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14.12.2017 | Cholelithiasis | Schwerpunkt | Ausgabe 1/2018

Der Gastroenterologe 1/2018

Diagnostik bei Cholelithiasis

Zeitschrift:
Der Gastroenterologe > Ausgabe 1/2018
Autor:
PD Dr. U. Denzer
Wichtige Hinweise

Redaktion

F. Lammert, Homburg
A. Meining, Ulm

Zusammenfassung

Hintergrund

In der westlichen Welt finden sich bei bis zu 20 % der Patienten Gallensteine in Form einer Cholezysto- und oder Choledocholithiasis. Die klinische Symptomatik reicht von asymptomatischen Gallensteinen bis zur akuten biliären Kolik oder Komplikationen wie der Cholezystitis, Cholangitis oder der biliären Pankreatitis.

Diagnostik

Die klinische Symptomatik besteht aus akuten rechtsseitigen Oberbauchschmerzen mit Ausstrahlung in die rechte Schulter oder den Rücken, im Fall einer Cholangitis oder Cholezystitis begleitet von Fieber und erhöhten Infektionsparametern. Laborchemisch sind in der Frühphase meist die Transaminasen deutlich erhöht, gefolgt von einem langsamen Anstieg der Cholestaseparameter. Die biliäre Pankreatitis geht mit über 3‑fach erhöhten Pankreasenzymen einher.
Die Bildgebung der 1. Wahl ist die transabdominelle Sonographie. Der Nachweis von Gallenblasensteinen, Zeichen der Cholezystitis oder einer Erweiterung des Ductus hepaticus communis als indirektes Zeichen einer Choledocholithiasis gelingt hier mit einer hohen Sensitivität. Die 2. Stufe der bildgebenden Diagnostik – insbesondere bei fehlendem Steinnachweis und hohem oder mittelgradigem klinischem Verdacht – umfassen die Endosonographie und die Magnetresonanzcholangiopankreatikographie (MRCP). Die Computertomographie kommt bei akutem Abdomen und zur Komplikationsdiagnostik (Abszess, Perforation, nekrotisierende Pankreatitis) zur Anwendung.

Zusammenfassung

Bei symptomatischen Gallensteinen ist die Anamnese, klinische Untersuchung und Laborchemie in Kombination mit der transabdominellen Sonographie meist wegweisend. Die Endosonographie und MRCP kommen insbesondere zum Ausschluss präpapillärer Konkremente bei intermediärem Risiko zur Anwendung.

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