CME-Kurse für BDI-Mitglieder
Dieser CME-Kurs gibt Ihnen einen Überblick über die wichtigsten Ursachen der akuten Pankreatitis und hilft Ihnen dabei, die Diagnose der akuten Pankreatitis leitliniengerecht zu stellen. Außerdem lernen Sie den Schweregrad der akuten Pankreatitis abzuschätzen und entsprechende therapeutische Maßnahmen einzuleiten.
Benigne Magenerkrankungen lassen sich in infektiöse, entzündliche und funktionelle Ursachen unterteilen. Die Symptome sind oft unspezifisch und erlauben meist keine unmittelbare Zuordnung der Ursache. Nicht alle Patientinnen und Patienten mit dyspeptischen Beschwerden benötigen eine endoskopische Diagnostik – diese sollte risikoadaptiert erfolgen. Besonders wichtig ist die Abgrenzung der Helicobacter pylori assoziierten Dyspepsie von der funktionellen Dyspepsie.
Diabetes mellitus Typ-2 (T2D) ist eine heterogene Erkrankung, die häufig mit vaskulären Begleit- und Folgeerkrankungen sowie Fettstoffwechselstörungen einhergeht. Kardiovaskuläre und renale Studien der letzten Jahre belegen, dass eine individuelle Therapie aller Risikofaktoren bei Vorliegen eines hohen Risikos oder schon bestehender Komorbidität einen Vorteil auf harte Endpunkte hat. In diesem CME-Kurs werden die aktuellen Praxisempfehlungen der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) vorgestellt.
Der systemische Lupus erythematodes (SLE) ist eine Autoimmunerkrankung, die überwiegend Frauen betrifft. Oft manifestiert er sich in unspezifischen Symptomen wie Fieber, Abgeschlagenheit und Arthralgien, häufig sind auch Haut und Nieren betroffen. Ziel dieses CME-Kurses ist es, die zentralen Aspekte der Pathogenese, Diagnostik und Therapie des SLE zu vermitteln und Unsicherheiten im Umgang mit betroffenen Patient:innen zu nehmen.
Pilzinfektionen haben eine spezifische Ursache. Einen Erreger, den man leicht diagnostizieren, gezielt und erfolgreich behandeln kann. Damit sind Mykosen der Haut und der Nägel in der hausärztlichen Praxis heilbar – vom Nagelpilz, dem Windelsoor, der Pityriasis versicolor bis zur Tinea capitis bei Kindern. Die systemische Therapie hat sich fundamental vereinfacht. Mit nur einer Dosis pro Woche ist sie gut verträglich und für alle Mykosen gleich.
Seit der Erstbeschreibung von AIDS 1981 hat die HIV-Infektion den großen Schrecken verloren. Aus einer tödlichen Immunschwäche wurde eine gut behandelbare chronische Infektion mit normalisierter Lebenserwartung. Dennoch ist nach wie vor die Prävention zur Verhinderung neuer Ansteckungen erforderlich sowie eine Dauerbetreuung Betroffener. Hier ist eine wichtige Schnittstelle zwischen hausärztlicher Betreuung und infektiologischer Expertise auszumachen. Deshalb ist es für Kolleginnen und Kollegen in der Hausarztpraxis sinnvoll, auf dem neuesten Stand zu sein.
Der Anstieg immunsuppressiver Therapien wirft Fragen zur Handhabung positiver Interferon-γ-release-Assay (IGRA) auf. Diese CME-Fortbildung hilft Ihnen, die Epidemiologie und Risikofaktoren der Tuberkulose zu verstehen und informiert Sie über diagnostische Schritte und Therapieoptionen bei TBI.
Die systemische Sklerose (SSc) ist eine seltene rheumatologische Autoimmunerkrankung aus dem Kreis der Kollagenosen. Die Erkrankung kann sich sehr heterogen präsentieren, was die Diagnosestellung erschwert und in der Überwachung und Therapie berücksichtigt werden muss. Dieser CME-Kurs bietet einen Überblick über die verschiedenen Krankheitsmanifestationen und Behandlungsmöglichkeiten bei SSc.
Lärm wird allgemein als ein das Wohlbefinden des Menschen beeinträchtigendes Schallereignis beschrieben. Unterschieden wird zwischen objektiv messbarem „Lärm“ und subjektiver „Lärmbelästigung“. Lärm und Lärmbelästigungen können deutliche Auswirkungen auf die psychische Gesundheit der Bevölkerung haben. Im Folgenden wird insbesondere auf die zugrundeliegenden Mechanismen und die Auswirkung auf die psychische Gesundheit genauer eingegangen.
Körperliche Aktivität ist eine wirksame präventive und therapeutische Maßnahme bei einer Vielzahl chronischer Erkrankungen. Dennoch steigt die Zahl der körperlich inaktiven Personen weiter an. Gute, bislang unzureichende Möglichkeiten der Vermittlung bieten Gesundheitsuntersuchungen bzw. entsprechende Beratungen im hausärztlichen Setting.
Das NSCLC stellt eine der häufigsten und tödlichsten Krebserkrankungen weltweit dar und ist insbesondere durch die oftmals späte Diagnosestellung im bereits metastasierten Stadium eine onkologische Herausforderung. Diese CME-Fortbildung informiert Sie über das systematische Vorgehen beim Staging nichtkleinzelliger Lungenkarzinome und die verfügbaren Therapiesäulen beim metastasierten NSCLC.
Angststörungen stellen die häufigsten psychischen Erkrankungen in Europa dar und sind mit einer erheblichen individuellen sowie gesellschaftlichen Belastung verbunden. Die aktuelle S3-Leitlinie empfiehlt als Erstlinientherapien sowohl die kognitive Verhaltenstherapie als auch eine Pharmakotherapie. Bei ausbleibendem Ansprechen auf die Erstlinientherapie ist es erforderlich, Indikation, Umsetzung und Adhärenz der bisherigen Maßnahmen zu überprüfen, um gezielte Anpassungen der Behandlung vorzunehmen.
Anhand der Daten des Robert-Koch-Instituts erkranken pro Jahr rund 61.000 Menschen neu an kolorektalem Karzinom, und etwa 23.500 sterben daran [1]. Dabei ließen sich viele dieser Fälle durch die Durchführung der entsprechende Vorsorgemaßnahmen verhindern. Insbesondere kann das frühzeitige Erkennen von Darmkrebs durch den Einsatz geeigneter Vorsorgeuntersuchungen die Prognose erheblich verbessern. Erfahren Sie in diesem CME-Kurs praxisrelevante Informationen zur Darmkrebsvorsorge. Hierbei sollen die wichtigsten Aspekte der Vorsorge, einschließlich diagnostischer Methoden und Screening-Empfehlungen, kompakt und verständlich dargestellt werden.
Zunehmende Medikamentenresistenzen fordern eine Anpassung der Therapieansätze bei Helicobacter pylori-Infektionen. Diese CME-Fortbildung hilft Ihnen, die Testindikation, diagnostischen Methoden sowie therapierelevante Entscheidungen auf Grundlage aktueller Leitlinien zu verstehen und kritisch zu hinterfragen.
Die Hausarztpraxis ist in der Regel die erste Anlaufstelle, wenn nach einer Reise gastrointestinale Beschwerden auftreten. Häufig fürchten Patienten von Parasiten besiedelt zu sein. Erfahren Sie in diesem Beitrag, wann eine Parasitose tatsächlich in Erwägung zu ziehen ist und welche Erreger berücksichtigt werden sollten.
Die im Jahr 2024 aktualisierte S3-Leitlinie der AWMF bietet evidenzbasierte Empfehlungen zu Diagnostik, Therapie und Prävention – differenziert nach Geschlecht, Alter und Risikoprofil. In diesem Beitrag werden praxisrelevante Neuerungen mit Ausnahme der Prävention rezidivierender Harnwegsinfektionen zusammengefasst und diagnostische und therapeutische Algorithmen bei den verschiedenen Patientengruppen beleuchtet.
Dieser CME-Kurs zeigt Ihnen die Formen und die Evidenz der Telemedizin bei chronischer Herzinsuffizienz (CHI) auf und informiert Sie darüber, wie das Telemonitoring leitliniengerecht angewendet wird.
Ballaststoffe sind wichtige Komponenten einer ausgewogenen Ernährung. Da sie das Sättigungsgefühl fördern, kann eine ballaststoffreiche Ernährung helfen, das Körpergewicht zu kontrollieren. Durch regulierende Effekte auf die Glykämie helfen sie zudem, das Risiko für Folgeerkrankungen zu verringern. Gewichtsmodulierende Ernährungsstrategien können auch eine Supplementierung umfassen.
Trotz gesundheitlicher Risiken und weitreichender Folgen für die Gesellschaft ist Alkohol insbesondere in Europa eine der meistkonsumiertesten psychoaktiven Substanzen. Screening-Fragebögen können Anhalt für riskanten Alkoholkonsum bieten. Schädliches Konsumverhalten kann in Rahmen von Kurzinterventionen angesprochen werden, dabei sollte die Motivationsstufe des Patienten berücksichtigt werden. Um langfristig Abstinenz zu erreichen, wird als wichtigster Schritt der qualifizierte Entzug empfohlen.
Dieser CME-Kurs gibt Ihnen einen Überblick über die Ursachen und Pathophysiologie des nephrotischen Syndroms (NS) und stellt Ihnen die notwendige Diagnostik vor. Außerdem beschreibt er mögliche Komplikationen und zeigt die supportive Behandlung auf.
Ältere Menschen haben oft ein vermindertes Durstgefühl und leiden häufiger an Krankheiten, die das Risiko für Flüssigkeitsmangel erhöhen. Dehydratation zählt daher zu den häufigsten Diagnosen bei ihnen. Die diagnostischen Kriterien sind jedoch meist unscharf, sodass Ärzte und Ärtzinnen die Diagnose nur anhand des Gesamtbildes und im Zweifelsfall nach einer erfolgreichen Testtherapie stellen können.
Dieser CME-Kurs gibt Ihnen einen Überblick über die Risikofaktoren für die Entstehung und das Fortschreiten der metabolischen Dysfunktion-assoziierten steatotischen Lebererkrankung (MASLD). Außerdem hilft er dabei, das Risiko für eine signifikante Fibrose anhand nichtinvasiver Tests abzuschätzen und zeigt Therapieansätze der MASLD auf.
Die kongestive Nephropathie (CN) ist eine Entität des kardiorenalen Syndroms, ausgelöst durch venöse Kongestion und neurohormonelle Aktivierung. In diesem CME-Kurs lernen Sie, die häufigsten Ursachen einer CN zu benennen, Kreatininanstiege bei Herzinsuffizienz zu interpretieren, differenzialdiagnostische Schritte einzuleiten sowie venöse Flussprofile zu unterscheiden.
Die Hypothyreose zählt zu den häufigsten endokrinen Erkrankungen in der hausärztlichen Praxis. Die korrekte Interpretation erhöhter TSH-Werte unter Berücksichtigung relevanter Einflussfaktoren ist entscheidend für die Therapieentscheidung. Bei manifester Hypothyreose ist eine Levothyroxin-Substitution klar indiziert, während bei latenter Hypothyreose meist keine Behandlung notwendig ist. Erfahren Sie in diesem CME-Kurs die wichtigsten evidenzbasierten Fakten zum hausärztlichen Management.
Patientinnen und Patienten mit chronischen Wunden sind häufig zur Versorgung und Kontrolle in der Praxis anzutreffen. Wie Sie die Wundversorgung richtig angehen und wann eine fachärztliche Betreuung notwendig wird, ist Thema dieses CME-Kurses.
Osteoporose ist eine relevante Volkserkrankung, die durch verminderte Knochenmasse und gestörte Mikroarchitektur zu einem erhöhten Frakturrisiko führt. Diese CME-Fortbildung informiert Sie über die Definition der (manifesten) Osteoporose, das Erkennen von Risikopatienten und den Einsatz evidenzbasierter medikamentöser Therapien.
Dieser CME-Kurs gibt eine aktuelle Übersicht über für die Patientenversorgung wichtigen Aspekte dieser häufigen Atemwegs- und Lungenerkrankung. Die aktuelle COPD-Klassifikation fußt auf der Symptomenlast und der Erkrankungsstabilität, während die Lungenfunktionsprüfung in ihrer Bedeutung zur Therapie- und Verlaufskontrolle abgeschwächt wurde. Die Risikoeinteilung besteht nur noch aus den Gruppen A, B und E, an denen sich die Therapieempfehlung für die Erst- und Folgetherapie orientiert.
Als Nervenkompressionssyndrome bezeichnet man chronische Druckläsionen peripherer Nerven im Bereich präformierter anatomischer Engstellen. Nervenkompressionssyndrome sind häufig und können zu irreversiblen Schäden führen. Die verschiedenen Störungen haben einige Risikofaktor gemein, beispielsweise einen erhöhten Body-Mass-Index, berufliche Faktoren und prädisponierende systemische Erkrankungen. Wahrscheinlich spielen genetische Prädispositionen eine wesentliche Rolle bei der Krankheitsentstehung.
Eine Anämie weist oft auf eine schwerwiegende Grunderkrankung hin und erfordert ein fundiertes diagnostisches Vorgehen. Dieser CME-Kurs informiert Sie über die Klassifikation nach Erythrozytenindizes und die Interpretation von Laborergebnissen, um Anämien zuverlässig diagnostizieren zu können.