Zum Inhalt
Die Dermatologie

Ulcus cruris venosum – chirurgische Therapie

Erschienen in:

Zusammenfassung

Das Ulcus cruris venosum ist in der Regel eine chronische Erkrankung mit großer Belastung für den Patienten und auch die Angehörigen. Eine Analyse auf der Basis der Versichertenstichprobe AOK Hessen/KV Hessen schätzt die Zahl auf betroffene Menschen auf über 400.000 in der Bundesrepublik Deutschland. Dem Ulcus cruris venosum liegt immer die chronisch-venöse Insuffizienz (CVI) zugrunde. Eine spontane Abheilung dieses chronischen Krankheitsbildes ohne Therapie ist nicht zu erwarten. Die konservative Therapie umfasst die adäquate Kompressionsbehandlung und das Exsudatmanagement. Die chirurgische Therapie beruht auf 3 Säulen: offen-chirurgische respektive der endovenöse Aufhebung des pathologischen venösen Refluxes, Ulkuschirurgie mit in seltenen Fällen den unterschiedlichen Verfahren der Faszienchirurgie sowie Defektdeckung durch eine Kombination aus Vakuumtherapie und Hauttransplantationen.
Titel
Ulcus cruris venosum – chirurgische Therapie
Verfasst von
PD Dr. Benjamin Juntermanns
Knut Kröger
Peter Waldhausen
Gabor Gäbel
Publikationsdatum
12.05.2022
Dieser Inhalt ist nur sichtbar, wenn du eingeloggt bist und die entsprechende Berechtigung hast.

Kompaktes Leitlinien-Wissen Innere Medizin (Link öffnet in neuem Fenster)

Mit medbee Pocketcards schnell und sicher entscheiden.
Leitlinien-Wissen kostenlos und immer griffbereit auf ihrem Desktop, Handy oder Tablet.

Neu im Fachgebiet Innere Medizin

Wie riskant ist ein Zungenkuss bei Zöliakie?

Die Angst vor unbemerkter Glutenzufuhr ist für viele Zöliakiekranke ein dauernder Begleiter. Ob die Sorge auch bei intensivem Küssen angebracht ist, wurde an der Columbia University unter (fast) standardisierten Bedingungen untersucht.

Standard-Echo: Leitlinie versus deutsche Realität

Deutschland hat erstmals eine eigene Leitlinie für die transthorakale Echokardiografie. Die Realität weicht von diesen Empfehlungen deutlich ab.

HRT nach Oophorektomie auch bei BRCA-Varianten sicher?

Eine Hormonersatztherapie (HRT) nach einer risikoreduzierenden bilateralen Salpingo-Oophorektomie geht bei pathogenen BRCA-Varianten nicht mit einem erhöhten Brustkrebsrisiko einher. Allerdings sind die statistischen Unsicherheiten der Studie sehr groß.

Impfungen: unterschätzte Säule der kardiovaskulären Prävention!

Neben Lebensstilmodifikation sowie medikamentösen und interventionellen Therapien sind auch Impfungen eine wirksame Option zur Prävention kardiovaskulärer Erkrankungen. In der Versorgungsrealität findet das jedoch noch zu wenig Berücksichtigung.

Update Innere Medizin

Bestellen Sie unseren Fach-Newsletter und bleiben Sie gut informiert.

Bildnachweise
Die Leitlinien für Ärztinnen und Ärzte, Mann und Frau küssen sich/© AS/peopleimages.com / Stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodellen), Ältere Dame hält Tabletten und Packungsbeilage in den Händen/© Vladimir Vladimirov / Getty Images / iStock (Symbolbild mit Fotomodell)