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01.10.2009 | Leitthema | Ausgabe 10/2009

Der Urologe 10/2009

Chronischer Beckenschmerz der Frau aus gynäkologischer Sicht

Zeitschrift:
Der Urologe > Ausgabe 10/2009
Autor:
Dr. F. Siedentopf

Zusammenfassung

Der chronische Becken- oder Unterbauchschmerz der Frau stellt in der gynäkologischen Praxis ein schwieriges diagnostisches und therapeutisches Problem dar, das im Umgang mit den betroffenen Frauen eine stete Herausforderung ist. Mögliche gynäkologische Ursachen und Befunde sind Endometriose, Adhäsionen/PID, pelvine Varikosis und „ovarian retention syndome/ovarian remnant syndrome“. Andere somatische Ursachen sind Reizdarmsyndrom, „bladder pain syndrome“/interstitielle Zystitis sowie Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems und des Bindegewebes.
Gesicherte psychosoziale Ursachen sind eine hohe Komorbidität mit psychologischen Faktoren wie Angststörungen, Substanzabhängigkeit oder depressiven Störungen, wobei eine eindeutige Zuordnung zu sozialen Faktoren nicht nachgewiesen ist. Auch ein Zusammenhang zu körperlichem und sexuellem Missbrauch kann nicht abschließend bewertet werden.
In der Diagnostik sind Anamnese, gynäkologische Untersuchung und die Durchführung einer Laparoskopie als wichtige Schritte durchzuführen. Multidisziplinäre Therapieansätze sind als Erfolg versprechend anzusehen. Die psychosomatische Grundversorgung soll von Beginn an in das Behandlungskonzept integriert werden. Auch die Einleitung einer Psychotherapie soll frühzeitig in das Behandlungskonzept integriert werden.

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