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01.05.2005 | Originalien | Ausgabe 3/2005

Oral and Maxillofacial Surgery 3/2005

Behandlungsergebnisse nach chirurgischer Therapie von Basalzellkarzinomen im Kopf-Hals-Bereich unter Berücksichtigung unterschiedlicher Rekonstruktionsverfahren

Zeitschrift:
Oral and Maxillofacial Surgery > Ausgabe 3/2005
Autoren:
PD Dr. J.-U. Piesold, S. Vent, R. Krüger, H. Pistner

Zusammenfassung

Hintergrund

Basalzellkarzinome sind die häufigsten malignen Tumoren unter der weißhäutigen Bevölkerung. Sie weisen eine hohe Vielfalt an histologisch-morphologischen Erscheinungsformen auf.

Patienten und Methode

In einer retrospektiven Studie wurden Patienten mit Basalzellkarzinomen der Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie am HELIOS-Klinikum Erfurt, die im Zeitraum 1976–2003 behandelt worden waren, analysiert und nachuntersucht.

Ergebnisse

Es wurden 648 Patienten mit 765 Basalzellkarzinomen behandelt. Das weibliche Geschlecht dominierte gegenüber dem männlichen bei einer Häufigkeitsverteilung von 1,24:1. Das Durchschnittalter betrug 70,6 Jahre mit einem deutlich höheren Anteil von Seniorinnen ab dem 60. Lebensjahr. In 64% der Fälle wurden noduläre und in 16% infiltrativ wachsende Basalzellkarzinome nachgewiesen. Andere morphologisch-histologische Erscheinungsformen traten mit einer Häufigkeit von ≤5% auf. Die häufigste Lokalisation war im Bereich der am meisten sonnenexponierten Regionen wie Nase, Mittelgesicht und Stirn zu finden.

Diskussion

Bei klinischem Verdacht auf ein infiltrativ wachsendes Basalzellkarzinom und im Fall zweifelhaft ausreichender Radikalität beim Primäreingriff muss die Forderung nach einer mehrzeitigen Vorgehensweise erhoben werden. Die funktionelle und ästhetische Qualität der Rekonstruktionsmaßnahmen war bei Nahlappenplastiken (90%) und Primärverschluss (86%) besser als bei freien Hauttransplantaten (30–54%). Aber auch freie Lappen und Epithesen besitzen bei den nachuntersuchten Patienten eine gute Akzeptanz.

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