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05.06.2018 | CME

Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen

Morbus Crohn und Colitis ulcerosa

Autoren:
Dr. S. Fischer, T. Rath, M. F. Neurath

Zusammenfassung

Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (CED) sind komplexe Krankheitsbilder. Epidemiologische Studien legen nahe, dass die Inzidenz in industrialisierten Ländern zunimmt. Der Beitrag basiert auf einer Literaturrecherche in PubMed und orientiert sich an den aktuellen Empfehlungen der European Crohn’s and Colitis Organisation. Leitsymptome der CED sind anhaltende Diarrhöen, abdominelle Schmerzen und peranaler Blutabgang. Extraintestinale Manifestationen betreffen am häufigsten Gelenke, Haut, Augen und Gallenwege. Eine frühe Diagnose und therapeutische Intervention bestimmen die individuelle Prognose. In der medikamentösen Therapie werden aktuell Aminosalizylate, Kortikosteroide, Thiopurine, Calcineurininhibitoren und Biologika eingesetzt. CED bedürfen einer antiinflammatorischen und ggf. immunsuppressiven Therapie. Aufgrund extraintestinaler Komplikationen sowie der eventuellen Notwendigkeit chirurgischer Eingriffe ist ein interdisziplinäres Vorgehen von hoher klinischer Bedeutung.

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Literatur
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