Skip to main content
main-content

18.11.2019 | Belastungsinkontinenz | Stellungnahme | Ausgabe 1/2020

Der Urologe 1/2020

Einsatz von synthetischen Band- und Netzimplantaten bei der Behandlung von Belastungsinkontinenz und Descensus genitalis der Frau

Stellungnahme des Arbeitskreises Urologische Funktionsdiagnostik und Urologie der Frau der Akademie der Deutschen Gesellschaft für Urologie

Zeitschrift:
Der Urologe > Ausgabe 1/2020
Autoren:
Prof. Dr. med. K. Höfner, C. Hampel, R. Kirschner-Hermanns, S. H. Alloussi, R. M. Bauer, S. Bross, T. Bschleipfer, M. Goepel, A. Haferkamp, T. Hüsch, A. Kaufmann, G. Kiss, J. Kranz, M. Oelke, J. Pannek, A. Reitz, M. Rutkowski, W. Schäfer, H. Schulte-Baukloh, S. Schumacher, C. Seif, D. Schultz-Lampel

Zusammenfassung

Beginnend mit einer 2011 erschienenen Sicherheitswarnung der US Food and Drug Administration (FDA) für transvaginale Netzimplantate zur Behandlung des Descensus genitalis der Frau wegen zahlreicher Berichte über Komplikationen wie Infektion, chronische Schmerzen, Dyspareunie, Vaginalarrosion, Schrumpfung und Arrosion in andere Organe wurden zwischenzeitlich nahezu alle Industrieprodukte vom Markt genommen. Großbritannien, Australien und Neuseeland weiteten entsprechende Warnungen und Verbote sogar auf die Implantation midurethraler Schlingen/Bänder (TVT, TOT) aus. Angesichts dieser aktuellen internationalen Kontroversen in Bezug auf die Verwendung von implantierten Materialien zur Behandlung der Belastungsinkontinenz und des Descensus genitalis und dem Fehlen klarer Richtlinien für die Verwendung von Biomaterialien soll die Stellungnahme des Arbeitskreises Urologische Funktionsdiagnostik und Urologie der Frau Klarheit schaffen. Die Stellungnahme erfolgt in Anlehnung an den SCENIHR-Bericht der „European Commission’s Scientific Committee on Emerging and Newly Identified Health Risks“, dem „Consensus Statement of the European Urology Association and the European Urogynaecological Association on the Use of Implanted Materials for Treating Pelvic Organ Prolapse and Stress Urinary Incontinence“ und unter Beachtung relevanter EAU- und nationaler Leitlinien und der Stellungnahme der Arbeitsgemeinschaft für Urogynäkologie und Plastische Beckenbodenrekonstruktion (AGUB e. V.). Darüber hinaus werden Empfehlungen für den künftigen Umgang mit Implantaten von Bändern und Netzen für die Behandlung der Belastungsinkontinenz und des Descensus genitalis aus Sicht der Urologie gegeben.

Bitte loggen Sie sich ein, um Zugang zu diesem Inhalt zu erhalten

★ PREMIUM-INHALT
e.Med Interdisziplinär

Mit e.Med Interdisziplinär erhalten Sie Zugang zu allen CME-Fortbildungen und Fachzeitschriften auf SpringerMedizin.de. Zusätzlich können Sie eine Zeitschrift Ihrer Wahl in gedruckter Form beziehen – ohne Aufpreis.

Jetzt e.Med bestellen und 100 € sparen!

Weitere Produktempfehlungen anzeigen
Literatur
Über diesen Artikel

Weitere Artikel der Ausgabe 1/2020

Der Urologe 1/2020 Zur Ausgabe

Mitteilungen der DGU

Mitteilungen der DGU

AUO

AUO

  1. Ich möchte die nächsten 3 Hefte kostenlos testen.

    Wenn mir die Zeitschrift gefällt, beziehe ich nach Erhalt der Probeausgaben Der Urologe 12x pro Jahr für insgesamt 507 € im Inland (Abonnementpreis 472 € plus Versandkosten 35 €) bzw. 547 € im Ausland (Abonnementpreis 472 € plus Versandkosten 75 €).
    Dies entspricht einem Gesamtmonatspreis von 42,25 € im Inland bzw. 45,58€ im Ausland.

    Sollte ich von dieser Zeitschrift nicht überzeugt sein, informiere ich den Leserservice bis spätestens 14 Tage nach Erhalt des 3. Probeheftes.

    Alle genannten Preise verstehen sich inklusive dt. gesetzl. MwSt. In EU-Ländern gilt die jeweilige gesetzliche Mehrwertsteuer. Dadurch kann es ggf. zu Preisabweichungen bei Bestellungen aus dem Ausland kommen.

    Die Abrechnung erfolgt einmal jährlich zu Beginn des Bezugszeitraumes per Rechnung.

    Die Mindestlaufzeit dieses Abonnements beträgt ein Jahr. Das Abonnement verlängert sich automatisch jährlich um jeweils ein weiteres Jahr, wenn es nicht bis spätestens 30 Tage vor Ablauf der Vertragslaufzeit gekündigt wird. Die Kündigung muss in Textform an den Leserservice erfolgen. Es gilt das gesetzliche Mängelhaftungsrecht.
     

    Leserservice
    Springer Nature Customer Service Center
    Tiergartenstr. 15
    69121 Heidelberg
    Tel. 06221 345-4303/Fax: 06221 345-4229
    E-Mail: leserservice@springernature.com
     

  2. Sie können e.Med Gynäkologie & Urologie 14 Tage kostenlos testen (keine Print-Zeitschrift enthalten). Der Test läuft automatisch und formlos aus. Es kann nur einmal getestet werden.

Passend zum Thema

ANZEIGE

CME-Fortbildung zum Thema „Einsatz von Antibiotika? Zeit für einen Paradigmenwechsel!“

Bei der CME-Fortbildung  „Einsatz von Antibiotika? Zeit für einen Paradigmenwechsel!“ stellen Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. André Gessner, Regensburg, das Thema „Antibiotika rational einsetzen – das Mikrobiom schützen“ und Prof. Dr. med. Florian Wagenlehner, Gießen, den „Paradigmenwechsel in der Therapie der akuten, unkomplizierten Zystitis“ vor. Führen Sie den Kurs durch und erhalten Sie 2 CME-Punkte.

ANZEIGE

Antibiotika durch pflanzliche Therapieoption deutlich einsparen

Während früher jede Bakteriurie antibiotisch behandelt wurde, ist die asymptomatische Bakteriurie schon länger kein Grund mehr, Antibiotika einzusetzen. Auch bei der Therapie der akuten, unkomplizierten Zystitis soll nun laut S3-Leitlinie die Entscheidung für eine Antibiotikatherapie kritisch überdacht werden. Eine Phytokombination mit Fosfomycin kann hier dazu beitragen, den übermäßigen Antibiotikaeinsatz deutlich zu reduzieren.

ANZEIGE

Rationale Antibiotikatherapie – Paradigmenwechsel in der Praxis

Zwischen 80 und 90 Prozent aller Antibiotika werden in Deutschland im ambulanten Bereich verordnet, Die begrenzte und sachgerechte Anwendung hat daher einen erheblichen Effekt auf die Vermeidung von Resistenzen und Kollateralschäden. Ein Paradigmenwechsel ist fällig –  auch gilt es, das eigene Verordnungsverhalten zu überdenken. Wichtige Informationen rund um eine rationale und sinnvolle Antibiotikatherapie finden Sie hier.

Bildnachweise