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Berufsdermatologie als Chance für die Praxis erkennen und nutzen

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Auszug

Durch den Wegfall des Unterlassungszwangs im Januar 2021 werden Dermatologinnen und Dermatologen immer häufiger mit dem Thema Berufsdermatosen konfrontiert - dies bietet eine Chance für die Praxis. Aktuelle Daten der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung zeigen im Vergleich der Jahre 2020 und 2021 eine mehr als zehnfache Erhöhung der anerkannten beruflichen Hauterkrankungen: Im Jahr 2020 wurden 381 Fälle anerkannt, im Jahr 2021 waren es 3.939 Fälle. Zu diesen Erkrankungen gehört auch das berufsbedingte Handekzem. Entsprechend der aktuellen Leitlinie sollte der Grundstein jeder Behandlung sein, eine Basistherapie zu empfehlen und zu verordnen. Bei weniger stark ausgeprägten Befunden kann dies für die Behandlung bereits ausreichend sein [Ballmer-Weber B et al. Swiss Medical Forum 2013;23:453-8]. Dabei sollte die Basistherapie immer auf den einzelnen Patienten und seine Bedürfnisse zugeschnitten werden, um die Therapieadhärenz zu stärken. Eine Kombination von Inhaltsstoffen, die die Hautschutzbarriere stärken und sie so vor Irritationen und externen Einflüssen schützen, findet sich in den Pflegeprodukten von CeraVe, wie der regenerierenden Handcreme, Feuchtigkeitslotion und Feuchtigkeitscreme.
Beim chronischen Handekzem ist unter anderem Aufklärung zu schonendem Händewaschen nötig.
© aerogondo / stock.adobe.com
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Titel
Berufsdermatologie als Chance für die Praxis erkennen und nutzen
Verfasst von
Redaktion Facharztmagazine
Publikationsdatum
23.01.2023
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
hautnah dermatologie / Ausgabe 1/2023
Print ISSN: 0938-0221
Elektronische ISSN: 2196-6451
DOI
https://doi.org/10.1007/s15012-022-7641-0

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Bildnachweise
Die Leitlinien für Ärztinnen und Ärzte, Psoriasis vulgaris Hautbefund/© J. Szebényi et al. https://doi.org/10.1007/s00105-023-05122-9 unter CC-BY 4.0, Malignes Melanom am Rückens eines 60-jährigen Mannes/© Schadendorf, D. et al. / all rights reserved Springer Medizin Verlag GmbH, Herpes Simplex Virus induzierte periphere Neuropathie und Enzephalitis/© Lu H. et al. doi.org/10.1186/s12883-023-03238-y unter CC-BY 4.0