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18.06.2021 | COVID-19 | Schwerpunkt: COVID-19: Lernen aus Erfahrung | Ausgabe 7/2021 Zur Zeit gratis

Der Internist 7/2021

„Priorisierung und Triage“ im Kontext kardiovaskulärer Erkrankungen

Rationale Organisation einer sicheren Versorgung während und außerhalb der Coronapandemie

Zeitschrift:
Der Internist > Ausgabe 7/2021
Autoren:
Marija Velichkov, P. Christian Schulze, PD Dr. Sylvia Otto
Wichtige Hinweise

Redaktion

B. Salzberger, Regensburg
S. Schellong, Dresden

Zusammenfassung

Seit Anfang des Jahres 2020 hat die durch die „coronavirus disease 2019“ (COVID-19) verursachte Pandemie weitreichende Folgen für die medizinische Versorgung in Deutschland und weltweit. Aktuell befindet sich Deutschland in der sog. 3. Pandemiewelle. Dazu kommen Mutanten des „severe acute respiratory syndrome coronavirus 2“ (SARS-CoV-2) mit erhöhter Virustransmission und schwerem Erkrankungsverlauf. Steigende SARS-CoV-2-Infektionszahlen münden in einer erhöhten Zahl schwerer COVID-19-Verläufe und einem erhöhten Bedarf intensivmedizinischer Behandlungen, die auf begrenzte strukturelle und personelle Ressourcen für COVID-19- und Non-COVID19-Patienten treffen. Dies – wie alle Situationen mit hoher Kapazitätsbelastung – macht eine Triagierung und Priorisierung von Erkrankten mit Zuteilung intensivmedizinischer Kapazitäten notwendig. Beide Strategien sind sinnvolle Organisationsformen und dürfen nicht mit einem Zusammenbruch der medizinischen Versorgung gleichgesetzt werden. Kardiovaskuläre Komorbiditäten und eine kardiale Mitbeteiligung bei COVID-19 sind für die Krankheitsschwere und den Krankheitsverlauf von besonderer Bedeutung. Neben der medizinischen Versorgung der Patienten mit pandemiebedingten akuten SARS-CoV-2-Infektionen müssen auch andere Patienten mit akuten, u. U. lebensbedrohlichen Erkrankungen unverändert mit hoher Qualität versorgt werden. Dieser Beitrag gibt eine aktuelle Übersicht über die vorgeschlagenen Restrukturierungsmaßnahmen in deutschen Krankenhäusern sowie damit einhergehenden Triagierungs- und Priorisierungsalgorithmen. Daneben ist es erforderlich, bestehende Behandlungsalgorithmen an die pandemische Lage zu adaptieren; dies wird aufgrund ihres besonderen Stellenwerts exemplarisch an kardiovaskulären Erkrankungen skizziert.

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