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Hauttoxizität von Immuncheckpointinhibitoren

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Auszug

Die CTLA-4(„cytotoxic T-lymphocyte-associated protein 4“)- und PD-1/PD-L1(„programmed cell death protein 1/programmed cell death 1 ligand 1“)-Checkpointblockade ermöglicht, dass Immunzellen Tumorzellen erkennen und abtöten. Die Zahl der mit solchen Immuncheckpointinhibitoren (ICI) behandelten Patientinnen und Patienten steigt. Durch die Aktivierung von zytotoxischen CD4+/CD8+ T-Lymphozyten können immunvermittelte unerwünschte Nebenwirkungen („adverse events“, AE) ausgelöst werden, erklärte Prof. Aimilios Lallas, Thessaloniki/Griechenland. Im Vergleich zu AE an anderen Organen treten kutane AE am schnellsten auf [Sznol M et al. J Clin Oncol 2017;35):3815-22]. Dazu zählen unter anderem entzündliche Dermatitis, Pruritus oder bullöse Eruptionen. „Obwohl die Entwicklung bestimmter Hauttoxizitäten mit einer erhöhten Überlebensrate und einem besseren Ansprechen in Verbindung gebracht wird, ist die prognostische Bedeutung spezifischer AE-Phänotypen noch unklar“, gab Lallas zu bedenken. …
Titel
Hauttoxizität von Immuncheckpointinhibitoren
Verfasst von
Martha-Luise Storre
Publikationsdatum
23.07.2024
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
hautnah dermatologie / Ausgabe 4/2024
Print ISSN: 0938-0221
Elektronische ISSN: 2196-6451
DOI
https://doi.org/10.1007/s15012-024-8464-y

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Bildnachweise
Gebärmutter/© MSD Sharp & Dohme GmbH