Komplikationen und Revisionsoperationen nach ileopouchanaler Rekonstruktion?
- 02.08.2022
- Colitis ulcerosa
- Leitthema
- Verfasst von
- Prof. Dr. Anton J. Kroesen
- Erschienen in
- Die Chirurgie | Ausgabe 11/2022
Zusammenfassung
Die Proktokolektomie mit ileo-J-pouchanaler/-rektaler Rekonstruktion ist die chirurgische Standardtherapie der Colitis ulcerosa, ausgewählter Fälle von Morbus Crohn, familiärer adenomatöser Polyposis (FAP) und des multilokulären Kolonkarzinoms. Obwohl sich diese Therapie in den letzten 40 Jahren immer weiterentwickelt hat, liegt die Erfolgsrate im Langzeitverlauf bei 80–90 % der behandelten Patienten. Die Gründe hierfür sind mannigfaltig: chronische Pouchitis, Inkontinenz, sekundäre Diagnose eines Morbus Crohn, Fisteln, schwere chirurgische Komplikationen, zu lang belassener Rektumstumpf, Fisteln, chronischer Abszess und chirurgisch technische Fehler. Diese Arbeit beschäftigt sich zum einen mit der Beherrschung der Akutkomplikationen und zum anderen mit dem Management der Langzeitkomplikationen. Einige der auslösenden Komplikationen für ein Pouchversagen bedeuten nicht generell das Versagen der Methode. Eine Korrektur, Fistelverschluss und in Einzelfällen auch eine komplette Pouchneuanlage können in ca. 75 % aller Fälle eine gute Pouchfunktion wiederherstellen. Verschiedene Indikationen, Techniken und Ergebnisse werden dargestellt.
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- Titel
- Komplikationen und Revisionsoperationen nach ileopouchanaler Rekonstruktion?
- Verfasst von
-
Prof. Dr. Anton J. Kroesen
- Publikationsdatum
- 02.08.2022
- Verlag
- Springer Medizin
- Schlagwörter
-
Colitis ulcerosa
Morbus Crohn
Proktokolektomie
Proktokolektomie
Ileostoma
Familiäre adenomatöse Polyposis
Chirurgie - Erschienen in
-
Die Chirurgie / Ausgabe 11/2022
Print ISSN: 2731-6971
Elektronische ISSN: 2731-698X - DOI
- https://doi.org/10.1007/s00104-022-01688-7
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