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27.11.2018 | Bruxismus | Fortbildung | Ausgabe 12/2018

Der Freie Zahnarzt 12/2018

Bruxismus

DEFINITION, PRÄVALENZ, ÄTIOLOGIE, DIAGNOSTIK UND BEHANDLUNG

Zeitschrift:
Der Freie Zahnarzt > Ausgabe 12/2018
Autoren:
PD Dr. Anne Wolowski, Prof. Dr. Ingrid Peroz
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Wichtige Hinweise

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Supplementary material is available for this article at https://​doi.​org/​10.​1007/​s12614-018-7266-1 and is accessible for authorized users.
Bruxismus führt nicht nur zur Zerstörung der Zahnhartsubstanz, sondern geht auch mit höheren Risiken für das Versagen zahnärztlicher Rekonstruktionen sowie die Entstehung und Unterhaltung kraniomandibulärer Dysfunktionen einher. Frühzeitige Diagnose und Therapie sind daher schon aus präventionsorientierter Sicht wichtig.
Lebenslauf-- Frau PD Dr. Wolowski erhielt 2007 das Zertifikat der ADEE für „Excellence in Dental Education“, 2011 den Walther-Engel-Preis der Landeszahnärztekammer Baden-Württemberg in Trägerschaft der Akademie für Zahnärztliche Fortbildung Karlsruhe und 2016 den Alex-Motsch Preis der DGFDT. Sie ist Spezialistin DGPro, DGFDT und zertifizierte Gutachterin der DGPro. Frau Wolowski ist zurzeit als Oberärztin der Poliklinik für Prothetische Zahnmedizin und Biomaterialien, Leiterin des Bereichs Psychosomatik und Psychopathologie in der Zahnheilkunde und der Sprechstunde für CMD sowie seit 2017 als stellvertretende Abteilungsleiterin tätig. Sie ist Vorsitzende des Arbeitskreises Psychologie und Psychosomatik in der Zahnheilkunde, Mitglied der wissenschaftlichen Beiräte der Deutschen Gesellschaft für Prothetische Zahnmedizin und Biomaterialien, der Deutschen Gesellschaft für Funktionsdiagnostik und -therapie, der Akademie Praxis und Wissenschaft, der Deutschen Zahnärztlichen Zeitschrift, des Journals Craniomandibuläre Dysfunktion und der Konrad-Morgenroth-Förderergesellschaft e.V. Ihre Hauptarbeitsgebiete sind Psychosomatik in der Zahnmedizin, Funktionsstörungen des Kauorgans und Alterszahnmedizin.
Lebenslauf-- Frau Prof. Dr. Peroz studierte von 1979 bis 1985 Zahnmedizin an der Freien Universität Berlin. Von 1985 bis 1994 war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Zahnärztlichen Prothetik der Freien Universität Berlin, von 1994 bis 2004 als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Zahnärztlichen Prothetik und Alterszahnmedizin der Humboldt-Universität zu Berlin tätig. Seit 2004 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Zahnärztlichen Prothetik Alterszahnmedizin und Funktionslehre der Charité — Universitätsmedizin Berlin und seit 2000 Oberärztin. Sie habilitierte im Jahr 2004. Sie ist Spezialistin für Prothetik der DGPro, Spezialistin für Funktionsdiagnostik und -therapie der DGFDT und seit 2013 Präsidentin der DGFDT. Von 2010 bis 2015 übernahm sie die kommissarische Leitung der Abteilung für Zahnärztliche Prothetik, Alterszahnmedizin und Funktionslehre. Im Jahr 2017 erfolgte die APL-Professur. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Funktionsdiagnostik und -therapie, CMD und Tinnitus, CMD und Psychosomatik, Totalprothetik und Alterszahnmedizin.
Einhaltung ethischer Richtlinien-- Interessenkonflikt. A. Wolowski und I. Peroz geben an, dass kein Interessenkonflikt besteht. Dieser Beitrag beinhaltet keine von den Autorinnen durchgeführten Studien an Menschen oder Tieren.

Zusammenfassung

Primärer Bruxismus ist eine nichtheilbare, vielfältig verursachte Muskelaktivität, die im Wachzustand (Wachbruxismus, WB) und auch im Schlaf (Schlafbruxismus, SB) auftreten kann. Man unterscheidet den primären Bruxismus im Sinne eines idiopathischen Geschehens von der sekundären Form als Folgeerscheinung einer primären Beeinträchtigung. Die Prävalenzzahlen im Erwachsenenalter betragen zwischen circa 13 Prozent (SB) und 31 Prozent (WB); eine Geschlechterdominanz wurde entgegen früherer Annahmen aktuell nicht eindeutig bestätigt. In der täglichen Routine erfolgt die Diagnostik auf Basis anamnestischer Angaben und klinischer Befunde. Therapeutisch gelten als Mittel der Wahl Aufklärung, Selbstbeobachtung und Aufbissschienen zum Schutz vor Attrition.

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Literaturverzeichnis zu ‘Bruxismus’ DFZ 12/18
12614_2018_7266_MOESM1_ESM.pdf
Literatur
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