Niereninsuffizienz und onkologische Erkrankungen – eine Wechselbeziehung
- 09.07.2024
- Chronische Nierenerkrankung
- Leitthema
- Verfasst von
- PD Dr. med. Ralf Dikow
- Martin Zeier
- Erschienen in
- Die Nephrologie | Ausgabe 5/2024
Zusammenfassung
Nierenversagen und onkologische Erkrankungen stehen in einer komplexen Wechselbeziehung. Sie teilen gemeinsame Risikofaktoren und Ursachen, und die spezifische Therapie des jeweils einen Krankheitsbildes kann zur Entstehung des anderen beitragen. Die Inzidenz des chronischen Nierenversagens bei onkologischen Erkrankungen wird in den Risikostratifizierungstools verschiedener Tumorerkrankungen unterschätzt. Eine akute oder chronische Niereninsuffizenz geht jedoch mit erhöhter Morbidität und Mortalität von Tumorpatienten einher. Hier ist ein möglichst frühzeitiges Erkennen der spezifischen Ursache zur Prognosebesserung geboten. Umgekehrt scheint ein chronisches Nierenversagen per se die Tumorinzidenz zu steigern. Eine intensivierte interdisziplinäre Zusammenarbeit zur Früherkennung von Nieren- und Tumorerkrankungen bei Risikopatienten, aber auch zur optimierten pharmakologischen Therapie ist geboten und wird mit dem Begriff Nephroonkologie verdeutlicht. Speziell wir Nephrologen müssen unser Verständnis von Tumorbiologie und aktuellen onkologischen Therapieansätzen erweitern.
Anzeige
- Titel
- Niereninsuffizienz und onkologische Erkrankungen – eine Wechselbeziehung
- Verfasst von
-
PD Dr. med. Ralf Dikow
Martin Zeier
- Publikationsdatum
- 09.07.2024
- Verlag
- Springer Medizin
- Schlagwörter
-
Chronische Nierenerkrankung
Onkologische Therapie
Akutes Nierenversagen
Nebenwirkungen der Krebstherapie
Akutes Nierenversagen
Albuminurie
Spezielle urologische Diagnostik
Glomerulonephritiden
Hodgkin-Lymphom
Nephrologie - Erschienen in
-
Die Nephrologie / Ausgabe 5/2024
Print ISSN: 2731-7463
Elektronische ISSN: 2731-7471 - DOI
- https://doi.org/10.1007/s11560-024-00777-4
Dieser Inhalt ist nur sichtbar, wenn du eingeloggt bist und die entsprechende Berechtigung hast.