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21.08.2018 | Menopause und Frauengesundheit | Ausgabe 4/2018

Gynäkologische Endokrinologie 4/2018

Behandlung der vaginalen Atrophie mit einer Kombination von Östriol und Laktobazillen

Ein klinischer Überblick

Zeitschrift:
Gynäkologische Endokrinologie > Ausgabe 4/2018
Autoren:
Prof. Dr. Dr. A. O. Mueck, X. Ruan, Dr. V. Prasauskas, Dr. P. Grob, O. Ortmann
Wichtige Hinweise

Redaktion

L. Kiesel, Münster
A.O. Mueck, Tübingen
P. Stute, Bern
Die englische Version dieses Beitrags wurde erstpubliziert in Climacteric (2018) 21(2):140–147, https://​doi.​org/​10.​1080/​13697137.​2017.​1421923. Abdruck der deutschen Version mit freundl. Genehmigung der Autoren und von Informa UK Limited

Zusammenfassung

In den letzten Jahren wurde eine große Zahl von Studien zur Pathophysiologie der symptomatischen vulvovaginalen Atrophie (VVA) bzw. des urogenitalen Menopausesyndroms („genitourinary syndrome of menopause“ [GSM]) bei peri- und postmenopausalen Frauen und zu den Behandlungsmöglichkeiten für diese Zustände publiziert. Die Leitlinien verschiedener Gesellschaften wurden im Bereich der vaginalen Therapie von VVA/GSM aktualisiert. In diesen wird die vaginale Gabe von Östrogenen favorisiert. Die Kombination einer ultraniedrigen vaginalen Dosis von 0,03 mg Östriol (E3) und lyophilisiertem, lebensfähigem Lactobacillus acidophilus KS400 (0,03 mg E3/L) entspricht einem Produkt mit dualem Wirkmechanismus, der nicht nur die Proliferation und Reifung des Vaginalepithels, sondern auch die Wiederherstellung der laktobazillären Mikroflora fördert. Es ist hinreichend belegt, dass die Kombination ein gesundes vaginales Ökosystem schafft und aufrechterhält. Die Anwendung verbessert die klinischen Anzeichen und Symptome sowie die Lebensqualität menopausaler Frauen, die an vaginaler Atrophie leiden, erheblich. Die Kombinationstherapie ist gut verträglich, mit einer niedrigen Gesamthäufigkeit von Nebenwirkungen und einer vernachlässigbaren systemischen Östriolresorption. Basierend auf jüngsten wissenschaftlichen Erkenntnissen und den aktuellen Behandlungsleitlinien kann die 0,03 mg-E3/L-Kombination als eine Behandlungsoption für die symptomatische vaginale Atrophie bei peri- und postmenopausalen Frauen in Betracht gezogen werden.

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