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Über dieses Buch

Dieses Buch bietet Ihnen das essentielle BWL-Basiswissen, um Ihre Strategien wirtschaftlich gut begründet präsentieren und durchsetzen zu können. Ihr Schlüssel zum Erfolg.
Ärzte werden zunehmend auch an dem wirtschaftlichen Erfolg ihrer Abteilung/Klinik gemessen.Welche Grundbegriffe sollten auch Mediziner unbedingt kennen?
Wie ermittle ich meinen Gewinn?
Wie viel Personal wird benötigt - welche Richtwerte können herangezogen werden?
Ein neues Gerät ist erforderlich – wie sieht ein entsprechender Investitionsplan aus?

Das BWL Know-how, umEntscheidungskompetenz zu gewinnen.
sicher und erfolgreich zu verhandeln.
auch in betriebswirtschaftlichen Fragen ernst genommen zu werden.

Die essentiellen Basics, umbei Vorgesetzten und kaufmännischer Leitung Personal, Investitionen, Innovationen durchzusetzen.Strategien zur leistungsgerechten Kostensteuerung und Erlösoptimierung zu entwickeln.
Mit Fallstudie zur situationsbezogenen Themenvorbereitung.3. Aufl. vollständig überarbeitet: insbesondere Marketing.
BWL - endlich verständlich und einfachMediziner sind gefordert, informationelle „Waffengleichheit“ in der Diskussion mit den kaufmännischen Bereichen herzustellen.Ökonomie verstehen, um sie konstruktiv für die eigenen Überzeugungen und Ziele zu nutzen.Für alle Mediziner in Führungspositionen.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einführung: Warum ein Ökonomie-Buch für Mediziner?

Zusammenfassung
Viele (Krankenhaus-)Mediziner haben kaum eine Vorstellung von betriebswirtschaftlichen Grundlagen oder Kenntnis dessen, mit welchem Wissen und Denken sie auf Seiten ihrer kaufmännischen Geschäftsführung rechnen können. Die Einsicht, dass ohne betriebswirtschaftliche Grundlagen ein kooperatives Arbeiten in der Klinik immer weniger möglich wird, und das Interesse an der Thematik sind wiederum vorhanden. Dies zeigen u. a. die boomenden ökonomischen Zusatzstudiengänge für Mediziner. Klassische BWL-Bücher, auch Kurzlehrbücher, bieten interessierten Medizinern kaum Abhilfe, da sie in der Regel viel zu wenig branchenspezifisch gehalten sind und etliches Detailwissen beinhalten, das sich nicht ohne Weiteres auf den Klinikbetrieb projizieren lässt. Somit werden sie oft als unlesbar empfunden und lassen keine Priorisierung der Inhalte zu, die für Mediziner wirklich relevant sind. Das Buch soll die wesentlichen Basics für Mediziner lesbar und möglichst praxisnah vermitteln und auf den in der Klinik tätigen Arzt abzielen. Zielgruppe sind natürlich aber auch andere medizinische Berufsgruppen und Studenten medizinischer Berufe. Niedergelassene Mediziner sind hier nicht in erster Linie angesprochen, da sie unserer Erfahrung nach als „Einzelunternehmer“ oft schon über das nötige Basiswissen verfügen und die Abläufe in einer Praxis aus betriebswirtschaftlicher Sicht zudem weniger komplex sind als in einem Krankenhaus. Das Buch ist inhaltlich bewusst knapp gehalten und soll – soweit möglich – ohne betriebswirtschaftliche Fachsprache und Formeln auskommen. Der „rote Faden“ und die zugrunde liegenden Prinzipien sind wichtiger, als jedes Detail aufzugreifen. Bestimmte Thematiken werden bewusst „vereinfacht“ dargestellt. Damit wird das Buch auch „zwischendurch“ lesbar und vermittelt nicht das Gefühl, dass trockener Stoff gelernt werden muss. Vielmehr beinhaltet es all das, „Was Sie schon immer über BWL wissen wollten“.
Mike Papenhoff, Marion Halfmann, Frank Schmitz

2. Der Ökonom, das unbekannte Wesen

Zusammenfassung
In diesem Kapitel werden ökonomische Studiengänge abgegrenzt und das „Who is Who“ in den Wirtschaftswissenschaften / Ökonomie beschrieben. Eine Differenzierung betrifft die Unterscheidung in Betriebswirtschaftslehre und Volkswirtschaftslehre.
Die Volkswirtschaft beschäftigt sich dabei mit den gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen ökonomischer Vorgänge und unterscheidet sich in die Bereiche Wirtschaftstheorie und Finanzwirtschaft. Zudem lassen sich hier Mikroökonomie und die Makroökonomie voneinander abgrenzen.
Die Betriebswirtschaftslehre (BWL) ist definiert als die Lehre vom wirtschaftlichen Handeln im Betrieb und unterscheidet sich in die Bereiche Allgemeine und Spezielle BWL.
Je nach Studiengang und Wahl zwischen Fachhochschule und Universität werden verschiedene Abschlüsse mit dazugehörigen Bezeichnungen vergeben.
Mike Papenhoff, Marion Halfmann, Frank Schmitz

3. Grundlagen der Unternehmung

Zusammenfassung
Krankenhäuser befinden sich im Spannungsfeld zwischen den ökonomischen Grundregeln auf Märkten und deren gesetzliche Regulierung. Regulatorische Rahmenbedingungen durch beispielweise das Sozialgesetzbuch und in der Krankenhausfinanzierung verhindern nicht, dass eine Auseinandersetzung mit dem ökonomischen Prinzip erforderlich ist. Relevante Gesetzliche Grundlagen sowie maßgebliche Institutionen werden mit ihren jeweiligen Aufgaben vorgestellt. Grundlage einer Argumentation mit dem ökonomischen Prinzip ist das inhaltlich richtige Verständnis von Fachbegriffen wie Umsatz, Produktivität, Rentabilität und den unterschiedlichen Ausprägungen des Kostenbegriffs. Eine Übersicht von etablierten und in der Praxis bekannten Methoden wie dem KVP und Analysetools wie der SWOT-Analyse oder Porter’s Five Forces helfen bei Gesprächen mit anderen Ärzten oder den kaufmännischen Bereichen.
Mike Papenhoff, Marion Halfmann, Frank Schmitz

4. Unternehmensführung

Zusammenfassung
In diesem Kapitel werden Organisationsformen von Unternehmen beleuchtet, die Bereiche Aufbauorganisation, Ablauforganisation werden einführend beschrieben.
Verschiedenste Organisationsformen sind möglich, allen voran die funktionale O., also die Unterteilung in aufgabenbezogene Strukturen wie „Einkauf“, die funktionale O., die nach Tätigkeitsbereichen („tätig an Standort A oder B“) gliedert und die Matrixorganisation, die beide vorherigen kombiniert.
Centerstrukturen, die als Cost-Center, Profit-Center oder Service-Center auch im Krankenhaus bekannt sind, werden kurz vorgestellt.
In dem Abschnitt über Managementtechniken wird das Spannungsfeld zwischen ärztlichem Berufsanspruch und ökonomischen Zwängen kurz beleuchtet, verschiedene Managementechniken und Führungstechniken werden kurz vorgestellt.
Abschließend wird ein kurzer Überblick über die Personalwirtschaft einer Unternehmung gegeben und verschiedene Möglichkeiten zur Personalbedarfsberechnung werden vorgestellt.
Mike Papenhoff, Marion Halfmann, Frank Schmitz

5. Rechnungswesen – rund um die Finanzen

Zusammenfassung
Ohne eine zuverlässige Dokumentation aller Geschäftsvorfälle und einer Aggregation dieser mit dem Ziel der Rechenschaft und der Analyse gestaltet sich eine zielorientierte Unternehmenssteuerung schwierig. Das Interne Rechnungswesen mit der Deckungsbeitragsrechnung und der Kostenrechnung hat das primäre Ziel unternehmerische Entscheidungen zu fundieren. Die Kostenrechnung stellt hierbei mit ihren Bestandteilen Kostenarten-, Kostenstellen- und Kostenträgerrechnung sowie ihren Ansätzen zur Verrechnung von Gemeinkosten ein grundlegendes Instrument dar. Das Externe Rechnungswesen hat die Aufgabe den Jahresabschluss mit seinen Bestandteilen, der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung, zu erstellen. Grundlage hierzu ist die Finanzbuchhaltung. Eine Vielzahl von Krankenhäusern müssen ihren Jahresabschluss veröffentlichen, so dass diese auch für die interessierte und sachkundige Öffentlichkeit zur Verfügung steht.
Mike Papenhoff, Marion Halfmann, Frank Schmitz

6. Controlling und Kennzahlen

Zusammenfassung
Controlling mit seinen Teilaufgaben Kontrolle, Planung, Lenkung und Steuerung von wirtschaftlichen Prozessen ist elementarer Bestandteil für eine Unternehmensführung. Absolute und relative Kennzahlen sollen dabei helfen komplexe Sachverhalte zu operationalisieren. In vielen Industrien ist es üblich, dass ergänzend zum Controlling, sich noch ein Organisatorischer Bereich mit dem Controlling der Leistungserstellung beschäftigt. Dieser wird in Krankenhäusern als Medizin-Controlling bezeichnet und hat seinen Fokus unter anderem auf Qualitätsaspekte und den Auswirkungen des DRG-Systems. Einem Benchmarking auf der Basis des DRG-Systems mit seiner hohen Datenvalidität müssen sich viele Krankenhäuser stellen. Das operative Controlling ist hierbei auf einen kurzfristigen Zeithorizont ausgerichtet, demgegenüber verfolgt das Strategische Controlling einen längerfristigen Horizont. Die Balanced Scorecard hat als Instrument des Strategischen Controllings in abgewandelter Form bereits in vielen Krankenhäusern Einzug gehalten.
Mike Papenhoff, Marion Halfmann, Frank Schmitz

7. Finanzierung und Investition

Zusammenfassung
Investition und Finanzierung sind zwei unterschiedliche Seiten derselben Medaille. Dieser von Ökonomen häufig verwendete Ausspruch verdeutlicht den engen Zusammenhang der beiden Bereiche. Die Beschaffung von finanziellen Mittel ist die Finanzierung. Bei der Herkunft werden die Kategorien Außen- und Innenfinanzierung sowie Eigen- und Fremdfinanzierung unterschieden. Kenntnisse über alternative Finanzierungsmöglichkeiten werden bei weiterhin sinkender öffentlicher Investitionsförderung nach dem Krankenhausfinanzierungsgesetz immer notwendiger. Unter Investition versteht man die Verwendung finanzieller Mittel in Anlagen, Maschinen oder immaterielles Vermögenswerten. Die geplante Rendite der verwendeten Mittel sollte vorab in der Investitionsrechnung ermittelt werden. Je nach zugrunde gelegten Annahmen und Zielgröße werden die unterschiedlichen Verfahren in statische und dynamische Verfahren unterschieden.
Mike Papenhoff, Marion Halfmann, Frank Schmitz

8. Marketing – was hat das mit Gesundheit zu tun?

Zusammenfassung
Marketing im Krankenhaus wird zunehmend wichtiger, denn im Zeitalter zunehmenden Wettbewerbs bei wachsendem Kostendruck ist es für Klinikbetreiber überlebensnotwendig, im Markt aufzufallen. Damit das gelingen kann, sind grundlegende Kenntnisse der wichtigsten strategischen und operativen Planungsinstrumente von Bedeutung. Dazu gehört unter anderem das Konzept des Produktlebenszyklus, das die angebotenen Leistungen im Zeitablauf im Hinblick auf ihren Umsatz analysiert. Von hoher Relevanz sind zudem Fragen der Preisstrategie sowie auch die Entscheidung, ob und wie expandiert werden soll.
Als Herzstück des Marketings wird oftmals die externe Kommunikation aufgefasst. Die Fragen, die im Rahmen der Kommunikation beantwortet werden, beziehen sich im Wesentlichen darauf, mit welchen Informationen Anspruchsgruppen ausgestattet werden müssen, um sie zu einem Verhalten zu bewegen, dass die Marketingziele positiv beeinflusst. Aufgrund der rechtlich eingeschränkten Möglichkeiten, klassische Werbung zu betreiben, nimmt Öffentlichkeitsarbeit im Krankenhauswesen eine Schlüsselrolle ein, aber auch Instrumente der Online-Kommunikation sind stark im Kommen.
Mike Papenhoff, Marion Halfmann, Frank Schmitz

Backmatter

In b.Flat Klinik Krankenhaus & Management enthaltene Bücher

In b.Flat SpringerMedizin.de Gesamt enthaltene Bücher

In b.Flat Praxis- & Krankenhaus-Management 360° enthaltene Bücher

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