Skip to main content
main-content

Über dieses Buch

Ein Selbsthilfebuch für Menschen mit chronischen Schmerzen – und deren Angehörige: Millionen von Menschen in Deutschland sind von chronischen Schmerzen betroffen. Schmerzkranke haben oft eine lange Vorgeschichte mit den verschiedensten medizinischen und chirurgischen Maßnahmen sowie erfolglosen Therapieversuchen. Betroffene erleben sich ihren Schmerzen hilflos ausgeliefert. Und Partner, Familie, Freunde leiden mit.

Aus dem Inhalt:

Dieses Therapiebuch begleitet Sie bei der Behandlung Ihrer Schmerzerkrankung. Mit dieser Hilfe werden Sie zum Experten Ihrer eigenen Krankheit. Sie erfahren alles Wissenswerte über die verschiedenen Erkrankungsbilder, Symptome, ihre Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten. Sie finden Unterstützung, dass die Symptome nicht eingebildet sind oder auf persönlicher Schwäche beruhen. Sie lernen auf Ihre Beschwerden Einfluss zu nehmen und die Schmerzen zu lindern.

Über den Autor:

Dr. med. Martin von Wachter ist Facharzt für psychosomatische Medizin und Psychotherapie mit Zusatzausbildung in psychosomatischer Schmerztherapie und Traumatherapie.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einleitung

Zusammenfassung
Über 2 Mio. leiden in Deutschland durch chronische Schmerzen an körperlichen, psychischen und sozialen Beeinträchtigungen. Schmerzkranke haben fast immer eine lange Vorgeschichte – mit verschiedensten medizinischen und chirurgischen Maßnahmen sowie oft erfolglosen Therapieversuchen. Auch wenn Schmerzen ohne auffällige Befunde bleiben, gibt es keinen Zweifel daran, dass die Schmerzen echt sind und nicht eingebildet. Neben dem persönlichen Leid des Betroffenen ist nicht selten auch das persönliche Umfeld, insbesondere die Partnerschaft und Familie, in Mitleidenschaft gezogen.
Martin von Wachter

Kapitel 2. Entstehung chronischer Schmerzen

Zusammemfassung
Bei der Entwicklung chronischer Schmerzen spielen körperliche, psychische und soziale Faktoren eine Rolle. Im Verlauf können sich die Schmerznetzwerke im Gehirn verselbständigen. Chronische Schmerzen sind von vielfältigen emotionalen und/oder sozialen Belastungen begleitet, die auf das Schmerzerleben, die Schmerzverarbeitung und auf die Prognose Einfluss nehmen. Betroffene regieren mit sozialem Rückzug, Vereinsamung, Schlafstörungen, Depressivität, Ängsten, Hilflosigkeit oder Aggressivität. Der Schmerz bestimmt oft das Familienleben, und es kommt zu Problemen am Arbeitsplatz. Anderseits können auch negative Gefühle, z. B. bei Ausgrenzung, als Schmerz empfunden werden.
Martin von Wachter

Kapitel 3. Unterschiedliche Schmerzerkrankungen

Zusammenfassung
Es werden verschiedenen Schmerzerkrankungen unterschieden, die unterschiedlicher Behandlung bedürfen. Bei Schmerzen infolge körperlicher Schädigung, z. B. Arthrose, lernen die Betroffenen, aktiv auf Ihre Krankheit Einfluss zu nehmen bzw. trotz der Schmerzen mehr Lebensqualität zu entwickeln. Bei funktionellen Schmerzstörungen, z. B. unspezifischen Rückenschmerzen, spielen eine verspannte, schmerzhafte Muskulatur und oft die Unzufriedenheit am Arbeitsplatz oder Ängste eine entscheidende Rolle. Beim Fibromyalgiesyndrom sind Bewegung und Psychotherapie sinnvoll. Auch bei psychosomatischen Erkrankungen, z. B. bei der anhaltenden somatoformen Schmerzstörung, sind die Schmerzen trotz unauffälliger Befunde echt und nicht eingebildet. Hier kann es auf dem Boden eines Erschöpfungssyndroms, Traumatisierung oder anhaltenden Konflikten zum Ausbruch der Schmerzen kommen.
Martin von Wachter

Kapitel 4. Behandlung chronischer Schmerzen

Zusammenfassung
Üblicherweise ist eine Behandlung aus einer Kombination von medikamentösen, physiotherapeutischen und psychologischen Verfahren erforderlich. Sowohl die aktuellen medizinischen als auch die psychologischen Behandlungsstandards werden leicht verständlich dargestellt. Individuelle Schmerzbewältigungsstrategien geben einem die Sicherheit, selbst etwas tun zu können. Bei chronischen Schmerzen wird nicht Schonung, sondern körperliche Aktivierung – verbunden mit Regenerationspausen – empfohlen. Verschiedene Medikamente sollen dabei unterstützen. Auch Entspannungsverfahren bewirken eine Senkung der Empfindlichkeit für Schmerzreize und eine Aktivierung der Schmerzhemmung im Gehirn. Der Arbeitsplatz und die Angehörigenperspektive werden ebenfalls im Buch angesprochen.
Martin von Wachter

Kapitel 5. Materialien

Zusammenfassung
Zahlreiche Hinweise auf Bücher, Filme, CDs, Apps und Internetlinks dienen dazu, die Inhalte weiter zu vertiefen. Zum Buch gehört eine ausführliche Internetseite mit Zusatzmaterialien und Übungen zum Anhören.
Martin von Wachter

Backmatter

In b.Flat Schmerzpsychotherapie enthaltene Bücher

In b.Flat Klinik Psychiatrie & Psychotherapie enthaltene Bücher

In b.Flat Klinik Schmerzmedizin enthaltene Bücher

In b.Flat SpringerMedizin.de Gesamt enthaltene Bücher

Weitere Informationen

Neu im Fachgebiet AINS

Mail Icon II Newsletter

Bestellen Sie unseren kostenlosen Newsletter Update AINS und bleiben Sie gut informiert – ganz bequem per eMail.

Bildnachweise