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Die Urologie

Medikamentöse Therapie des benignen Prostatasyndroms

Medikamente, Neuheiten und Ausblicke

Erschienen in:

Zusammenfassung

Beschwerden des unteren Harntrakts („lower urinary tract symptoms“, LUTS) betreffen in Deutschland die Mehrheit der Männer nach dem 60. Lebensjahr in unterschiedlichem Ausprägungsgrad. Die Symptome umfassen Probleme bei der Blasenspeicherung und Blasenentleerung. Die mit Abstand häufigste Ursache für Störungen dieser Art ist die Vergrößerung der Prostata (benigne Prostatahyperplasie, BPH), welche zu einer Verengung der Harnröhre führt (benigne Prostataobstruktion, BPO). Aufgrund der alternden Bevölkerung nimmt die Prävalenz der BPH stetig zu, und gute Kenntnis über eine patientenindividualisierte Therapie ist von zentraler Bedeutung. Behandlungsmöglichkeiten reichen von kontrolliertem Zuwarten und Verhaltenstherapie über Phytotherapie und medikamentöse Therapie bis hin zu operativen Verfahren. Während sich die Facetten der operativen und interventionellen therapeutischen Möglichkeiten rasant vermehren, hinken die Innovationen der konservativen Therapieverfahren in den letzten Jahren hinterher. Allerdings bieten neue Wirkstoffe und die Kombinationstherapien bestehender Medikamente interessante Möglichkeiten der Verbesserung der Lebensqualität und zur Verlangsamung der Krankheitsprogression der Patienten.
Titel
Medikamentöse Therapie des benignen Prostatasyndroms
Medikamente, Neuheiten und Ausblicke
Verfasst von
Dr. med. P. Keller
PD Dr. med. Alexander Tamalunas
Dr. med. Michael Atzler
Dr. med. Marc Kidess
Leo Stadelmeier
PD Dr. med. N. Pyrgidis
Prof. Dr. rer. nat. Martin Hennenberg
Prof. Dr. med. Christian G. Stief
PD Dr. med. Philipp Weinhold
Publikationsdatum
25.03.2026
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Die Urologie / Ausgabe 4/2026
Print ISSN: 2731-7064
Elektronische ISSN: 2731-7072
DOI
https://doi.org/10.1007/s00120-026-02784-w
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Bildnachweise
MRT-Befund einer benigne Prostatahyperplasie (BPH)/© Springer Medizin Verlag GmbH