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Diagnostik und Therapie des Bandscheibenvorfalls

Empfehlungen für das Management aus orthopädischer Perspektive

Erschienen in:

Auszug

Das "Bewegungssegment" als kleinste Einheit für den funktionalen Aufbau der Wirbelsäule besteht jeweils aus zwei Wirbeln und der dazwischenliegenden Bandscheibe. Neben der Bewegungsfunktion haben die Bandscheiben eine Pufferfunktion und gewährleisten die Druckverteilung innerhalb des Bewegungssegmentes. Die Bandscheiben bestehen aus einem gallertartigen Kern, dem Nucleus pulposus, und dem äußeren Faserring Anulus fibrosus. Bandscheibendegenerationen beziehungsweise -vorfälle können prinzipiell in jedem Wirbelsäulenabschnitt auftreten. Epidemiologische Praxisstudien zeigen, dass 36 % der Erkrankungen auf die Halswirbelsäule, 62 % auf die Lendenwirbelsäule und 2 % auf die Brustwirbelsäule entfallen. In Abhängigkeit von der Lokalisation verursachen Bandscheibenvorfälle unterschiedliche Beschwerden und haben unterschiedliche therapeutische Konsequenzen.
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Titel
Diagnostik und Therapie des Bandscheibenvorfalls
Empfehlungen für das Management aus orthopädischer Perspektive
Verfasst von
Prof. Dr. med. Achim Benditz
Dr. med. Philipp Koehl, MHBA
Prof. Dr. med. Radu Necula
Prof. Dr. Tarun Goyal
Prof. Dr. med. Alexander Schuh
Publikationsdatum
30.01.2023
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Schmerzmedizin / Ausgabe 1/2022
Print ISSN: 2194-2536
Elektronische ISSN: 2364-1010
DOI
https://doi.org/10.1007/s00940-022-4075-z
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