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18.04.2019 | Panorama | Ausgabe 2/2019

Zementfreie Arthroplastik
Orthopädie & Rheuma 2/2019

Bisphosphonat führt nicht zur Lockerung der Hüft-Endoprothese

Zeitschrift:
Orthopädie & Rheuma > Ausgabe 2/2019
Autor:
Dr. Robert Bublak
_ Für Patienten mit osteoporotisch bedingten Hüftfrakturen ist es neben der Frakturversorgung wichtig, weiteren Knochenbrüchen vorzubeugen. Im Prinzip eignen sich Bisphosphonate (BP) für diese Aufgabe, da sie die Osteoklasten und damit die Knochenresorption hemmen. Dabei gibt es aber Bedenken, die Präparate könnten den Erfolg des zementfreien endoprothetischen Hüftgelenkersatzes gefährden. In einigen Untersuchungen war die Gabe von BP mit verzögerter oder ausbleibender Fixierung des Prothesenschafts assoziiert. Andere Studien wiederum sprachen eher für eine Verbesserung der Fixierung oder zeigten keine Unterschiede zwischen Patienten mit und ohne BP-Therapie. Südkoreanische Orthopäden sind den Effekten von BP nach Hüftgelenkersatz auf den Grund gegangen [Lee YK et al. J Orthop Surg Res 2019;14:66; https://doi.org/10.1186/s13018-019-1104-2]. In ihre Analyse flossen die Daten von 83 Patientinnen und 42 Patienten (Durchschnittsalter 76 bis 78 Jahre) ein, die nach einer Schenkelhalsfraktur eine zementfreie bipolare Hüftendoprothese erhalten hatten. In der DXA-Knochendichtemessung lagen die T-Scores der Betroffenen im Durchschnitt bei —3. ...

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