Medikamentöse Therapie des benignen Prostatasyndroms
Medikamente, Neuheiten und Ausblicke
- 07.04.2026
- Benigne Prostatahyperplasie
- CME-Kurs
- CME-Punkte
- 3
- Für
- Ärzte
- Zertifizierende Institution
- Ärztekammer Nordrhein
- Zertifiziert bis
- 07.04.2027
- Anzahl Versuche
- 2
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Beschwerden des unteren Harntrakts („lower urinary tract symptoms“, LUTS) betreffen in Deutschland die Mehrheit der Männer nach dem 60. Lebensjahr in unterschiedlichem Ausprägungsgrad. Die Symptome umfassen Probleme bei der Blasenspeicherung und Blasenentleerung. Die mit Abstand häufigste Ursache für Störungen dieser Art ist die Vergrößerung der Prostata (benigne Prostatahyperplasie, BPH), welche zu einer Verengung der Harnröhre führt (benigne Prostataobstruktion, BPO). Aufgrund der alternden Bevölkerung nimmt die Prävalenz der BPH stetig zu, und gute Kenntnis über eine patientenindividualisierte Therapie ist von zentraler Bedeutung. Behandlungsmöglichkeiten reichen von kontrolliertem Zuwarten und Verhaltenstherapie über Phytotherapie und medikamentöse Therapie bis hin zu operativen Verfahren. Während sich die Facetten der operativen und interventionellen therapeutischen Möglichkeiten rasant vermehren, hinken die Innovationen der konservativen Therapieverfahren in den letzten Jahren hinterher. Allerdings bieten neue Wirkstoffe und die Kombinationstherapien bestehender Medikamente interessante Möglichkeiten der Verbesserung der Lebensqualität und zur Verlangsamung der Krankheitsprogression der Patienten.
Nach Absolvieren dieser Fortbildungseinheit können Sie …
- den richtigen Patienten für die richtige Therapie seiner Miktionsbeschwerden identifizieren.
- die richtigen Schlüsse aus der Anamnese der Patienten für die Therapie ziehen.
- die Vorteile einer pflanzlichen Therapie gegenüber einer medikamentösen Therapie einordnen.
- die Vor- und Nachteile einer Kombinationstherapie gegenüber eine Monotherapie verstehen.
Diese Fortbildungseinheit mit 3 Punkten (Kategorie D) wurde von der Ärztekammer Nordrhein für das „Fortbildungszertifikat der Ärztekammer“ anerkannt und ist damit auch für andere Ärztekammern anerkennungsfähig. Anerkennung in Österreich: Für das Diplom-Fortbildungs-Programm (DFP) werden die von deutschen Landesärztekammern anerkannten Fortbildungspunkte aufgrund der Gleichwertigkeit im gleichen Umfang als DFP-Punkte anerkannt.