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20.08.2020 | COVID-19 | Schmerzforum | Ausgabe 5/2020 Zur Zeit gratis

Der Schmerz 5/2020

Interdisziplinäre multimodale Schmerztherapie unter den Schutzmaßnahmen der COVID-19-Pandemie

Analyse und Erfahrungsbericht

Zeitschrift:
Der Schmerz > Ausgabe 5/2020
Autor:
Priv.-Doz. Dr. med. Benjamin Luchting

Zusammenfassung

Aufgrund der COVID-19-Pandemie mussten elektive medizinische Leistungen auf ein Minimum reduziert werden, wovon auch die schmerzmedizinische Versorgung betroffen war. Nach diesen drastischen Einschnitten steht nun eine vorsichtige Wiederaufnahme der elektiven Versorgungen an. Dies betrifft auch die Durchführung von stationären und teilstationären interdisziplinären multimodalen Schmerztherapien (IMST). Nachdem bis dato der Großteil der schmerzmedizinischen Einrichtungen geschlossen hat, stellte sich die Frage, ob unter den geforderten Schutzmaßnahmen eine Wiederaufnahme des Regelbetriebs problemlos umsetzbar ist. Um diese Fragestellung zu beantworten führten wir eine Patientenbefragung bei Patienten durch, die einen direkten Vergleich ziehen konnten zwischen einer IMST unter Normalbedingungen und unter den aktuell benötigten Schutzmaßnahmen. Die Umfrage erfasste dabei den Beeinträchtigungsgrad der unterschiedlichen Schutzmaßnahmen bei den verschiedenen Therapiebausteinen. Die Auswertung der Fragebögen von zwei Patientengruppen sowie aller beteiligten Therapeuten ergab, dass eine interdisziplinäre multimodale Schmerztherapie auch unter den benötigten Schutzmaßnahmen ohne größere Einschränkungen möglich ist. Insbesondere das Tragen einer Mund-Nasen-Schutzmaske erwies sich als die am stärksten beeinträchtigende Schutzmaßnahme. Durch Optionen wie die Verwendung einer Schutzscheibe oder die Verlegung der Therapiebausteine ins Freie stehen aber praktikable Schutzalternativen zur Verfügung. Die Zufriedenheit sowohl von Patienten als auch von Therapeuten war trotz dieser Einschränkungen groß und die persönliche Sorge vor einer möglichen Infektion gering.

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