solbach, P. Dersch, O. Bachmann

01.06.2017 | Multiresistente Erreger | Schwerpunkt: Individualisierte Infektionsmedizin | Ausgabe 7/2017

Antibiotic Stewardship 2.0

Individualisierung der Therapie

Vor dem Hintergrund der zunehmenden Resistenzentwicklung ist Antibiotic Stewardship (ABS) eine wichtige und mittlerweile vom Gesetzgeber geforderte Maßnahme, um der Ausbreitung resistenter Erreger entgegenzuwirken. Die Steuerung des Antibiotikaverbrauchs sollen ABS-Teams übernehmen. 

Autoren:
Prof. Dr. M. W. Pletz, E. Tacconelli, T. Welte

12.05.2017 | Sepsis | Intensivmedizin | Ausgabe 8/2017

Paradigmenwechsel in der Sepsisforschung

Paradigmenwechsel in der Sepsisforschung

Die Einführung der neuen Sepsisdefinition stellt ein neues Erklärungsmuster für das klinische Bild der Sepsis vor. Sepsis wurde bisher als systemische Entzündungsantwort infolge einer Infektion definiert. Bei der neuen Sepsisdefinition liegt der Fokus nicht mehr auf der Entzündungsantwort, sondern dem Gewebeschaden und der Organfunktion. 

Autoren:
P. Dickmann, A. Scherag, S. M. Coldewey, C. Sponholz, F. M. Brunkhorst, Prof. Dr. M. Bauer

04.05.2017 | Sepsis | In der Diskussion | Ausgabe 5/2017

Die neue Sepsis-3-Definition – ein mutiger Ansatz

Man sollte wissen, wovon man redet! So banal dies klingt, so wichtig sind klare Definitionen gerade in der Medizin, erhebt sie doch den Anspruch, dass vor einer Therapie stets eine korrekte Diagnose zu erfolgen hat. Dies ist nicht immer einfach, gerade in der Notfall- und Intensivmedizin. 

Autor:
MBA MSc Prof. Dr. med. H. Gerlach

02.05.2017 | Husten | Schwerpunkt | Ausgabe 5/2017

Warum muss das Kind ständig husten?

Bei Kindern mit chronischem Husten ist die Suche nach dem Auslöser mitunter schwierig. Wegweisend sind die Qualität des Hustens (bellend, röhrend, produktiv, trocken), der Auskultationsbefund und wann der Husten auftritt, z. B. nachts oder unter Belastung.

Autor:
Roland Fath

12.04.2017 | Sepsis | In der Diskussion | Ausgabe 5/2017

Sepsis 3.0 kritisch beleuchtet

Never (abruptly) change a running system

„Never change a running system“ ist eine alte Weisheit aus der elektronischen Datenverarbeitung. Und diese trifft vermutlich auch auf die vorgeschlagene Änderung des Sepsis-Managements zu. Bevor das Sepsis-Management grundlegend verändert wird, sollten diese Konzepte prospektiv validiert werden.

Autoren:
Prof. Dr. M. Christ, T. Bertsch, F. Geier

31.03.2017 | Sepsis | Leitlinien und Empfehlungen | Ausgabe 7/2017

Internationale Leitlinien der Surviving Sepsis Campaign

Update 2016

Lesen Sie die wichtigsten Neuerungen der internationalen Leitlinien, empfohlen von der Surviving Sepsis Campaign. Die Schwerpunkte der Neufassung sind die initiale Stabilisierung und die antiinfektive Therapie.

Autoren:
Prof. Dr. J. Briegel, P. Möhnle

13.03.2017 | Wundbehandlung | Leitthema | Ausgabe 3/2017

Wundreinigung in der Notaufnahme

Traditionell werden Wunden im Rahmen der primären Versorgung fast immer gereinigt und gespült, um v. a. das Risiko einer Wundinfektion zu minimieren und ein gutes Behandlungsergebnis für den Patienten sicherzustellen. Doch womit sollte gereinigt werden? Müssen es spezielle Lösungen sein oder reicht Leitungswasser?

Autoren:
Dr. med. B. A. Leidel, S. Hansen, A. M. Trey, K.-G. Kanz

13.03.2017 | Endokardititis | Wie lautet Ihre Diagnose? | Ausgabe 4/2017

Gefürchtete Komplikation bei rezidivierender Endokarditis

Ein 60-jähriger Patient stellte sich über das Notfallzentrum in stark reduziertem Allgemeinzustand vor. Er berichtete über seit mehreren Tagen anhaltendes Fieber, Schüttelfrost und Diarrhöen. Wie lautet Ihre Diagnose?

Autoren:
V. E. Weitensteiner, Dr. G. Lask, FESC Prof. Dr. E. Hoffmann, Dr. F. Straube

06.03.2017 | Schmerzmedizinische Pharmakotherapie | Kasuisitiken | Ausgabe 7/2017

Schwerwiegende Nebenwirkung: Leukopenie mit unklarem Fieber

Ein 77-Jähriger stellte sich mit Diarrhöen, Erbrechen und Fieber vor. Nach umfassender Ursachensuche bei unklarer Sepsis wurde schließlich eine "Agranulozytose mit neutropenischem Fieber" diagnostiziert. Ein Blick auf die ambulante Dauermedikation des Patienten zeigte den Auslöser.

Autoren:
S. Mayer, T. Kündiger, H. Schrader

04.03.2017 | Sepsis | Literatur kompakt | Ausgabe 3/2017

Transrektale Prostatabiopsien: Hat Ciprofloxacin zur Infektprophylaxe bald ausgedient?

Bei transrektalen Prostatabiopsien wird standardmäßig eine antibiotische Prophylaxe mit Ciprofloxacin durchgeführt. Doch offenbar gibt es wirksamere Alternativen.

Autor:
Dr. Dagmar Kraus

04.03.2017 | Urolithiasis | Literatur kompakt | Ausgabe 3/2017

Ureterstents sollten nicht länger als einen Monat liegen

Wird Patienten vor einer Ureteroskopie zur Steinentfernung ein Ureterstent geschoben, erhöht sich die Gefahr für eine postoperative Sepsis – und zwar umso mehr, je länger der Stent liegt.

Autor:
Dr. Robert Bublak

03.03.2017 | Intensivmedizin | Übersichten | Ausgabe 1/2019

PTBS: Intensivtherapie mit traumatischen Folgen

Häufigkeit, Risikofaktoren und Behandlungsansätze

Die posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) ist eine der häufigsten psychischen Langzeitfolgen einer intensivmedizinischen Behandlung – für Patienten und Angehörige. Gibt es Risikofaktoren? Wie äußert sich die PTBS klinisch? Und welche Therapieansätze gibt es?

Autoren:
M.Sc. R. Gawlytta, G.-B. Wintermann, M. Böttche, H. Niemeyer, C. Knaevelsrud, J. Rosendahl

24.02.2017 | Infektiöse Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes | Schwerpunkt: Mikrobiom | Ausgabe 5/2017

Fäkaler Mikrobiomtransfer: Was ist gesichert?

Am besten etabliert ist der fäkale Mikrobiomtransfer als Therapieoption bei der multipel rezidivierenden Clostridium-difficile-Infektion. Über 85 % der betroffenen Patienten können so erfolgreich und dauerhaft geheilt werden. Als weitere Anwendungsgebiete werden u.a.  chronisch-entzündliche Darmerkrankungen, Insulinresistenz oder morbide Adipositas diskutiert. Ein Update.

Autoren:
DTM&H PD Dr. med. habil. C. Lübbert, B. Salzberger, J. Mössner

24.02.2017 | Reisemedizin in der Hausarztpraxis | Kasuistiken | Ausgabe 8/2017

Chronisches Ulkus nach Südostasien-Reise bei 24‑Jährigem

Ein 24-jähriger Mann stellte sich mit chronischer nässender Hautläsion am linken Unterschenkel in der tropenmedizinischen Ambulanz vor. Vor drei Monaten auf Bali hatte er zwei insektenstichartige Hautläsionen bemerkt, die er aufkratzte. Mit der offenen Wunde sei er durch ein Reisfeld gewatet. Während eine der Hautveränderungen ohne Behandlung abgeheilt ist, zeigte die andere keine Heilungstendenz.

Autoren:
Dr. A. Rueda Guzmán, G. Slesak, R. Fleck, R. Ignatius, R. Oehme, J. Schäfer

24.02.2017 | Dermatologische Diagnostik | CME | Ausgabe 4/2017

CME: Kutane Lyme-Borreliose

Fallstricke der serologischen Diagnostik

Die Lyme-Borreliose ist die häufigste durch Zecken übertragene Krankheit der nördlichen Hemisphäre. Anhand von drei Fallbeispielen werden in diesem Beitrag typische Probleme der serologischen Diagnostik diskutiert.

Autoren:
Dr. M. Glatz, Prim. Univ.-Doz. Dr. R. R. Müllegger

09.02.2017 | Neuro-Borreliose | Originalien | Ausgabe 6/2017

CXCL-13 als Biomarker in der Diagnostik der Neuroborreliose

Die leitlinienkonforme Diagnostik der akuten Neuroborreliose ist mit den herkömmlichen serologischen Testverfahren aus Serum und Liquor oft schwierig. Wegweisend könnte zukünftig das intrathekal gemessene Chemokin CXCL-13 sein, das Monozyten durch den Kontakt mit B. burgdorferi produzieren.

Autoren:
Dr. C. Waiß, W. Kindler, B. Ströbele, C. Aspöck, S. Oberndorfer

07.02.2017 | Neuro-Borreliose | CME | Ausgabe 4/2017

CME: Neuroborreliose – Diagnostik, Therapie und Verlauf

Was sind die klinischen Charakteristika einer Neuroborreliose und welche notwendigen diagnostischen Maßnahmen sind durchzuführen? Nach der Lektüre dieses Beitrags kennen Sie die Antworten und können Patienten über den Verlauf der Neuroborreliose informieren.

Autoren:
Dr. R. Dersch, S. Rauer
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