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17.08.2017 | CME | Ausgabe 10/2017

Der Radiologe 10/2017

Bildgebende Verfahren der modernen Schockraumdiagnostik

Zeitschrift:
Der Radiologe > Ausgabe 10/2017
Autoren:
Prof. Dr. T. J. Vogl, K. Eichler, I. Marzi, S. Wutzler, K. Zacharowski, C. Frellessen
Wichtige Hinweise

Redaktion

S. Delorme, Heidelberg (Leitung)
P. Reimer, Karlsruhe
W. Reith, Homburg/Saar
C. Schäfer-Prokop, Amersfoort
C. Schüller-Weidekamm, Wien
M. Uhl, Freiburg
Dieser Beitrag erschien ursprünglich in der Zeitschrift Der Unfallchirurg 2017, 120:417–431. DOI 10.​1007/​s00113-017-0352-z. Die Teilnahme an der zertifizierten Fortbildung ist nur einmal möglich.

Zusammenfassung

Das moderne Schockraummanagement setzt die interdisziplinäre Zusammenarbeit sowie die horizontale Kommunikation eines Kernteams aus Anästhesisten, Chirurgen und Radiologen voraus. Da die Verweildauer im Schockraum die Behandlungsergebnisse und die Morbidität/Letalität eines Schwerverletzten beeinflusst, stellt die Zeitoptimierung eines der Hauptziele dar. Mithilfe der direkten Einbindung moderner bildgebender Verfahren sollen die Traumaschäden binnen kürzester Zeit erkannt werden, um ein prioritätenorientiertes Vorgehen bezüglich der Therapie zu ermöglichen. Die Radiologie nimmt Einfluss auf die Struktur- und Prozessqualität, das Management und die Weiterentwicklung der Schockraumalgorithmen im Hinblick auf den Einsatz bildgebender Verfahren. Im Einzelfall wird dies durch interventionelle Therapieverfahren ergänzt. Basierend auf der gegenwärtigen Datenlage und den Frankfurter Erfahrungen werden die aktuellen diagnostischen Konzepte in der Schockraumdiagnostik vorgestellt.

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