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10.09.2018 | kurz notiert | Ausgabe 5/2018

InFo Onkologie 5/2018

Blinddarmkrebs: Mutationen und Subtypen identifiziert

Zeitschrift:
InFo Onkologie > Ausgabe 5/2018
Autor:
Paula Risch
Blinddarmkrebs macht nicht einmal 1 % der Tumoren im Gastrointestinaltrakt aus, weshalb er meist wie Dickdarmkrebs behandelt wird. Wissenschaftler der University of California, San Diego, CA/USA, fanden heraus, dass sich die Mutationen in Blindarmkarzinomen von denen in Kolonkarzinomen deutlich unterscheiden. Dafür untersuchten sie die DNA von 703 Blinddarmtumoren. Mit den gefundenen Mutationen könnten in Zukunft Prognosen für Patienten gemacht werden. So überlebten Patienten mit einer TP53-Mutation durchschnittlich nur drei Jahre, während Patienten mit einer GNAS-Mutation auf zehn Jahre im Mittel kamen. Ohne die beiden Mutationen überlebten die Patienten im Schnitt sechs Jahre. Die Wissenschaftler fanden außerdem heraus, dass Blinddarmkrebs sich in fünf Subtypen unterteilen lässt: muzinöse Adenokarzinome (46 %), Adenokarzinome (30 %), Becherzellenkarzinoide (12 %), Pseudomyxoma Peritonei (7,7 %) und Siegelringkarzinome (5,2 %). Eine GNAS-Mutation ist in Kolonkarzinomen äußerst selten. In Blinddarmkarzinomen, besonders in den Subtypen muzinöse Adenokarzinome (52 %) und Pseudomyxoma Peritonei (72 %), kommt sie jedoch häufig vor. Jetzt muss erforscht werden, was die unterschiedlichen Mutationen für die Behandlung von Patienten mit Blinddarmkrebs bedeuten [Ang CSP et al. JCO Precis Oncol. 2018; https://doi.org/10.1200/PO.17.00302]. ...

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