Skip to main content
main-content

25.06.2018 | Originalien | Ausgabe 4/2018

Rechtsmedizin 4/2018

Beeinflussung der beweissicheren Atemalkoholmessung durch E‑Zigaretten

Zeitschrift:
Rechtsmedizin > Ausgabe 4/2018
Autoren:
M. Küster, C. Richter, R. Lessig, M. Weber

Zusammenfassung

Hintergrund und Fragestellung

Immer wieder wird in Ordnungswidrigkeitenverfahren behauptet, dass eine positive Atemalkoholmessung nicht durch das Trinken von alkoholhaltigen Getränken, sondern durch die Aufnahme anderer Substanzen zu erklären sei. Aus gegebenem Anlass war zu klären, ob das Dampfen von E‑Zigaretten geeignet ist, ein positives Messergebnis hervorzurufen.

Material und Methoden

Hierzu wurden 4 verschiedene nikotinfreie „liquids“ in jeweils 10 Messreihen mit 16 freiwilligen Probanden untersucht. Als Atemalkoholmessgerät wurde der Dräger Alcotest Evidential 9510 DE verwendet.

Ergebnisse

Alle Messergebnisse waren valide, ohne jegliche Fehlermeldung und erbrachten das Ergebnis 0,00 mg/l Atemalkohol. Gelegentlich kommt es zur Abweichung der elektrochemisch bestimmten Einzelmesswerte, diese haben jedoch für das beweissichere Endergebnis keine Relevanz.

Schlussfolgerung

Das Dampfen einer E‑Zigarette hat keinen Einfluss auf die beweissichere Atemalkoholmessung mit dem Dräger Alcotest Evidential 9510 DE.

Bitte loggen Sie sich ein, um Zugang zu diesem Inhalt zu erhalten

★ PREMIUM-INHALT
e.Med Interdisziplinär

Mit e.Med Interdisziplinär erhalten Sie Zugang zu allen CME-Fortbildungen und Fachzeitschriften auf SpringerMedizin.de. Zusätzlich können Sie eine Zeitschrift Ihrer Wahl in gedruckter Form beziehen – ohne Aufpreis.

Weitere Produktempfehlungen anzeigen
Literatur
Über diesen Artikel

Weitere Artikel der Ausgabe 4/2018

Rechtsmedizin 4/2018 Zur Ausgabe

Mitteilungen der Deutschen Gesellschaft für Rechtsmedizin

Mitteilungen der Deutschen Gesellschaft für Rechtsmedizin

  1. Ich möchte die nächsten 3 Hefte kostenlos testen.

    Wenn mir die Zeitschrift gefällt, beziehe ich nach Erhalt der Probeausgaben Rechtsmedizin 6x pro Jahr für insgesamt 534 € im Inland (Abonnementpreis 505 € plus Versandkosten 29 €) bzw. 552 € im Ausland (Abonnementpreis 505 € plus Versandkosten 47 €).
    Dies entspricht einem Gesamtmonatspreis von 44,50 € im Inland bzw. 552 € im Ausland.

    Sollte ich von dieser Zeitschrift nicht überzeugt sein, informiere ich den Leserservice bis spätestens 14 Tage nach Erhalt des 3. Probeheftes.

    Alle genannten Preise verstehen sich inkl. dt. gesetzl. MwSt. In EU-Ländern gilt die jeweilige gesetzliche Mehrwertsteuer. Dadurch kann es ggf. zu Preisabweichungen bei Bestellungen aus dem Ausland kommen.

    Die Abrechnung erfolgt einmal jährlich zu Beginn des Bezugszeitraumes per Rechnung.

    Die Mindestlaufzeit dieses Abonnements beträgt ein Jahr. Das Abonnement verlängert sich automatisch jährlich um jeweils ein weiteres Jahr, wenn es nicht bis spätestens 30 Tage vor Ablauf der Vertragslaufzeit gekündigt wird. Die Kündigung muss in Textform an den Leserservice erfolgen. Es gilt das gesetzliche Mängelhaftungsrecht.

    Leserservice
    Springer Nature Customer Service Center
    Tiergartenstr. 15
    69121 Heidelberg
    Tel. 06221 345-4303/Fax: 06221 345-4229
    E-Mail: leserservice@springernature.com

    ​​​​​​​

Neu im Fachgebiet Rechtsmedizin

27.11.2018 | Hauptreferate: Tumorevolution II | Sonderheft 2/2018

Zirkulierende Tumorzellen beim Pankreaskarzinom

Ergebnisse morphologischer und molekularer Analysen und Vergleiche mit dem Primärtumor

23.11.2018 | Hauptreferate: Hauptprogramm der DGP | Sonderheft 2/2018

Das Urachuskarzinom – aktuelle Konzepte einer seltenen Tumorerkrankung

16.11.2018 | Hauptreferate: Hauptprogramm der DGP | Sonderheft 2/2018

Das Deutsche Mesotheliomregister

Aktuelle pathologische Diagnostik und Leistungen

14.11.2018 | Originalien | Ausgabe 6/2018

Retinale Blutungen beim Schütteltrauma

Differenzialdiagnostische Aspekte