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23.10.2020 | COVID-19 | Leitthema | Ausgabe 6/2020 Zur Zeit gratis

Der Pneumologe 6/2020

Empfehlungen zur intensivmedizinischen Therapie von Patienten mit COVID-19 – 3. Version

S1-Leitlinie

Zeitschrift:
Der Pneumologe > Ausgabe 6/2020
Autoren:
Prof. Dr. med. S. Kluge, U. Janssens, T. Welte, S. Weber-Carstens, G. Schälte, B. Salzberger, P. Gastmeier, F. Langer, M. Wepler, M. Westhoff, M. Pfeifer, F. Hoffmann, B. W. Böttiger, G. Marx, C. Karagiannidis
Wichtige Hinweise
Dies ist eine Übernahmen aus Der Anaesthesist (2020) 69:653–664. https://​doi.​org/​10.​1007/​s00101-020-00833-3 und basiert in Teilen auf dem Artikel Kluge S, Janssens U, Welte T et al. Empfehlungen zur intensivmedizinischen Therapie von Patienten mit COVID-19. Med Klin IntensivmedNotfmed 115, 175–177 (2020).https://​doi.​org/​10.​1007/​s00063-020-00674-3.
Diese Empfehlung wurde in Zusammenarbeit folgender Gesellschaften erstellt: Federführend: Deutsche Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN); Berlin. Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI), Berlin. Unter Mitwirkung von: Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP), Berlin; Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI), Nürnberg; Deutsche Gesellschaft für Infektiologie (DGI), München; Deutsche Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie (DGHM), Münster; Gesellschaft für Thrombose und Hämostaseforschung (GTH), Köln; Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ), Berlin; Deutscher Rat für Wiederbelebung (German Resuscitation Council; GRC), Ulm; ARDS Netzwerk Deutschland, Berlin.
AWMF-Register-Nr. 113/001 (Stand 21.07.2020 (Version 3))

Zusammenfassung

Seit Dezember 2019 verbreitet sich das neuartige Coronavirus SARS-CoV‑2 (Severe Acute Respiratory Syndrome – Corona Virus-2) rasch im Sinne einer weltweiten Pandemie. Dies stellt Kliniker und Krankenhäuser vor große Herausforderungen und belastet die Gesundheitssysteme vieler Länder in einem nie dagewesenen Ausmaß. Die Mehrheit der Patienten zeigt lediglich milde Symptome der sogenannten Coronavirus Disease 2019 (COVID-19). Dennoch benötigen etwa 5–8 % eine intensivmedizinische Behandlung. Die akute hypoxämische respiratorische Insuffizienz mit Dyspnoe und hoher Atemfrequenz (>30/Min) führt in der Regel zur Aufnahme auf die Intensivstation. Oft finden sich dann bereits bilaterale pulmonale Infiltrate/Konsolidierungen oder auch Lungenembolien in der Bildgebung. Im weiteren Verlauf entwickeln viele Patienten ein Acute Respiratory Distress Syndrome (ARDS). Eine klinische Wirksamkeit einer medikamentösen Therapie bei schwerer COVID-Erkrankung (hospitalisierte Patienten) ist bisher für Remdesivir und Dexamethason nachgewiesen. Das Hauptziel der supportiven Therapie ist es eine ausreichende Oxygenierung sicherzustellen. Die invasive Beatmung und wiederholte Bauchlagerung sind dabei wichtige Elemente in der Behandlung von schwer hypoxämischen COVID-19 Patienten. Die strikte Einhaltung der Basishygiene, einschließlich der Händehygiene, sowie das korrekte Tragen von adäquater persönlicher Schutzausrüstung sind im Umgang mit den Patienten unabdingbar. Prozeduren, die zur Aerosolbildung führen könnten, sollten falls nötig, mit äußerster Sorgfalt und Vorbereitung durchgeführt werden.

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