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01.12.2013 | Panorama | Ausgabe 4/2013

Angewandte Schmerztherapie und Palliativmedizin 4/2013

Bundesgerichtshof stärkt Patienten

Schadenersatz nach Behandlungsfehler

Zeitschrift:
Angewandte Schmerztherapie und Palliativmedizin > Ausgabe 4/2013
Autor:
Martin Wortmann
_ Für Schadenersatzforderungen gegen einen Arzt oder gegen eine Klinik müssen Patienten einen Behandlungsfehler nicht „unumstößlich“ beweisen. Es reicht vielmehr, die Gerichte zu überzeugen. Mit diesem nun schriftlich veröffentlichten Urteil stärkte der Bundesgerichtshof (BGH) die Rechte von Patienten [Az.: VI ZR 44/12]. Im konkreten Fall war eine Klägerin 2002 wegen eines Bandscheibenvorfalls an der Halswirbelsäule operiert worden. Dabei wurde ihre geschädigte Bandscheibe entfernt und ein Platzhalter aus Karbon eingesetzt. Das gelang dem operierenden Belegarzt aber nicht im ersten Anlauf. Er nahm den Karbon-Cage daher heraus und positionierte ihn neu. Schon während des Aufwachens wurden neurologische Ausfälle an Armen und Beinen bemerkt. Wegen Verdachts auf Querschnittlähmung wurde die Patientin in die Uniklinik Göttingen verlegt. Bei einer Revisionsoperation wurde der Cage wieder entfernt. Dahinter stellte die Oberärztin ein epidurales Hämatom fest. ...

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