Übersicht zu Immuncheckpoint-Inhibitor-Therapien
Was der Radiologe wissen sollte
- 11.12.2025
- Checkpoint-Inhibitoren
- Leitthema
- Verfasst von
- Dr. med. Oliver Sedlaczek
- Heinz-Peter Schlemmer
- Erschienen in
- Die Radiologie | Ausgabe 1/2026
Zusammenfassung
Klinisches Problem
In den letzten Jahrzehnten hat sich die Onkologie durch Immuncheckpoint-Inhibitoren (ICI) grundlegend verändert. Durch die Blockade inhibitorischer Moleküle, die normalerweise die T‑Zell-Aktivierung bremsen, wird die körpereigene Immunabwehr gegen Tumoren aktiviert.
Neue Therapieverfahren
ICI haben sich bei zahlreichen Tumorarten etabliert – von Melanomen über Lungen- und Nierenkarzinomen bis zu Tumorentitäten, die im Wesentlichen nur durch hohe Mutationslast definiert sind – und bieten signifikante Überlebensvorteile.
Diagnostik
Die Radiologie spielt eine zentrale Rolle im Umgang mit diesen Therapien, da Phänomene wie Pseudoprogression das klassische RECIST-System (Response Evaluation Criteria in Solid Tumors) infrage stellen und das frühzeitige Erkennen immunvermittelter Nebenwirkungen oft in der Bildgebung der klinischen Manifestation vorausgeht.
Bewertung
Die wachsende Komplexität der Therapie verlangt von Radiologen eine präzise Bildinterpretation, interdisziplinäre Zusammenarbeit und Kenntnis immunologischer Grundlagen und ermöglicht so eine verbesserte Prognose vieler Tumorarten.
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- Titel
-
Übersicht zu Immuncheckpoint-Inhibitor-Therapien
Was der Radiologe wissen sollte - Verfasst von
-
Dr. med. Oliver Sedlaczek
Heinz-Peter Schlemmer
- Publikationsdatum
- 11.12.2025
- Verlag
- Springer Medizin
- Schlagwörter
-
Checkpoint-Inhibitoren
Checkpoint-Inhibitoren
Nierenkarzinom
Nierenkarzinom
Nierenkarzinom
Melanom
Melanom
SCLC
SCLC
NSCLC
NSCLC
Radiologie - Erschienen in
-
Die Radiologie / Ausgabe 1/2026
Print ISSN: 2731-7048
Elektronische ISSN: 2731-7056 - DOI
- https://doi.org/10.1007/s00117-025-01547-6
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