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01.09.2009 | Einführung zum Thema | Ausgabe 9/2009

Der Hautarzt 9/2009

Berufsdermatologie 2009

Viele neue Optionen für die Praxis

Zeitschrift:
Der Hautarzt > Ausgabe 9/2009
Autoren:
Prof. Dr. S.M. John, Prof. Dr. M. Jünger
Anfrage eines Kollegen: „Kann man bei einer Aushilfsjobberin in einer Kfz-Werkstatt mit einem berufskongruenten Handekzem einen Hautarztbericht erstatten?“ Antwort: Ja, sollte man! Leider tun das noch nicht alle Kollegen. Dabei können wir unseren Patienten nur so die Umsetzung ihrer Ansprüche an die gesetzliche Unfallversicherung ermöglichen. Ein Frühinterventionsverfahren wie das Hautarztverfahren mit der Möglichkeit, Diagnostik und Therapie zulasten der UV-Träger zu erbringen, gibt es von den 68 offiziellen Berufskrankheiten nur bei einer – nämlich der „BK Haut“ (BK 5101). Für uns Dermatologen gleichzeitig Privileg und Verpflichtung. Eine Verpflichtung, die wir im Interesse unserer Patienten, aber auch um die Dermatologie als Organfach zu erhalten, annehmen sollten. Die Diagnostik im Hautarztbericht soll berufsbezogen erfolgen; was dabei aktuell allergologisch bei den Hautrisikoberufen zu beachten ist, ist in der konzisen Übersicht des IVDK (J. Geier) zusammengestellt. ...

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