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01.11.2005 | Kasuistiken | Ausgabe 11/2005

Der Unfallchirurg 11/2005

Behandlung der traumatisch rotatorischen atlantoaxialen Dislokation im Kindesalter

Fallvorstellung und Literaturübersicht

Zeitschrift:
Der Unfallchirurg > Ausgabe 11/2005
Autoren:
Dr. C. Münch, W. Linhart, A. Storck, L. Papavero, J. Windolf, J. M. Rueger, D. Briem

Zusammenfassung

Verletzungen der Wirbelsäule sind bei Kindern insgesamt selten. Die obere Halswirbelsäule (HWS) ist dabei umso häufiger betroffen, je kleiner die Kinder sind. Eine mögliche Form der HWS-Verletzungen stellen die rotatorischen atlantoaxialen Dislokationen (AAD) dar, welche seltener posttraumatisch und häufiger nach Entzündungen und chirurgischen Eingriffen im Halsbereich auftreten.
Wir berichten von einer 4-jährigen Patientin, die nach einem Sturz aus etwa 3 m Höhe eine atlantoaxiale Dislokation vom Typ Fielding I ohne Begleitverletzungen erlitt. Nach Abschluss der Diagnostik führten wir eine Reposition in Kurznarkose durch und fixierten die HWS anschließend in einem „hard collar“ für 6 Wochen. In dem vorgestellten Fall führte die gewählte Retentionsform zu einem klinisch und radiologisch guten Endergebnis ohne Rezidivluxation.
Allerdings besteht im aktuellen Schrifttum derzeit kein einheitliches Konzept für die Behandlung der traumatischen rotatorischen AAD im Kindesalter. Für das Behandlungsergebnis scheint nach Durchsicht der dokumentierten Einzellfallbeschreibungen eine zeitnahe Reposition der Subluxation von großer Bedeutung, die Art der Retention dagegen eher von untergeordneter Bedeutung zu sein.

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