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Herzklappenersatz

Aortenklappenersatz: Länger leben ohne Leck

Ein genereller Unterschied zwischen chirurgischem Aortenklappenersatz (SAVR) und Transkatheter-Aortenklappenimplantation (TAVI) ist das Entfernen oder Belassen des nativen Klappenkalks. Nach sorgfältigem Débridement des Klappenanulus und chirurgischem Einknoten einer Klappenprothese kommen paravalvuläre Leckagen nach SAVR praktisch kaum vor, während verbliebender Kalk und natives Klappengewebe in der Landezone bei TAVI zu einer gewissen Rate an residuellen Lecks führen können. Welche Konsequenzen ergeben sich daraus?

Die Ross-Operation bei Kindern: Aspekte der chirurgischen Technik

Sind die Aortenklappenstrukturen komplex verändert und der Anulus sehr hypoplastisch, so muss die erkrankte Herzklappe ersetzt werden. Es scheint, als wäre die Ross-Operation mit dem Ersatz durch das pulmonale Autograft die langfristig beste Therapieoption. Eine Vielzahl klinischer Arbeiten unterstreicht diese Hypothese. Dennoch gibt es im Langzeitverlauf auch Probleme.

Kardioanästhesie bei minimal-invasiven Klappeninterventionen

Die kathetergestützte, interventionelle Implantation von Herzklappen ist durch eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit im sog. H(eart)-Team gekennzeichnet. Vom Kardioanästhesisten sind spezifische Kenntnisse gefragt, um die Therapiesicherheit für den – meist geriatrischen – Patienten zu gewährleisten. Das anästhesiologische Management wird hier exemplarisch an zwei Prozeduren beschrieben.

Wie oft sind Kardiologen im Katheterlabor abgelenkt?

Selbst in kritischen Phasen einer Intervention am Herzen ist ungeteilte Konzentration nicht immer möglich. Im Katheterlabor einer Klinik hat man einmal gezählt, wie oft die Kardiologen bei ihrer Arbeit abgelenkt oder unterbrochen wurden.

Progrediente Dyspnoe und Leistungsminderung – was sehen Sie im Herzecho?

Ein 47-jähriger Patient stellte sich mit zunehmender Belastungsdyspnoe und Leistungsminderung in der kardiologischen Ambulanz vor. Typische pektangiforme Beschwerden, Schwindel oder Synkopen wurden verneint. Wie lautet Ihre Diagnose? 

CME-Fortbildungsartikel

17.05.2022 | Mitralklappeninsuffizienz | CME Fortbildung

Erkrankungen der Mitral- und Trikuspidalklappe

Erkrankungen der Mitral- und Trikuspidalklappe können primär durch einen Defekt oder eine Fehlfunktion der Herzklappe selber bedingt sein. In vielen Fällen werden Sie aber sekundär durch pathologische Veränderung der Dimensionen des angrenzenden …

11.11.2021 | Transösophageale Echokardiografie | CME

Intraoperative transösophageale Echokardiographie als Monitoring-Verfahren bei nichtkardiochirurgischen Patienten

Die transösophageale Echokardiographie (TEE) ist in der Kardiochirurgie zur Diagnosestellung sowie als hämodynamisches Monitoring- und „guiding tool“ fest etabliert. Dynamische und (patho)physiologische Prozesse des Herzens können unmittelbar …

06.09.2021 | Amyloidose des Herzens | CME

Kardiale Amyloidose und Aortenklappenstenose

Die Aortenklappenstenose im höheren Alter ist in den Blickpunkt der Kardiologie und Herzchirurgie gerückt, nachdem transvaskuläre und transluminale minimal-invasive Verfahren zur Klappenimplantation entwickelt worden waren. Die Beobachtung von …

14.07.2021 | Aortenklappeninsuffizienz | CME

Aorten- und Herzklappenerkrankungen, Kardiomyopathien und Herzinsuffizienz in der Schwangerschaft

Frauen mit bekannten Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Kinderwunsch sollten rechtzeitig vor der Schwangerschaft eine umfassende Beratung erhalten. Diese ist als Grundlage einer informierten Entscheidungsfindung für Mütter und deren Familien …

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17.02.2021 | Diagnostik in der Kardiologie | Wie lautet Ihre Diagnose?

Komplikation nach akutem Myokardinfarkt: Erkennen Sie die Ursache?

Ein 45-jähriger Mann mit kurzer, jedoch komplexer kardiologischer Vorgeschichte stellt sich wegen zunehmender Dyspnoe und thorakalen Schmerzen erneut stationär vor. Im TTE zeigt sich dann letztendlich die selten gewordene Ursache der Beschwerden und eine Therapie wird umgehend durchgeführt.

06.10.2017 | TAVI | Wie lautet Ihre Diagnose?

31-Jähriger nach Kammerflimmern – TAVI oder konventionelle Operation?

Ein 31-jähriger Patient wurde nach erfolgreicher Reanimation bei Kammerflimmern intubiert und katecholaminpflichtig durch den Notarzt eingeliefert. Im weiteren Verlauf verschlechterte sich sein Zustand dramatisch. Wie würden Sie weiter vorgehen?

Open Access 09.11.2015 | Erkrankungen des Endokards und der Herzklappen | Wie lautet Ihre Diagnose?

Warum kam die Stenose nach Edwards-Sapien-3-Implantation zurück?

Eine 80-jährige Frau mit hochgradiger, symptomatischer Aortenklappenstenose erhielt eine Edwards-Sapien-3-Bioprothese. Nach einem beschwerdefreien Intervall, klagte sie erneut über eine stärker werdende Dyspnoe. Diagnose gesucht ...

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M.D. Ph.D. Dragan Opačić, Natalia Efimenko, Lech Paluszkiewicz, Dmitri Savichev, Jan Gummert, Lech Hornik

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Transkatheterverfahren zur Behandlung der primären und sekundären Mitralklappeninsuffizienz. Wie sind die Ergebnisse in klinischen Studien?

In einem Überblick werden die aktuellen Transkatheterverfahren zur Behandlung der primären und sekundären Mitralklappeninsuffizienz in klinischen Studien dargestellt und die Indikationen der einzelnen Verfahren anhand einer Literaturrecherche …

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Die superiore Ministernotomie – für welche Operationen?

In den letzten Jahren treten minimal-invasive Operationsmethoden in der Herzchirurgie immer weiter in den Vordergrund. Die Vorteile sind in erster Linie ein geringerer Blutverlust und eine niedrigere Transfusionsrate sowie eine verkürzte …

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Der Anteil der biologischen Grafts an allen implantierten Aortenklappenprothesen nimmt in den westlichen Industrienationen in den letzten Jahren kontinuierlich zu. Aufgrund der begrenzten Haltbarkeit von biologischen Prothesen kommt es daher zu …

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MBA, PhD, MEBCTS Assoc. Prof. PD Dr. Martin Andreas, Markus Mach, Anna Bartunek, Georg Goliasch, Jörg Kellermair, Michael Grund, Paul Simon, Ilinca Damian, Tillmann Kerbel, Andreas Zierer

04.03.2022 | Aortenklappenersatz | Operative Techniken

Die Ross-Operation bei Kindern: Aspekte der chirurgischen Technik

Sind die Aortenklappenstrukturen komplex verändert und der Anulus sehr hypoplastisch, so muss die erkrankte Herzklappe ersetzt werden. Es scheint, als wäre die Ross-Operation mit dem Ersatz durch das pulmonale Autograft die langfristig beste Therapieoption. Eine Vielzahl klinischer Arbeiten unterstreicht diese Hypothese. Dennoch gibt es im Langzeitverlauf auch Probleme.

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Dr. med. M. Vollroth, M. Misfeld, S. Meier, G. Krögh, K. Schumacher, R. Wagner, I. Dähnert, M. A. Borger, M. Kostelka

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Die extraluminale Valvuloplastie der V. saphena magna – aktuelle Entwicklungen der reparativen Therapie

Die extraluminale Valvuloplastie kann bei geeigneten Patienten eine Alternative zu den operativen oder endovenösen Verfahren darstellen. Ziel ist eine Reparatur der terminalen und präterminalen Klappe, um die V. saphena magna erhalten zu können.

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Dr. med. Dr. med. univ. Dominic Mühlberger, Thomas Falkenstein, Eike Wolf, Markus Stücker, Achim Mumme, Thomas Hummel

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Von den leitliniengerechten chirurgischen Reparatur- und interventionellen Segeltherapiestrategien zum interventionellen Trikuspidalklappenersatz

Das fehlende Bewusstsein für die klinische Relevanz der Trikuspidalklappeninsuffizienz (TI) sowie die hohe intrahospitale Mortalität führten bis vor Kurzem zu einer späten Patientenvorstellung mit häufig bereits irreversibler rechtsventrikulärer …

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