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11.10.2016 | Pharmaforum | Ausgabe 10/2016

NeuroTransmitter 10/2016

CIDP: Red Flags führen auf die Spur

Zeitschrift:
NeuroTransmitter > Ausgabe 10/2016
Autor:
Ute Ayazpoor
Die klassische chronische inflammatorische demyelinisierende Polyneuropathie (CIDP) ist nach den Kriterien der DGN durch schubförmig oder progredient über mindestens zwei Monate auftretende symmetrische, meist von distal nach proximal aufsteigende sensible und motorische Ausfallserscheinungen charakterisiert, erklärte Privatdozent Dr. Min-Suk Yoon, Stellvertretender Direktor der Klinik für Neurologie, Ruhr-Universität St. Josef Hospital, Bochum. Bei neurophysiologischen Hinweisen auf eine Polyneuropathie sprechen laut Yoon bereits wenige typischen Alarmzeichen (Tab. 1) für eine CIDP. Bestätigt sich die Diagnose, gilt „Time is nerve“, sagte der Experte.
Tab. 1
Red Flags zur Sicherung einer frühen Diagnose und Therapie bei CIDP
Erste Anzeichen
Meist beinbetonte symmetrische Tetraparese
Verlauf
_ Progredienter Verlauf seit mindestens 8 Wochen
CAVE: untypisch rascher Beginn bei 15%, ähnlich akutem Guillain-Barré-Syndrom (GBS)
_ Rasche Progredienz oder undulierender Verlauf mit spontanen Remissionen vor Diagnosestellung
Symptome
_ Frühe Paresen, proximal und distal, teilweise bereits Atrophie
Atypische Formen zeigen auch asymmetrisch fokale Paresen und kombinierte sensorisch motorische Störungen (MADSAM)
_ Reflexstatus vermindert oder fehlend
...

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