Skip to main content
main-content

22.03.2020 | Covid-19 | Nachrichten

KV Nordrhein braucht dringend Schutzmaterial

Autor:
Ilse Schlingensiepen

Die Kassenärztliche Vereinigung in Nordrhein warnt vor einem Kollaps der ambulanten Versorgung. Es müsse dringend Schutzmaterial für die Praxen her.

Die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein (KVNo) mahnt dringend Schutzmaterial für die Praxen an. Sonst könne man die ambulante Versorgung in der bisherigen Form nicht mehr lange aufrechterhalten, sagte der KVNo-Vorsitzende Dr. Frank Bergmann.

Das Rheinland sei schließlich die am stärksten von Covid-19 betroffene Region in Deutschland. „Wir müssen hier besonderen Wert darauf legen, nicht nur die Infrastruktur im medizinischen Bereich zu erhalten, sondern auch die weitere Verbreitung des Virus einzudämmen“, betonte Bergmann.

Der KVNo-Chef begrüßte die von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn in Aussicht gestellte Lieferung von 10 Millionen Schutzausrüstungen an die KVen. „Von einer Entspannung der Lage sind wir allerdings mit Blick auf Inhalt und Umfang der aktuellen Lieferungen noch weit entfernt.“

Für viele Praxen werde es um die Existenz gehen, wenn viele Patienten den Praxen fernbleiben, sagte er. Das ambulante vertragsärztliche Versorgungssystem habe sich bewährt. „Wir müssen alles dafür tun, diese Versorgungsebene zu schützen und zu erhalten.“

Quelle: Ärzte Zeitung

Weiterführende Themen

Alle Artikel zur Corona-Krise

Die aktuelle Entwicklung zu SARS-CoV-2 (2019-nCoV) und der Lungenkrankheit Covid-19 im Überblick. » zum Dossier

Passend zum Thema

ANZEIGE

COPD und nicht-invasive Behandlungsmethoden

Nicht-medikamentöse Behandlungsmethoden wie die nicht-invasive Beatmung (NIV) können die Leistungsfähigkeit und Lebensqualität von COPD-Patienten erheblich verbessern und das Sterberisiko senken. Die NIV-Therapie zur Behandlung von fortgeschrittener COPD hat Eingang in die neuen S2k-Leitlinien zur COPD-Therapie gefunden.

ANZEIGE

Nicht-invasive Beatmung toppt alleinige Sauerstofftherapie

Die in Großbritannien durchgeführte HOT-HMV-Studie ist die erste multizentrische, kontrolliert-randomisierte Studie, die aufzeigt, dass eine häusliche, nicht-invasive Beatmung in Kombination mit Langzeit-Sauerstofftherapie bei Patienten mit schwerer COPD das Risiko einer Rehospitalisierung oder Mortalität signifikant reduziert.

ANZEIGE

„Man hat eine Therapie an der Hand, die jetzt wissenschaftlich nachgewiesen Leben retten kann“

Professor Carl-Peter Criée von der Deutschen Atemwegsliga zur Studie nach Köhnlein et al. über die Behandlung von Patienten mit COPD im fortgeschrittenen Stadium mit nicht-invasiver Beatmung.

Bildnachweise