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Therapie bei malignen Lidtumoren

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Zusammenfassung

Basaliome stellen die häufigsten Malignome der Augenlider dar. Anamnese, Inspektion, Palpation, spaltlampenmikroskopische Untersuchung und die Erfassung klinischer Leitbefunde erlauben eine Verdachtsdiagnose. Die klinische Diagnose erfordert eine histopathologische Bestätigung und Erfassung des histopathologischen Typs. Plattenepithel- und Talgdrüsenkarzinome, Melanome sowie Merkel-Zell-Karzinome und andere können metastasieren, insbesondere über Lymphgefäße in die regionalen Lymphknoten. Erstes Ziel der Behandlung ist meistens die mikroskopisch kontrollierte chirurgische Exzision des Primärtumors im Gesunden. Bei den metastasierungsfähigen Tumoren werden Palpation und Ultraschalluntersuchung regionaler Lymphknoten sowie ggf. Kontrastmittelcomputertomographie und bei Perineuralscheideninvasion zerebrale Magnetresonanztomographie erforderlich, um die Abgrenzung der Erkrankung (TNM-Stadium) zu erfassen. In der weiteren Behandlung von Lidtumoren gewinnen nichtchirurgische Therapieoptionen eine zunehmende Bedeutung.
Titel
Therapie bei malignen Lidtumoren
Verfasst von
Dr. M. Weiling
A. Bergua
F. E. Kruse
L. Holbach
Publikationsdatum
22.11.2016
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Die Ophthalmologie / Ausgabe 12/2016
Print ISSN: 2731-720X
Elektronische ISSN: 2731-7218
DOI
https://doi.org/10.1007/s00347-016-0387-5
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