Zum Inhalt
Die Onkologie

Fast zwei Jahre Coronapandemie aus der Perspektive von Krebsbetroffenen

Erschienen in:

Auszug

Im zweiten Pandemiewinter scheinen sich die Ereignisse des vorangegangenen Jahres zu wiederholen. Trotz Verfügbarkeit wirksamer Impfstoffe sind die Infektionszahlen höher denn je, erneut gerät die Intensivmedizin an Kapazitätsgrenzen. Den Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums erreichten besonders im Frühjahr 2020 Tausende von Anfragen verunsicherter und besorgter Betroffener und Angehöriger. Es gab hier wie auch aus einem Monitoring bei 18 deutschen Comprehensive Cancer Centers Hinweise auf Einschränkungen in der onkologischen Versorgung. Ab Sommer 2020 ging deshalb eine Befragungsstudie gezielt den Auswirkungen der Pandemie für Krebsbetroffene nach. …
Titel
Fast zwei Jahre Coronapandemie aus der Perspektive von Krebsbetroffenen
Verfasst von
Andrea Gaisser
Rachel D. Eckford
Volker Arndt
Daniela Doege
Evelyn Kludt
Jasper Ubels
Michael Schlander
Susanne Weg-Remers
Publikationsdatum
28.01.2022
Verlag
Springer Medizin
Schlagwörter
Coronaviren
Onkologie
Erschienen in
Die Onkologie / Ausgabe 3/2022
Print ISSN: 2731-7226
Elektronische ISSN: 2731-7234
DOI
https://doi.org/10.1007/s00761-022-01096-w
Dieser Inhalt ist nur sichtbar, wenn du eingeloggt bist und die entsprechende Berechtigung hast.

Neu im Fachgebiet Onkologie

Lokalisiertes Melanom: Sechs Merkmale zeigen erhöhtes Rezidivrisiko

Nach Entfernung eines lokalisierten Melanoms hat in einer US-amerikanischen Kohorte ein nicht geringer Anteil der Betroffenen ein Rezidiv erlitten. Sechs Tumoreigenschaften waren mit einem erhöhten Risiko verknüpft.

Prävention des Chemotherapie-induzierten Hand-Fuß-Syndroms

Trotz der erheblichen Auswirkungen auf die Lebensqualität und möglicher Einschränkungen der Tumortherapie stehen bislang nur wenige wirksame Strategien zur Prävention des Hand-Fuß-Syndroms bei Krebspatientinnen und -patienten zur Verfügung. Eine Netzwerk-Metaanalyse hat nun mehrere vielversprechende Ansätze identifiziert.

Krebsrisiko nach assistierter Reproduktion weitgehend unverändert

Eine australische Studie hat die Krebsinzidenz bei Frauen nach medizinisch assistierter Reproduktion (MAR) untersucht. Insgesamt entspricht das Risiko dem der Allgemeinbevölkerung, einzelne Tumorarten treten jedoch häufiger oder seltener auf.

Akrolentiginöses Melanom: zusätzlicher Marker identifiziert

Welche dermatoskopischen Kriterien für ein akrolentiginöses Melanom sprechen und welche eher für einen Nävus, hat ein US-Team untersucht. Dabei kristallisierte sich vor allem ein Marker heraus, den man bisher noch kaum auf dem Schirm hatte.

Update Onkologie

Bestellen Sie unseren Fach-Newsletter und bleiben Sie gut informiert.

Bildnachweise
Frau mit Mundschutz schaut ins Leere/© Xesai / Getty Images / iStock (Symbolbild mit Fotomodell), Malignes Melanom/© Springer Medizin Verlag GmbH, Hormonelle Behandlung zur ovariellen Stimulation/© Suzi Media / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), Akrolentiginöses Melanom (ALM)/© Springer Medizin Verlag GmbH