Skip to main content
main-content

01.05.2014 | CME Zertifizierte Fortbildung | Ausgabe 3/2014

Der Nephrologe 3/2014

Biologika als Immunsuppressiva bei Nierentransplantation

Zeitschrift:
Der Nephrologe > Ausgabe 3/2014
Autoren:
Dr. B. Wilde, O. Witzke, T. Feldkamp

Zusammenfassung

Die Nierentransplantation ist ein effektives Verfahren, um das Überleben von Patienten mit terminaler Niereninsuffizienz zu verlängern und die Lebensqualität zu erhöhen. Die Entwicklung neuer Immunsuppressiva in den vergangenen Jahrzehnten eröffnete neue Therapiemöglichkeiten und führte zur signifikanten Reduktion der akuten Abstoßungsereignisse. Die Transplantationslangzeitergebnisse haben sich jedoch nicht im selben Maße weiterentwickelt. Biologika werden heute routinemäßig bei der Nierentransplantation verwendet. Die auf Biologika (Rezeptorantagonisten oder lymphozytendepletierende Antikörper) basierende Induktionstherapie verbessert das Transplantatüberleben und senkt das Risiko für akute Abstoßungen. Kostimulationsblocker, die gezielt die T-Zell-Aktivierung blockieren, könnten zukünftig eine Calcineurininhibitor (CNI)-freie Langzeitimmunsuppression erlauben; die bisherigen Daten aus randomisierten, multizentrischen Studien sind ermutigend. Biologika sind bei der Therapie akuter Abstoßungen von hoher Bedeutung. Akute, steroidresistente zelluläre Abstoßungen erfordern den Einsatz lymphozytendepletierender Biologika; bei humoralen Abstoßungen kann die B-Zell-Depletion eine Therapieoption sein. Komplementblocker können bei therapierefraktären Verläufen erwogen werden. Insgesamt stellen die verfügbaren Biologika eine sinnvolle Ergänzung zur heutigen immunsuppressiven Standardtherapie mit CNI, Mycophenolat-Mofetil und Steroiden dar.

Bitte loggen Sie sich ein, um Zugang zu diesem Inhalt zu erhalten

★ PREMIUM-INHALT
e.Med Interdisziplinär

Für Ihren Erfolg in Klinik und Praxis - Die beste Hilfe in Ihrem Arbeitsalltag als Mediziner

Mit e.Med Interdisziplinär erhalten Sie Zugang zu allen CME-Fortbildungen und Fachzeitschriften auf SpringerMedizin.de.

Alle e.Med Abos bis 30. April 2021 zum halben Preis!

Jetzt e.Med zum Sonderpreis bestellen!

Weitere Produktempfehlungen anzeigen
Literatur
Über diesen Artikel

Weitere Artikel der Ausgabe 3/2014

Der Nephrologe 3/2014 Zur Ausgabe

Magazin

Magazin

Mitteilungen der DGIM

Mitteilungen der DGIM

Mitteilungen des BDI

Mitteilungen des BDI

  1. Ich möchte die nächsten 3 Hefte kostenlos testen.

    Wenn mir die Zeitschrift gefällt, beziehe ich nach Erhalt der Probeausgaben Der Nephrologe 6x pro Jahr für insgesamt 235,00 € im Inland (Abonnementpreis 206,00 € plus Versandkosten 29,00 €) bzw. 253,00 € im Ausland (Abonnementpreis 206,00 € plus Versandkosten 47,00 €).
    Dies entspricht einem Gesamtmonatspreis von 19,58 € im Inland bzw. 21,08 € im Ausland.

    Sollte ich von dieser Zeitschrift nicht überzeugt sein, informiere ich den Leserservice bis spätestens 14 Tage nach Erhalt des 3. Probeheftes.

    Alle genannten Preise verstehen sich inklusive dt. gesetzl. MwSt. In EU-Ländern gilt die jeweilige gesetzliche Mehrwertsteuer. Dadurch kann es ggf. zu Preisabweichungen bei Bestellungen aus dem Ausland kommen.

    Die Abrechnung erfolgt einmal jährlich zu Beginn des Bezugszeitraumes per Rechnung.

    Die Mindestlaufzeit dieses Abonnements beträgt ein Jahr. Das Abonnement verlängert sich automatisch jährlich um jeweils ein weiteres Jahr, wenn es nicht bis spätestens 30 Tage vor Ablauf der Vertragslaufzeit gekündigt wird. Die Kündigung muss in Textform an den Leserservice erfolgen. Es gilt das gesetzliche Mängelhaftungsrecht.
     

    Leserservice
    Springer Nature Customer Service Center
    Tiergartenstr. 15
    69121 Heidelberg
    Tel. 06221 345-4303/Fax: 06221 345-4229
    E-Mail: leserservice@springernature.com

     

  2. Sie können e.Med Innere Medizin 14 Tage kostenlos testen (keine Print-Zeitschrift enthalten). Der Test läuft automatisch und formlos aus. Es kann nur einmal getestet werden.

Neu im Fachgebiet Innere Medizin

Mail Icon II Newsletter

Bestellen Sie unseren kostenlosen Newsletter Update Innere Medizin und bleiben Sie gut informiert – ganz bequem per eMail.

© Springer Medizin 

Bildnachweise