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Nebenwirkungen von Immuncheckpoint-Inhibitoren

Diagnostik und Management – ein Update

Erschienen in:

Zusammenfassung

Durch den Einsatz der Immuncheckpoint-Inhibitoren (ICI) wurde die onkologische Therapie in der letzten Dekade revolutioniert. ICI können bei zunehmend mehr Tumorentitäten und im Rahmen der (neo-)adjuvanten Therapie auch in frühen Tumorstadien eingesetzt werden. Damit einhergehend nehmen die Zahl und die Komplexität der Nebenwirkungen von ICI zu. Am häufigsten sind kutane, gastrointestinale und endokrine immunvermittelte Nebenwirkungen (irAE), im Gegensatz zu seltenen Nebenwirkungen, wie Pneumonitis, Nephritis, Myokarditis oder neurologischen Reaktionen. Mit Hilfe von Glukokortikoiden oder anderen Immunsuppressiva können Langzeitfolgen oder ein lebensbedrohlicher Verlauf oft verhindert werden. Die ideale Vorgehensweise bei Patienten mit steroidrefraktären oder -abhängigen Nebenwirkungen ist Gegenstand aktueller Diskussion. Der interdisziplinäre Austausch ist essenziell, um die frühzeitige Diagnosestellung dieser Nebenwirkungen zu gewährleisten und die bestehenden Therapieoptionen zu verbessern.
Titel
Nebenwirkungen von Immuncheckpoint-Inhibitoren
Diagnostik und Management – ein Update
Verfasst von
Dr. med. Carolin Ertl
Dr. med. Dirk Tomsitz
Dr. med. Najib Ben Khaled
Publikationsdatum
08.08.2024
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Bildnachweise
Bullöses Pemphigoid unter Immuncheckpoint-Inhibitor-Therapie/© LMU Fotolabor, Berlin/© amyrxa / stock.adobe.com, Ärztin tastet Bauch eines Patienten ab/© (M) qunica.com / Stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodellen)