Zum Inhalt

Psychosoziale Folgen der Digitalisierung

  • 22.05.2017
  • Burn-out
  • Schwerpunkt: Digitalisierung in der Psychotherapie – Psychotherapie und Gesellschaft
Erschienen in:

Zusammenfassung

Im vorliegenden Beitrag werden die Auswirkungen und besonderen Herausforderungen der Digitalisierung der Arbeitswelt für die Individuen behandelt. Dabei wird ein Blick auf die Arbeitsorganisation und -abläufe gerichtet, und es werden die etwaigen Veränderungen der Organisationsformate und -kultur reflektiert. Es werden dann die Anforderungen an die Weiterbildung zur Qualifizierung gerade auch älterer Arbeitnehmer diskutiert sowie die geforderten Veränderungen auf der Ebene des Führungsverhaltens in Organisationen mit einem hohen Durchdringungsgrad an Digitalisierung. Mögliche Gefahren für die psychische Entwicklung der Mitarbeiter und auch deren Familien werden aufgedeckt. Diese ergeben sich aus der zunehmenden Verwischung von Freizeit und Arbeit, die mit dieser technologischen Entwicklung verbunden ist. Abschließend werden die Wertungen in Bezug auf die Digitalisierung der Arbeitsprozesse und der Alltage kritisch betrachtet.
Titel
Psychosoziale Folgen der Digitalisierung
Verfasst von
Prof. Dr. Dr. Wolfgang Schneider
Publikationsdatum
22.05.2017
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Die Psychotherapie / Ausgabe 4/2018
Print ISSN: 2731-7161
Elektronische ISSN: 2731-717X
DOI
https://doi.org/10.1007/s00278-017-0186-8
Dieser Inhalt ist nur sichtbar, wenn du eingeloggt bist und die entsprechende Berechtigung hast.

Neu im Fachgebiet Psychiatrie

MKT ähnlich gut wirksam wie EKT, aber mit weniger Gedächtnisproblemen

In einer direkten Vergleichsstudie war die Magnetkrampftherapie (MKT) bei schweren Depressionen ähnlich gut wirksam wie die Elektrokonvulsionstherapie (EKT), führte aber deutlich seltener zu autobiografischen Gedächtnisverlusten.

„Mit Genesungsbegleitern spricht man anders über Patienten“

Genesungsbegleitende bringen in psychiatrische Kliniken eine Perspektive mit ein, die im Alltag oft fehlt. Damit würden sie nicht nur die Teamkommunikation verändern, sondern Patientinnen und Patienten auch Hoffnung auf ein Leben jenseits ihrer Erkrankung geben, so Dr. Olaf Hardt vom Vivantes-Klinikum Neukölln in Berlin.

KI-Chatbots bieten 24/7-Sprechstunde für Patienten

Medizinischen Rat von Chatbots auf der Basis sogenannter künstlicher Intelligenz haben laut Umfragen bereits knapp die Hälfte aller Erwachsenen schon einmal eingeholt. Welche Chancen und Risiken birgt das?

Wechsel von Gemeinschafts- in neue Praxis: Was passiert mit den Patientenakten?

Folgen Patienten einem Arzt in eine andere Praxis, braucht er Zugriff auf deren Akten. Wie das korrekt funktionieren kann, zeigt Hessens Datenschützer. Und er warnt vor unbefugtem Streaming aus Praxen.

Bildnachweise
Junge Frau unterzieht sich in einer psychiatrischen Klinik einer transkraniellen Magnetstimulationstherapie zur Behandlung von Depressionen oder Angstzuständen./© Yistocking / Stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Genesungsbegleitende bringen in psychiatrische Kliniken eine Perspektive mit ein./© pressmaster / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Vater recherchiert am Smartphone/© Elnur / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell)