Trigeminoautonome Kopfschmerzen
- 16.01.2026
- Cluster-Kopfschmerz
- Leitthema
- Verfasst von
- Prof. Dr. med. Dr. phil. Stefan Evers
- Erschienen in
- Die MKG-Chirurgie | Ausgabe 1/2026
Zusammenfassung
Unter trigeminoautonomen Kopfschmerzen versteht man eine Gruppe von Kopfschmerzerkrankungen, die mit stärksten attackenartigen periorbitalen Schmerzen verbunden mit autonomen Begleitsymptomen wie Augentränen oder Nasenlaufen einhergehen. Insgesamt werden vier solcher Kopfschmerzarten (Clusterkopfschmerz, paroxysmale Hemikranie, SUNA/SUNCT, Hemicrania continua) unterschieden, wobei sich diese v. a. im Zeitmuster unterscheiden. Die Trigeminusneuralgie gehört ausdrücklich nicht zu diesen Erkrankungen. Heutzutage liegen evidenzbasierte Therapieempfehlungen vor, mit denen die meisten Betroffenen gut behandelt werden können. Dabei kommen sowohl medikamentöse als auch interventionelle Verfahren zum Einsatz. Einen besonderen Stellenwert hat das Schmerzmittel Indometacin, das bei einigen dieser Formen spezifisch und vollständig wirksam ist. Bei attackenartigen schwersten Kopfschmerzerkrankungen, die nicht typisch für das eigene Fachgebiet sind, sollte immer eine Vorstellung bei einem Neurologen oder in einer Schmerzambulanz erwogen werden.
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- Titel
- Trigeminoautonome Kopfschmerzen
- Verfasst von
-
Prof. Dr. med. Dr. phil. Stefan Evers
- Publikationsdatum
- 16.01.2026
- Verlag
- Springer Medizin
- Schlagwörter
-
Cluster-Kopfschmerz
Indometacin
Kopfschmerzen
Kopfschmerzerkrankungen
Trigeminusneuralgie
Verapamil
MKG-Chirurgie
MKG-Chirurgie - Erschienen in
-
Die MKG-Chirurgie / Ausgabe 1/2026
Print ISSN: 2731-748X
Elektronische ISSN: 2731-7498 - DOI
- https://doi.org/10.1007/s12285-025-00558-5
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