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Über dieses Buch

Selbsthilfe für Menschen mit chronischen Schmerzen – und deren Angehörige:

- 8 Millionen Menschen in Deutschland sind von chronischen Schmerzen betroffen. Schmerzkranke haben oft eine lange Vorgeschichte mit den verschiedensten medizinischen und chirurgischen Maßnahmen sowie erfolglosen Therapieversuchen.

- Betroffene erleben sich ihren Schmerzen hilflos ausgeliefert. Und Partner, Familie, Freunde leiden mit.

Neue medizinische Erkenntnisse: Darstellung der unterschiedlichen Schmerzerkrankungen und deren Behandlung: Dieses Therapiebuch begleitet Sie bei der Behandlung Ihrer Schmerzerkrankung. Mit dieser Hilfe werden Sie zum Experten Ihrer eigenen Krankheit. Sie erfahren alles Wissenswerte über die verschiedenen Erkrankungsbilder, Symptome, ihre Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten. Sie finden Unterstützung, dass die Symptome nicht eingebildet sind oder auf persönlicher Schwäche beruhen.

Praxisorientiert: durch zahlreiche Hinweise, Übungen und Arbeitsblätter:

- Teil I: Die komplexen Zusammenhänge zwischen seelischen, körperlichen und sozialen Faktoren bei der chronischen Schmerzkrankheit

- Teil II: Die einzelnen Schmerzerkrankungen und ihre unterschiedliche Behandlung

- Teil III: Einzelne Therapiemodule, konkrete Behandlungsmöglichkeiten und Strategien, wie Sie mit den Schmerzen besser umgehen können – mit Fallbeispielen, Kontaktadressen und konkreten Tipps

- Online-Material: Kostenloser Download von Arbeitsblättern und Audio-Übungen im Web.

Auch als Vorbereitung oder Begleitbuch für eine Psychotherapie sehr gut geeignet.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einleitung

Mehr als 8 Millionen Menschen sind in Deutschland von chronischen Schmerzen betroffen. Schmerzkranke haben fast immer eine lange Vorgeschichte – mit verschiedensten medizinischen und chirurgischen Maßnahmen sowie oft erfolglosen Therapieversuchen. Neben dem persönlichen Leid des Betroffenen ist nicht selten auch das persönliche Umfeld, insbesondere die Partnerschaft und Familie, in Mitleidenschaft gezogen.

Martin von Wachter

2. Entstehung chronischer Schmerzen

Bei der Entwicklung chronischer Schmerzen spielen körperliche, psychische und soziale Faktoren eine Rolle. Im Verlauf können sich die Schmerznetzwerke im Gehirn verselbständigen. Chronische Schmerzen sind von vielfältigen emotionalen und/oder sozialen Belastungen begleitet, die auf das Schmerzerleben, die Schmerzverarbeitung und auf die Prognose Einfluss nehmen. Betroffene regieren mit sozialem Rückzug, Vereinsamung, Depressivität, Ängsten, Hilflosigkeit oder Aggressivität. Der Schmerz bestimmt oft das Familienleben, und es kommt zu Problemen am Arbeitsplatz. Anderseits können auch negative Gefühle, z. B. bei Ausgrenzung, als Schmerz empfunden werden.

Martin von Wachter

3. Unterschiedliche Schmerzerkrankungen

Es werden verschiedenen Schmerzerkrankungen unterschieden, die unterschiedlicher Behandlung bedürfen. Bei Schmerzen infolge körperlicher Schädigung, z. B. Arthrose, lernen die Betroffenen, aktiv auf Ihre Krankheit Einfluss zu nehmen bzw. trotz der Schmerzen mehr Lebensqualität zu entwickeln. Bei funktionellen Schmerzstörungen, z. B. unspezifischen Rückenschmerzen, spielen eine verspannte, schmerzhafte Muskulatur und oft die Zufriedenheit am Arbeitsplatz eine entscheidende Rolle. Beim Fibromyalgiesyndrom sind Bewegung und Psychotherapie sinnvoll. Auch bei psychosomatischen Erkrankungen, z. B. bei der anhaltenden somatoformen Schmerzstörung, sind die Schmerzen trotz unauffälliger Befunde echt und nicht eingebildet. Hier kann es auf dem Boden eines Erschöpfungssyndroms oder anhaltenden Konflikten zum Ausbruch der Schmerzen kommen.

Martin von Wachter

4. Behandlung chronischer Schmerzen

Üblicherweise ist eine Behandlung aus einer Kombination von medikamentösen, physiotherapeutischen und psychologischen Verfahren erforderlich. Sowohl die aktuellen medizinischen als auch die psychologischen Behandlungsstandards werden leicht verständlich dargestellt. Individuelle Schmerzbewältigungsstrategien geben einem die Sicherheit, selbst etwas tun zu können. Bei chronischen Schmerzen wird nicht Schonung, sondern körperliche Aktivierung – verbunden mit Regenerationspausen – empfohlen. Verschiedene Medikamente sollen dabei unterstützen. Auch Entspannungsverfahren bewirken eine Senkung der Empfindlichkeit für Schmerzreize und eine Aktivierung der Schmerzhemmung im Gehirn. Auch die Angehörigen werden im Buch angesprochen.

Martin von Wachter

5. Materialien

Zahlreiche Hinweise auf Bücher, Filme, CDs, Adressen und Internetlinks dienen dazu, die Inhalte weiter zu vertiefen. Zum Buch gehört eine ausführliche Internetseite mit Zusatzmaterialien und Übungen zum Anhören.

Martin von Wachter

Backmatter

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Weitere Informationen

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