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07.03.2019 | Benigne Prostatahyperplasie | Leitthema | Ausgabe 3/2019

Der Urologe 3/2019

Operative Therapie des benignen Prostatasyndroms – resezieren, vaporisieren oder enukleieren?

Zeitschrift:
Der Urologe > Ausgabe 3/2019
Autoren:
FEBU PD Dr. med. M. Rieken, T. R. W. Herrmann, C. Füllhase

Zusammenfassung

Hintergrund

Das benigne Prostatasyndrom (BPS) ist die häufigste Erkrankung im Bereich des unteren Harntrakts des Mannes. Zur operativen Therapie stehen neben der transurethralen Resektion (TURP) die Vaporisation der Prostata und die endoskopische Enukleation zur Verfügung.

Ziel der Arbeit

Es wird eine Übersicht der aktuellen Daten zum Stellenwert einzelner Verfahren in der Therapie des BPS aufgezeigt.

Material und Methoden

Zum Thema der operativen Therapie des BPS wird ein narrativer Review der englischsprachigen Literatur gegeben.

Ergebnisse

Zur operativen Therapie des BPS stehen neben der TURP, welche weiter als Referenztechnik für ein Prostatavolumen <80 ml gilt, die Greenlight-Laservaporisation (GLV) und die endoskopische Enukleation (EEP) der Prostata als etablierte und evidenzbasierte Alternativen zur Verfügung. In zahlreichen prospektiv randomisierten Studien konnte sowohl die GLV als auch die EEP als der TURP ebenbürtiges Verfahren hinsichtlich funktioneller Resultate gezeigt werden. Als Referenztechnik, an der sich neue Verfahren messen, sollte aufgrund der geringeren Morbidität sowie vergleichbarer funktioneller Resultate primär die bipolare TURP und nicht mehr die monopolare TURP gelten. Die GLV weist auch bei Patienten mit fortgeführter oraler Antikoagulation oder Thrombozytenaggregationshemmung eine hohe intra- und postoperative Sicherheit auf. Die EEP hat als einziges transurethrales Therapieverfahren auch bei Patienten mit Prostatavolumina >80 ml eine hohe Evidenz von Sicherheit und Wirksamkeit.

Schlussfolgerung

Die Wahl des operativen Therapieverfahrens des BPS sollte individuell in Abhängigkeit von Prostatagröße, Komorbiditäten sowie Erfahrung des Operateurs gewählt werden.

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