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Der Schmerz

Periphere Nervenstimulation – eine neue Perspektive in der operativen Schmerztherapie

Zusammenfassung

Hintergrund

Die periphere Nervenstimulation (PNS) ist seit Jahrzehnten Teil der Neuromodulation. Neue Systeme und Weiterentwicklungen rücken dieses Teilgebiet wieder mehr in den Fokus.

Fragestellung

Aufzeigen des Wirkmechanismus, Darstellung der Stimulationsmöglichkeiten, Anwendungsgebiete und Zukunftsperspektiven.

Material und Methoden

Darlegung momentaner Möglichkeiten und Systeme zur PNS unter Berücksichtigung der Literatur.

Ergebnisse

Die PNS ist eine fokussierte und einfache Methode zur Therapie bestimmter Schmerzsyndrome. Neue Stimulationsparameter und -formen sowie die Verwendung neuer drahtloser Systeme oder speziell entwickelter Systeme mit sehr kleinen Impulsgebern bieten bei dieser Stimulation neue Perspektiven.

Schlussfolgerung

Die direkte Stimulation des betroffenen Nervs kann für den Patienten eine individuell angepasste Lösung sein. Neue Systeme und Stimulationsformen sind in diesem Teilgebiet der Neuromodulation ein Meilenstein. Die Überwindung der Einschränkungen älterer Technologien führt zu mehr Patientensicherheit und Komfort. Somit kann die PNS ein wichtiger Grundpfeiler in der Therapie chronischer Schmerzen werden.
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Hinweis des Verlags

Der Verlag bleibt in Hinblick auf geografische Zuordnungen und Gebietsbezeichnungen in veröffentlichten Karten und Institutsadressen neutral.
Die periphere Nervenstimulation (PNS) stellt eine vielversprechende Neuromodulationstechnik dar, die zur Schmerzreduktion gezielt auf das periphere Nervensystem wirkt. Sie bietet einen neuartigen Ansatz zur Behandlung chronischer Schmerzen, indem sie sowohl Schmerzquellen als auch -weiterleitungen beeinflusst. Jüngste technologische Fortschritte haben die Einsatzmöglichkeiten der PNS erweitert und die Behandlungsergebnisse sowie das Risikoprofil verbessert.

Wirkmechanismus der peripheren Nervenstimulation

Die schmerzlindernde Wirkung der PNS beruht auf peripheren wie auch zentralen Mechanismen, welche die Weiterleitung nozizeptiver Signale beeinflussen und die Schmerzverarbeitung auf verschiedenen Ebenen modulieren. Auf peripherer Ebene führt die PNS zur Hemmung entzündlicher Mediatoren und zur veränderten Expression von Endorphinen und Neurotransmittern. Dies reduziert ektopische Entladungen und verringert die afferente nozizeptive Übertragung [15]. Elektrophysiologische Studien zeigen, dass die hochfrequente Stimulation die Leitungsgeschwindigkeit in Nervenfasern reduziert und deren Erregbarkeit senkt. Dieser Prozess fördert das Nervenwachstum und verändert das lokale chemische Milieu, was zur Schmerzlinderung beiträgt [20].
Hochfrequente Stimulation kann zu einem reversiblen Leitungsblock führen
Die PNS funktioniert bei Stimulationsintensitäten oberhalb der Wahrnehmungsschwelle, aber unterhalb der Schmerzgrenze – ein Hinweis darauf, dass sie über die klassische Gate-control-Theorie hinaus wirken könnte. Die Hauptmechanismen umfassen die Aktivierung von Aβ-Fasern, welche inhibitorische Interneurone im Rückenmark aktivieren und so Signale von Aδ- und C‑Fasern hemmen. Eine zentrale Rolle spielt dabei die neurochemische Modulation – mit erhöhten Konzentrationen hemmender Neurotransmitter wie γ‑Aminobuttersäure (GABA), Glycin, Serotonin und Dopamin sowie verminderter Aktivität erregender Substanzen wie Substanz P und „calcitonin gene-related peptide“ (CGRP; [10]).
Darüber hinaus beeinflusst das periphere Nervensystem zentrale Schmerzverarbeitungsregionen wie den präfrontalen Kortex, den somatosensorischen Kortex und den anterioren cingulären Kortex. Absteigende hemmende Bahnen aus Hirnstammstrukturen wie dem periaquäduktalen Grau und der rostroventralen Medulla regulieren nozizeptive Signale im Rückenmark [9].
Tiermodelle stützen diese Mechanismen: Die PNS hemmt nachweislich schmerzassoziierte Signalwege, fördert die Expression von Arc-Proteinen und reduziert die Transkription erregender Rezeptoren im Hinterhorn, was zur Linderung neuropathischer, entzündlicher und tumorbedingter Schmerzen beiträgt [14].

Technische Entwicklungen

In den letzten Jahren wurden bedeutende Fortschritte im Bereich der Neuromodulation erzielt, insbesondere in Hinblick auf die verwendeten Wellenformen oder die Einführung der Closed-loop-Technologie und damit die Abkehr von Über- oder Unterstimulationen [19].
Bisher standen in der operativen Schmerztherapie die Rückenmarkstimulation („spinal cord stimulation“ [SCS]) und die Dorsal-root-ganglion(DRG)-Stimulation mit jährlich 80.000 Implantationen weltweit deutlich im Vordergrund [4]. Die direkte Nervenstimulation, die in den vergangenen Jahrzehnten eher vernachlässigt wurde, hat sich inzwischen in zahlreichen Studien als effektiv und sicher erwiesen [12, 13]. Dies ist vor allem der zuverlässigen und komplikationsfreien Platzierung der Elektroden entlang der Nerven unter sonographischer oder fluoroskopisch gesteuerter Kontrolle zu verdanken. Dieses Vorgehen lässt sich heute einfach in den klinischen Alltag integrieren.
Eine der größten Herausforderungen der PNS war und ist die große Entfernung zwischen dem zu stimulierenden Nerv im Bereich der Extremität und dem Körperstamm zur Implantation des Schrittmachers [16]. Bei den bisher verwendeten traditionellen Systemen werden aufgrund dessen Verlängerungen benötigt, die gegebenenfalls auch Gelenke überbrücken müssen. Dies erhöht das Risiko von Elektrodendislokationen und kann zu Funktionsstörungen führen. Daher entschied man sich bislang meist für die SCS oder die Stimulation des Spinalganglions (DRG), da diese Verfahren in der Schmerztherapie als verlässlicher galten [5]. Mit der Einführung neuer drahtloser Systeme bzw. kleinerer Impulsgeber besteht nun jedoch die Möglichkeit, ohne Verlängerungen oder implantierte Neurostimulatoren zu arbeiten. Dies stellt für die Patienten eine potenziell wertvolle Alternative dar, die weniger invasiv ist als die herkömmlichen Methoden.

Anwendungsgebiete und Effizienz

Unter Verwendung der aktuellen Internationalen statistischen Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme (ICD-11) sind folgende Anwendungsgebiete zu nennen:
  • 04.A0 Schäden am peripheren Nervensystem, nicht näher bezeichnet
  • 04.A1 Neuropathien
  • 04.A2 Nervenkompressionssyndrome
  • 04.A3 Nervenverletzungen (z. B. traumatisch oder iatrogen)
  • 04.A4 Andere spezifizierte Schäden am peripheren Nervensystem
  • 04.A5 Schäden am peripheren Nervensystem, Mehrfachbeteiligung (z. B. bei systemischen Erkrankungen)
Zusätzlich ist die Verwendung der PNS jedoch auch bei den folgenden Schmerzsyndromen möglich:
  • Komplexes regionales Schmerzsyndrom („complex regional pain syndrome“ [CRPS])
  • Degenerative Schmerzsyndrome der Knie‑/Schulterregion
  • Gesichtsschmerzen/atypischer Gesichtsschmerz/Postzosterschmerz
  • Okzipitalisneuralgie
In den letzten Jahren wurden zahlreiche Fallbeispiele und Studien zur Behandlung der oben genannten Schmerzsyndrome veröffentlicht [2, 7, 18]. Zu beachten ist, dass die Schmerzsymptomatik der Patienten vor allem auf einen bestimmten Nerv herunterzubrechen ist, um die Problematik effektiv behandeln zu können ([1]; Abb. 1).
Abb. 1
a Hand mit Entwicklung eines komplexen regionalen Schmerzsyndroms (CRPS) Typ II nach traumatischer N.-medianus-Läsion. b Hand 3 Monate postoperativ nach Implantation einer Elektrode für die periphere Nervenstimulation
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Narrative Reviews zeigen die Effektivität der PNS bei den oben genannten chronischen Schmerzsyndromen auf. Responderraten bis zu 88 % und eine durchschnittliche Schmerzreduktion von 70 % – auch nach 6 Monaten – werden in einer randomisierten, kontrollierten Studie (RCT) beschrieben [10, 11]. Chmiela et al. [5] konnten in einem Review sogar über einen Verlauf von 30 Jahren die Langzeiterfolge der PNS bei CRPS I und II darlegen. In einer der wenigen RCT konnten Gilmore et al. [8] beobachten, dass bei Postamputationsschmerz die Anwendung einer PNS zu einer signifikanten Besserung der Schmerzen und der begleitenden Depression führte.

Systeme zur peripheren Nervenstimulation

Es gibt verschiedene kommerziell erhältliche PNS-Systeme, die sich in Funktion, Indikation und Einschränkungen unterscheiden. Traditionelle kabelgebundene Systeme helfen vielen Patienten, können jedoch gerade bei der PNS aufgrund der weiten Wege zu den Nerven der Extremitäten mit Problemen behaftet sein. Im Gegensatz dazu können drahtlose implantierbare Geräte oder Geräte mit kleinen Impulsgebern bei dieser Stimulation eine einfachere Implantation erlauben – mit Möglichkeit zur Punktion mittels Tuohy-Nadel und sonographiegestützt in Lokalanästhesie. Entsprechende Systeme haben eine CE-Zulassung zur Behandlung akuter und chronischer Schmerzen im unteren Rücken, an den Extremitäten und im kraniofazialen Bereich [17].
Die Fortschritte der letzten Jahre auf dem Gebiet der Nervensonographie tragen wesentlich zur korrekten Platzierung und damit zur Sicherheit der Systeme bei. Die Handhabung ist relativ schnell erlernbar und die prä- und intraoperative Darstellung von Nerv und Elektrode ist sicher möglich. Bei der PNS können insbesondere Dislokationen der Elektroden zu einem Problem führen und auch die Überbrückung von Gelenken bzw. die langen Wege zum betroffenen Nerv stellen weiterhin eine Herausforderung dar. Sinnvoll sind hier drahtlose Systeme oder kleine Generatoren, die an den Extremitäten platziert werden können. Somit werden auch Probleme mit oder an der Generatortasche reduziert [3]. Klinische Studien belegen die Wirksamkeit dieser Geräte mit anhaltender Schmerzlinderung und geringer Komplikationsrate ([4]; Abb. 2 und 3).
Abb. 2
a Präoperative Darstellung des Nervenverlaufs, hier des N. tibialis, mittels Ultraschall. b Punktion mittels Tuohy-Nadel und sonographiegestützte Elektrodenplatzierung. c Intraoperative Testung der korrekten Elektrodenlage mittels Pad-Auflage. Da die Operation in Lokalanästhesie möglich ist, kann der Patient das Stimulationsareal angeben. Korrekturen sind während der Intervention möglich. d Empfohlen wird die Anwendung der externen Stimulation über 30–45 min 2‑mal täglich
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Abb. 3
Postoperative Darstellung einer liegenden Elektrode für die periphere Nervenstimulation am N. infrapatellaris
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Herausforderungen und Limitationen

Insgesamt sind die bisherigen Studien sehr schwer zu vergleichen, da sie in Methodik und Patientencharakteristika sehr inhomogen sind. Die verwendeten Stimulationsformen differieren hinsichtlich ihrer Frequenzbereiche bzw. auch hinsichtlich der eventuellen Dauer der Anwendung (24 h im Sinne einer Dauerstimulation, eingebaute Pausen, beispielsweise 5 min aktiv/15 min inaktiv oder Stimulation nur 2‑mal täglich über 30 min). Leider gibt es momentan häufig nur Fallberichte oder kleinere Studien zu der Vielzahl an möglichen Implantationstechniken und Platzierungsorten. Die Heterogenität hinsichtlich der Parameter (Stimulationsformen und -dauer) sowie auch der Anwendungsgebiete (beispielsweise chronische Knieschmerzen oder atypischer Gesichtsschmerz) ist zu groß. Zukünftige Beobachtungsstudien bzw. prospektive und kontrollierte Studien sollten sich sowohl auf die Methodik als auch auf die Diagnostik und Indikationsstellung konzentrieren, um die offenen Fragen perspektivisch bearbeiten zu können.

Perspektiven

In der Vergangenheit hat man sich häufig dazu entschlossen, eine SCS oder DRG-Stimulation durchzuführen. Natürlich haben diese Stimulationsarten unverändert ihren Stellenwert. Durch die Art der Implantationstechnik ohne Notwendigkeit des intraspinalen Zugangs stellt die PNS bei der Behandlung therapieresistenter neuropathischer Schmerzen und beim CRPS eine weniger invasive Variante der Neuromodulation dar. Die Wirksamkeit dieser Therapie konnte in den jüngsten systematischen Übersichtsarbeiten und Metaanalysen nachgewiesen werden, sodass die Methode immer mehr Zugang in die nationalen und internationalen Leitlinien findet. Mit Blick auf die Weiterentwicklung der PNS sollte man diese Form der Neuromodulation in die Patientenberatung und Entscheidung über Therapieoptionen aufnehmen. Die technischen Innovationen zielen vor allem auf die Verbesserung der Patientensicherheit, den Komfort und die klinischen Ergebnisse und können dadurch zu einem Grundpfeiler in der Behandlung chronischer Schmerzen werden – mit besseren Zugangsbedingungen und individualisierten Lösungen für Patienten.
Weiterführende Literatur
Frei zugänglicher Artikel mit weiteren Informationen für den interessierten Leser:
Manchikanti et al. (2024) Perioperative Management of Antiplatelet and Anticoagulant Therapy In Patients Undergoing Interventional Techniques: 2024 Updated Guidelines From The American Society Of Interventional Pain Physicians (ASIPP). Pain Physician 27:S1–94

Fazit für die Praxis

  • Die periphere Nervenstimulation (PNS) ist insbesondere bei Mononeuropathien eine Therapieoption.
  • Die Nervensonographie ist ein wichtiges Verfahren zur korrekten Platzierung der Elektroden.
  • Die PNS sollte in die Beratung der Patienten mit einfließen. Sie stellt keine Konkurrenz zur Rückenmarkstimulation und Dorsal-root-ganglion-Stimulation dar, sondern erweitert die Behandlungsmöglichkeiten.
  • Individuell an den jeweiligen Patienten angepasste Stimulationsarten und -parameter sind für den Behandlungserfolg entscheidend.

Förderung

Keine.

Einhaltung ethischer Richtlinien

Interessenkonflikt

U. Bäzner gibt an, Interessenkonflikte mit Boston Scientific, Curonix, Neurimpulse zu haben. R. Ahmadi gibt an, Interessenkonflikte mit Saluda, Medtronic, Boston Scientific und Esteve zu haben.
Für diesen Beitrag wurden von den Autor/-innen keine Studien an Menschen oder Tieren durchgeführt. Für die aufgeführten Studien gelten die jeweils dort angegebenen ethischen Richtlinien. Das Bildmaterial lässt keine Rückschlüsse auf Patienten zu.
Open Access Dieser Artikel wird unter der Creative Commons Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitung 4.0 International Lizenz veröffentlicht, welche die nicht-kommerzielle Nutzung, Vervielfältigung, Verbreitung und Wiedergabe in jeglichem Medium und Format erlaubt, sofern Sie den/die ursprünglichen Autor(en) und die Quelle ordnungsgemäß nennen, einen Link zur Creative Commons Lizenz beifügen und angeben, ob Änderungen vorgenommen wurden. Die Lizenz gibt Ihnen nicht das Recht, bearbeitete oder sonst wie umgestaltete Fassungen dieses Werkes zu verbreiten oder öffentlich wiederzugeben. Die in diesem Artikel enthaltenen Bilder und sonstiges Drittmaterial unterliegen ebenfalls der genannten Creative Commons Lizenz, sofern sich aus der Abbildungslegende nichts anderes ergibt. Sofern das betreffende Material nicht unter der genannten Creative Commons Lizenz steht und die betreffende Handlung nicht nach gesetzlichen Vorschriften erlaubt ist, ist für die oben aufgeführten Weiterverwendungen des Materials die Einwilligung des jeweiligen Rechteinhabers einzuholen. Weitere Details zur Lizenz entnehmen Sie bitte der Lizenzinformation http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/.

Hinweis des Verlags

Der Verlag bleibt in Hinblick auf geografische Zuordnungen und Gebietsbezeichnungen in veröffentlichten Karten und Institutsadressen neutral.
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Titel
Periphere Nervenstimulation – eine neue Perspektive in der operativen Schmerztherapie
Verfasst von
Dr. Ute Bäzner
Rezvan Ahmadi
Publikationsdatum
02.04.2026
1.
Zurück zum Zitat Ahmadi,R, Kuner R, Weidner N, Keßler J, Bendszus M, Krieg SM. Neuropathische Schmerzen – Diagnostik und Therapieoptionen (2024) Übersichtsarbeit. Deutsches Ärzteblatt Jg 121, Heft 25
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