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23.09.2014 | CME Fortbildung | Ausgabe 9/2014

CME 9/2014

Benzodiazepine in der Geriatrie

Risikopotenzial und unerwünschte Arzneimittelwirkungen

Zeitschrift:
CME > Ausgabe 9/2014
Autor:
PD Dr. Werner Hofmann
Wichtige Hinweise

Interessenkonflikt

W. Hofmann gibt an, dass kein Interessenkonflikt besteht. Dieser Beitrag beinhaltet keine Studien an Menschen oder Tieren.

Danksagung

Der Autor bedankt sich bei D.K. Wolter, Haderslev, Dänemark, für wertvolle Korrekturen und Hinweise.

Zusammenfassung

Etwa 10 % aller älteren Menschen in der Wohnbevölkerung nehmen auf Dauer Benzodiazepine ein. Der Anteil steigt auf bis zu 30 % unter den Heimbewohnern oder Krankenhauspatienten. Gerade beim älteren Patienten geht mit der Einnahme ein hohes Risiko für unerwünschte Arzneimittelwirkungen (UAW) einher. Die hauptsächlichen Gefahren bestehen in der Induktion von Delirien sowie Stürzen mit nachfolgenden hüftgelenknahen Frakturen. Die WHO setzt die neueren Z-Substanzen bezüglich ihres Gefährdungspotenzials den Benzodiazepinen gleich. Es wird empfohlen, unter engmaschiger ärztlicher Begleitung Benzodiazepine fraktioniert vollständig abzusetzen oder zumindest in der Dosis zu reduzieren.

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Literatur
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