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Neue Indikationen in der Schnittbilddiagnostik der Aorta

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Zusammenfassung

Die Bildgebung, insbesondere die Computertomographie (CT) und die Magnetresonanztomographie (MRT), spielt eine zentrale Rolle bei Diagnostik, Therapieplanung und Verlaufskontrolle von Aortenerkrankungen. Während der Ultraschall oft der Ersteinschätzung dient, ermöglicht die CT eine zügige und umfassende Abklärung. Die MRT ist eine strahlungs- und ggf. kontrastmittelfreie Alternative und bietet funktionelle Bildgebungsmethoden. Die Positronenemissionstomographie (PET) ist v. a. bei entzündlichen Gefäßerkrankungen relevant. Die Schnittbildgebung hat sich zuletzt deutlich weiterentwickelt, v. a. im Hinblick auf die Bildqualität und die erforderlichen Dosen von ionisierender Strahlung und Kontrastmittel, die räumliche Auflösung und neuere Methoden wie Materialdekomposition und funktionelle Bildgebung. Dieser Artikel gibt einen Überblick über aktuelle Entwicklungen der CT- (CTA) und MR-Angiographie (MRA) sowie über den jeweiligen Einsatz bei ausgewählten Krankheitsbildern der Aorta mit Blick auf die jüngsten Leitlinien.
Titel
Neue Indikationen in der Schnittbilddiagnostik der Aorta
Verfasst von
Dr. med. Claudius Melzig
Dittmar Böckler
Hans-Ulrich Kauczor
Mark O. Wielpütz
Moritz S. Bischoff
Publikationsdatum
16.10.2025
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