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Darmkrebsvorsorge zu COVID‑19‑Zeiten

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Zusammenfassung

Die Coronapandemie hat trotz bisher guter Bewältigung der Krise gerade in Deutschland einen nachhaltigen Einfluss auf die Gesundheitslandschaft. So sind in der Pandemie Arztbesuche in Praxen sowie Aufnahmen in Kliniken deutlich zurückgegangen, häufig zulasten von Frühdiagnose bzw. Frühtherapie. Die Darmkrebsprävention, die sich über Jahre im Aufwind befand, muss erhebliche Rückschläge auch in Form abgesagter Vorsorgedarmspiegelungen hinnehmen. Gerade jetzt in der Abklingphase der Pandemie ist es daher besonders wichtig, daran zu erinnern, dass das inzwischen bundesweite Einladungsverfahren zum Darmkrebsscreening von jedem Anspruchsberechtigten wahrgenommen werden sollte, denn auch die Darmkrebsprävention rettet Leben!
Titel
Darmkrebsvorsorge zu COVID‑19‑Zeiten
Verfasst von
Prof. Dr. Jürgen F. Riemann
Publikationsdatum
29.09.2021
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
best practice onkologie / Ausgabe 10/2021
Print ISSN: 0946-4565
Elektronische ISSN: 1862-8559
DOI
https://doi.org/10.1007/s11654-021-00343-7
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Bildnachweise
Abtragung gestielter großer Polypen/© Springer Medizin Verlag GmbH, Inflammatorisches Mammakarzinom/© Springer Medizin Verlag GmbH, Eine Person kratzt sich am Rücken über der Schulter/© ryanking999 / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell)