Inhalative Therapien richtig anwenden
Von der Ambulanz bis zur Intensivstation
- 18.11.2025
- Beatmungsmedizin, inhalative Medizin
- CME-Kurs
- CME-Punkte
- 3
- Für
- Ärzte
- Zertifizierende Institution
- Ärztekammer Nordrhein
- Zertifiziert bis
- 04.11.2026
- Anzahl Versuche
- 2
- Dies ist Ihre Lerneinheit
- Zum Artikel
Die inhalative Therapie umfasst diverse Systeme wie Dosieraerosole, Trockenpulverinhalatoren, Vernebler und „soft mist inhaler“. Die Partikeldeposition in der Lunge wird maßgeblich von Partikelgröße, Atemfluss und -volumen bestimmt. Die Geräteauswahl muss stets die individuellen physiologischen und kognitiv-motorischen Fähigkeiten sowie Umweltauswirkungen durch das Inhalationssystem berücksichtigen. Fehler bei falscher Inhalationstechnik (z. B. unzureichender Inspirationsfluss, Koordinationsprobleme) verursachen Nebenwirkungen und begünstigen Exazerbationen, die negative Auswirkungen auf die individuelle Gesundheit und die Klimabilanz haben. Für Patienten unter mechanischer Beatmung (invasiv/nichtinvasiv) oder nasaler High-Flow-Therapie existieren spezifische Empfehlungen zur Gerätewahl und Handhabung. Digitale Tools wie webbasierte Lehrvideos verbessern die korrekte Durchführung der Therapie und Adhärenz und sollten ergänzend zu jeder persönlichen Inhalationsschulung empfohlen werden.
Nach Lektüre dieses Beitrags …
- können Sie die physikalischen Prinzipien der Aerosoldeposition in der Lunge (Impaktion, Sedimentation, Brown-Diffusion) sowie deren Abhängigkeit von Partikelgröße, Atemfluss und -volumen erklären,
- ist es Ihnen möglich, die entscheidende Bedeutung der korrekten Anwendungstechnik und der patientenindividuellen Geräteauswahl für die Effektivität inhalativer Therapien zu erkennen und zu begründen,
- werden Sie bei der Auswahl des Inhalationsgeräts die individuellen Patientenfähigkeiten, die klinische Situation und Umweltaspekte berücksichtigen,
- sind Ihnen die häufigsten Fehler in der Inhalationstechnik bekannt und können Sie eine fundierte, wiederholte Patientenschulung zu den verschiedenen Gerätetypen durchführen,
- verstehen Sie die besonderen Aspekte der inhalativen Therapie unter invasiver/nichtinvasiver Beatmung und nasaler High-Flow-Therapie.
Diese Fortbildungseinheit mit 3 Punkten (Kategorie D) wurde von der Ärztekammer Nordrhein für das „Fortbildungszertifikat der Ärztekammer“ gemäß §5 Fortbildungsordnung für die nordrheinischen Ärztinnen und Ärzte vom 23.11.2013 anerkannt und ist damit auch für andere Ärztekammern anerkennungsfähig. Anerkennung in Österreich: Für das Diplom-Fortbildungs-Programm (DFP) werden die von deutschen Landesärztekammern anerkannten Fortbildungspunkte aufgrund der Gleichwertigkeit im gleichen Umfang als DFP-Punkte anerkannt [§ 14, Abschnitt 1, Verordnung über ärztliche Fortbildung, Österreichische Ärztekammer (ÖÄK) 2013].