Zum Inhalt
Die Chirurgie

Individualisierte Therapie in der Organtransplantation

Erschienen in:

Auszug

Seit Ende der 1970/80er-Jahre wird die Transplantation solider Organe erfolgreich in der Klinik eingesetzt. Lebenszeitverlängerung mit guter Lebensqualität wird so für viele Patienten ermöglicht. Der Mangel an verfügbaren Spenderorganen zwingt uns bis heute, genau zu überlegen, welcher Patient transplantiert werden soll. Alloziert werden die Organe dem deutschen Transplantationsgesetz folgend nach Dringlichkeit und Erfolgsaussicht. Bei der Organknappheit kann man aber hauptsächlich nur der Dringlichkeit folgen. Derzeit bestimmen Richtlinien der Bundesärztekammer und internationale oder deutsche Leitlinien der AWMF viele Dinge der Indikationsstellung und Listung von Patienten bis hin zur Allokation der Organe. Der Einzug neuer medizinischer Erkenntnisse in die klinische Transplantation ist meist über Evidenz von Studien möglich. …
Titel
Individualisierte Therapie in der Organtransplantation
Verfasst von
Prof. Dr. Utz Settmacher
Falk Rauchfuß
Publikationsdatum
01.02.2024
Verlag
Springer Medizin
Schlagwort
Chirurgie
Erschienen in
Die Chirurgie / Ausgabe 2/2024
Print ISSN: 2731-6971
Elektronische ISSN: 2731-698X
DOI
https://doi.org/10.1007/s00104-023-02024-3

Neu im Fachgebiet Chirurgie

KI-Chatbots bieten 24/7-Sprechstunde für Patienten

Medizinischen Rat von Chatbots auf der Basis sogenannter künstlicher Intelligenz haben laut Umfragen bereits knapp die Hälfte aller Erwachsenen schon einmal eingeholt. Welche Chancen und Risiken birgt das?

ASS als Option zur Thromboseprophylaxe nach Gelenkersatz

Zur medikamentösen Thromboseprophylaxe nach Gelenkersatz kann in bestimmten Fällen die Einnahme von Azetylsalizylsäure (ASS) als kostengünstige Alternative zu Heparinspritzen oder DOAK (direkten oralen Antikoagulanzien) erwogen werden. Dazu müssen allerdings bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein.

Langzeitdaten zur unkomplizierten Appendizitis: OP oder Antibiotikum?

Antibiotisch behandeln oder operieren? Bei unkomplizierter Appendizitis im Erwachsenenalter sind nach neuen Daten aus der APPAC-Studie beide Optionen auch langfristig effektiv und sicher.

Ablation ähnlich gut wie Neurektomie

Eine Radiofrequenzablation nasaler Nerven wirkt gegen allergische Rhinitis ähnlich gut wie eine endoskopische Neurektomie. Nach drei bis sechs Monaten sind mit beiden Verfahren die Beschwerden größtenteils verschwunden.

Update Chirurgie

Bestellen Sie unseren Fach-Newsletter und bleiben Sie gut informiert.

Bildnachweise
Patientin im Klinikbett spricht mit Arzt/© © sturti / Getty Images / iStock (Symbolbild mit Fotomodellen), Infusionstropf im Krankenhaus /© Amornrat Phuchom / Getty Images / iStock