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CAT-Algorithmus: Management von Thromboembolien bei Krebspatienten

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COVID-19 & Thrombosemanagement

Aktuelle Informationen zu dem Thema unter: GTH Gesellschaft für Thrombose und Hämostaseforschung (gth-online.org)

+++ Coronavirus: Thromboseprophylaxe und COVID-19 +++

GTH-Empfehlung zur Thromboseprophylaxe bei COVID-19

Die Gesellschaft für Thrombose- und Hämostaseforschung (GTH) gibt als Reaktion auf das gehäufte Auftreten von venösen Thromboembolien bei COVID-19-Patienten die aktuelle Empfehlung: „Bei allen Patienten mit gesicherter SARS-CoV-2 Infektion sollte die Indikation zur medikamentösen VTE-Prophylaxe mit NMH unabhängig von der Notwendigkeit einer Hospitalisierung fortlaufend geprüft und großzügig gestellt werden.“ Empfohlen wird eine für den Hochrisikobereich zugelassene NMH-Dosierung. Bei zusätzlichen Risikofaktoren wie Krebserkrankungen wird zu einer intensivierten Thromboseprophylaxe mit prolongierter ambulanter Fortsetzung nach dem Klinikaufenthalt geraten.

DGA-Empfehlung zur Thromboseprophylaxe bei COVID-19

Laut der Deutschen Gesellschaft für Angiologie (DGA) ist bei allen COVID-19-Patienten aufgrund des erhöhten VTE-Risikos die Indikation zur VTE-Prophylaxe großzügig zu stellen. Stationäre Patienten sollten i.d.R. ein NMH in einer Dosierung für die Hochrisikoprophylaxe erhalten. Bei Patienten mit Risikofaktoren wie einer Tumorerkrankung kann ebenfalls eine NMH-Prophylaxe erwogen werden. Nach Entlassung aus dem Krankenhaus wird bei hohem VTE-Risiko zur Fortführung der medikamentösen VTE-Prophylaxe für 1-2 Wochen geraten.

Podcast: Thromboseprophylaxe und COVID-19

Ärzte Zeitung Podcast: Prof. Florian Langer, Leiter der Hämostaseologie am UKE und GTH-Vorstand, erläutert, wie die neuen Empfehlungen der GTH und ISTH in der Praxis umzusetzen sind. Aufgrund des erhöhten VTE-Risikos infizierter Patienten plädiert er für eine großzügige Indikationsstellung zur VTE-Prophylaxe mit niedermolekularem Heparin bei ambulanten und hospitalisierten Patienten. Bei Vorliegen zusätzlicher Risikofaktoren wie eine aktive Krebserkrankung sollte eine intensivierte Thromboseprophylaxe erwogen werden. Insbesondere bei diesen Patienten ist nach stationärer Behandlung eine prolongierte ambulante NMH-Prophylaxe sinnvoll.

COVID-19 Update: Neues aus der Hämostaseologie

Aus der Vielzahl aktueller Publikationen zum Thema „Gerinnungsstörung bei COVID-19-Patienten“ fasst Frau Prof. Edelgard Lindhoff-Last, Frankfurt, die wesentlichen Ergebnisse kurz und prägnant zusammen. Auffällig sind die hohen Raten an asymptomatischen Beinvenenthrombosen und Lungenembolien. Sie unterstreicht die Rolle der D-Dimere als frühen Marker für das Mortalitätsrisiko und gibt auf Basis der aktuellen Empfehlungen von GTH und DGA praktische Tipps zur Thrombose-Prophylaxe mit niedermolekularen Heparinen.

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