Spektrum renaler Nebenwirkungen neuer onkologischer Therapien
- 11.07.2024
- Checkpoint-Inhibitoren
- Leitthema
- Verfasst von
- PD Dr. Susanne Delécluse
- Ralph Wendt
- Erschienen in
- Die Nephrologie | Ausgabe 5/2024
Zusammenfassung
Die Therapie bösartiger Neubildungen hat sich in den letzten Jahren und Jahrzehnten deutlich verändert, und die klassischen Chemotherapeutika sind durch neue Substanzen ersetzt oder ergänzt worden. Zu ihnen gehören Substanzen, die gezielt einzelne Moleküle als Zielstruktur haben. Hierzu zählt u. a. auch die Immuntherapie. Neue Medikamente dieser Gruppe basieren u. a. auf Antikörpern und T‑Zellen. Checkpoint-Inhibitoren (CPI), bispezifische Antikörper, CAR(„chimeric antigen receptor“)-T-Zell-Therapien und die allogene Epstein-Barr-spezifische T‑Zell-Immuntherapie sind Beispiele für solche Immuntherapien, die alle mit einem breiten Spektrum von Nebenwirkungen assoziiert sind und auch renale Nebenwirkungen hervorrufen können. CPI zeigen spezifische renale Nebenwirkungen, die immunvermittelt auftreten und sich histologisch häufig als akute tubulointerstitielle Nephritis präsentieren. Ein akutes Nierenversagen unter bispezifischen Antikörpern und T‑Zell-Therapien tritt häufig im Rahmen eines Chemokine-release-Syndroms oder selten im Rahmen eines Tumorlysesyndroms auf.
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- Titel
- Spektrum renaler Nebenwirkungen neuer onkologischer Therapien
- Verfasst von
-
PD Dr. Susanne Delécluse
Ralph Wendt
- Publikationsdatum
- 11.07.2024
- Verlag
- Springer Medizin
- Schlagwörter
-
Checkpoint-Inhibitoren
Checkpoint-Inhibitoren
CAR-T-Zellen
Tumorlysesyndrom
Akutes Nierenversagen
Akutes Nierenversagen
Nephrologie
Bispezifischer Antikörper
Bispezifischer Antikörper - Erschienen in
-
Die Nephrologie / Ausgabe 5/2024
Print ISSN: 2731-7463
Elektronische ISSN: 2731-7471 - DOI
- https://doi.org/10.1007/s11560-024-00770-x
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